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Beschreibung
vor 4 Tagen
AgehWIRKLICH, FOLGE 7: Wie man damit umgeht,
wenn die eigene Verlobte mit 27 plötzlich stirbt? Philosoph &
Psychotherapeut Florian Schmidsberger wurde
danach selbst zum Trauer-Begleiter. Eine Folge
über das Gefühl, dem niemand auskommt - und das
in unserer Gesellschaft wenig Platz und wenig
Verständnis erfährt. Es geht um Trauer-Aufgaben
statt Trauer-Phasen (altes Modell) - mit vielen, echten
Beispielen - und es wird ganz persönlich - beiderseits. Außerdem
spielt Flieder eine Rolle ... wtf?? Eine echt
gute Folge. Selber hören hilft!
GLOSSAR & weiterführende Links:
Dr. Florian Schmidsberger -
https://www.der-richtige-zeitpunkt.at/
Peripatetiker - ist ein Anhänger der antiken
philosophischen Schule des Aristoteles. Die wird auch
Peripatetische Schule genannt, weil Aristoteles beim
Spazierengehen dozierte. Der Begriff kommt vom griechischen
„peripatetikos“ - umhergehend.
Philosophische Anthropologie - ist laut
Wikipedia das Fachgebiet der Philosophie, das sich mit dem Wesen
des Menschen befasst.
neurobiologisch - aus Sicht der Neurobiologie -
die ist ein relativ junger Wissenschaftszweig, „Das Ziel der
Neurobiologie ist es, die Prinzipien und Mechanismen zu
verstehen, mit denen Nervensysteme zu einem bestimmten Verhalten
oder kognitiven Zustand führen“
Bernhard Waldenfels (1934-2026) - kürzlich
verstorbener, deutscher Philosoph. Eines seiner Spezialgebiete
war die Phänomenologie. Dabei geht es kurz und
sehr, sehr vereinfacht gesagt, um die Beschreibung dessen, was
als Phänomen „da“ ist - und dann Überlegungen dazu. Es ist also
eine sehr „andwendbare“ Art der Philosophie.
Genauer hier - von Waldenfels selbst im TV-Interview umrissen:
Trauerphasen (älteres Modell) vs. Traueraufgaben -
Kurzusammenfassung:
https://www.trauerbegleiten.at/trauernde-trauer
externalisieren vs. internalisieren: Wenn jemand
eher externalisiert, dann sucht er/sie die Schuld oder Begründung
für etwas vielleicht mehr im außen; Gefühle externalisieren ->
sie rauslassen, nach außen tragen.
Wenn jemand eher internalisiert, dann macht er/sie das Gegenteil
- also Dinge eher im Inneren ausmachen, sich selbst die Schuld
geben, etc. Das sind stark vereinfachte Beispiele!
Emotional literacy - Literacy lässt sich schwer
ganz im Wortsinn übersetzen, es ist mehr als „kein Analphabet
sein“. In dieser Podcastfolge bedeutet es: Die Fähigkeit Gefühle
zu erkennen und in Worte zu fassen.
regressiv - rückläufig, rückschrittlich; in der
Psychologie/Psychoanalyse: Ein unbewusstes Zurückfallen auf
frühere kindliche Verhaltensweisen oder emotionale Reaktionen
(Regression), oft als Abwehrmechanismus gegen Stress oder
Traumata.
Validation (als Kommunikationsmethode/Zugang):
wertschätzende, einfühlsame Grundhaltung, die die Gefühle und die
Verfasstheit des Gegenübers als (dessen) Realität anerkennen
können. (Also, zB, dass der andere sehr traurig sein kann, auch
nach Monaten oder Jahren noch; dass der andere anders
verarbeitet, etwas anderes dafür braucht, andere Gefühle zu
manchen Dingen/Gegebenheiten entwickelt als man selbst)
idiografisch - wenn ein einzelnes, sich nicht
wiederholendes Geschehnis den (Forschungs-)Inhalt darstellt
https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/idiografisch
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