True Animal Crime: Vergiftete Greifvögel – warum fast niemand die Täter fasst

True Animal Crime: Vergiftete Greifvögel – warum fast niemand die Täter fasst

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Tote Mäusebussarde im Wald, präparierte Köder, vergiftete Tauben
und Greifvögel, die „einfach verschwinden“: In dieser Folge
spreche ich mit Nicole Meier vom Landesbund für Vogel-
und Naturschutz in Bayern über ein Thema, das viel zu
selten sichtbar wird — Naturschutzkriminalität und
illegale Greifvogelverfolgung.


Nicole erklärt, welche Delikte in der Praxis vorkommen, warum
besonders Mäusebussarde, Rotmilane, Habichte und
Wanderfalken betroffen sind und weshalb Vergiftungsfälle
so schwer aufzuklären sind.


Wir sprechen darüber, welche Rolle einzelne schwarze Schafe aus
Geflügelzucht oder Jägerschaft spielen, warum Zeugenaussagen so
wichtig sind und wieso Öffentlichkeitsarbeit aktuell eines der
stärksten Mittel gegen diese Straftaten ist.


Außerdem erfährst du, woran du verdächtige Fundsituationen
erkennst: mehrere tote Greifvögel an einem Ort, Ködermaterial,
verkrampfte Fänge oder überstreckte Körperhaltungen.


Und ganz wichtig: Was du tun solltest, wenn du einen
toten Greifvogel findest — und was auf keinen Fall.


Diese Folge ist für alle, die draußen unterwegs sind: Jägerinnen
und Jäger, Falknerinnen und Falkner, Naturbeobachter,
Hundebesitzer, Landwirte und alle, denen Greifvögel am Herzen
liegen.


Themen der Folge:
Naturschutzkriminalität, illegale Greifvogelverfolgung,
Giftköder, Kamikaze-Tauben, Mäusebussard, Rotmilan, Rattengift,
Sekundärvergiftung, Polizei, Naturschutzbehörden und die Frage,
warum Wegsehen keine Option ist.


Merksatz aus der Folge:
Wenn dir draußen etwas komisch vorkommt: lieber einmal zu viel
melden als einmal zu wenig.





ARD Mediathek: Tödliches Gift
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