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Beschreibung
vor 3 Tagen
Nach dem Sturz des Ancien Régime entfachte in Europa eine hitzig
geführte Debatte um die Rolle und Platz der Geschlechter in der
bürgerlichen Gesellschaft. Während Frauen wie Olympe de Gouges für
ihre damals radikalen Forderungen der rechtlichen und faktischen
Gleichstellung der Geschlechter mit dem Leben bezahlten, gab es
auch Frauen, welche sich für eine Gesellschaft mit rechtlich
unterschiedlichen, klar abgegrenzten Geschlechterrollen einsetzten.
Dazu gehörte die Romanautorin Anna Rothpletz-von Meiss, welche sich
mit dem Aarauer Johann Jakob Rothpletz verheiratete und nach dessen
Tod Romane und Ratgeberliteratur über Frauen in einer bürgerlichen
Welt veröffentlichte. Manuel und Simon beleuchten die Werke und
Gesellschaftsforderungen von Anna Rothpletz-von Meiss und ordnen
diese im Geschlechterdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts ein. Viel
Vergnügen wünschen euch Simon und Manuel Lob, Kritik, Feedback oder
Anregungen für weitere Folgen nehmen wir gerne entgegen via Mail
geschichten.aus.aarau@gmail.com oder auf Instagram
@geschichtenausaaraupodcast Quellen und Literatur: *Honegger,
Claudia: Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom
Menschen und das Weib, 1750-1850, Frankfurt am Main 1991.
*Rothpletz, Anna: Mnemosyne. Schilderungen aus dem Leben und
Beiträge zur Kenntnis des menschlichen Herzens zum Vergnügen und
zur Bildung der weiblichen Welt, Bände I-III, Aarau 1834-1835.
*Stump, Doris: Anna Rothpletz-von Meiss (1786-1841): eine Brugger
Erfolgsautorin, in: Brugger Neujahrsblätter 101 (1991), 135–147.
geführte Debatte um die Rolle und Platz der Geschlechter in der
bürgerlichen Gesellschaft. Während Frauen wie Olympe de Gouges für
ihre damals radikalen Forderungen der rechtlichen und faktischen
Gleichstellung der Geschlechter mit dem Leben bezahlten, gab es
auch Frauen, welche sich für eine Gesellschaft mit rechtlich
unterschiedlichen, klar abgegrenzten Geschlechterrollen einsetzten.
Dazu gehörte die Romanautorin Anna Rothpletz-von Meiss, welche sich
mit dem Aarauer Johann Jakob Rothpletz verheiratete und nach dessen
Tod Romane und Ratgeberliteratur über Frauen in einer bürgerlichen
Welt veröffentlichte. Manuel und Simon beleuchten die Werke und
Gesellschaftsforderungen von Anna Rothpletz-von Meiss und ordnen
diese im Geschlechterdiskurs des frühen 19. Jahrhunderts ein. Viel
Vergnügen wünschen euch Simon und Manuel Lob, Kritik, Feedback oder
Anregungen für weitere Folgen nehmen wir gerne entgegen via Mail
geschichten.aus.aarau@gmail.com oder auf Instagram
@geschichtenausaaraupodcast Quellen und Literatur: *Honegger,
Claudia: Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom
Menschen und das Weib, 1750-1850, Frankfurt am Main 1991.
*Rothpletz, Anna: Mnemosyne. Schilderungen aus dem Leben und
Beiträge zur Kenntnis des menschlichen Herzens zum Vergnügen und
zur Bildung der weiblichen Welt, Bände I-III, Aarau 1834-1835.
*Stump, Doris: Anna Rothpletz-von Meiss (1786-1841): eine Brugger
Erfolgsautorin, in: Brugger Neujahrsblätter 101 (1991), 135–147.
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