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Beschreibung
vor 1 Jahr
In dieser Folge begrüßen wir Micaela Großmann, Doktorandin und
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für vergleichende
Politikwissenschaft. Micaela erzählt, wie sie als „stille Maus“
im Studium eher zufällig zur Promotionsstelle kam und zunächst
unsicher war, ob sie den Anforderungen der Studierenden stets
gewachsen sei. Heute jedoch genießt sie die Lehre und den
Austausch, hat für ihre Kurse sogar den „Preis für gute Lehre“
erhalten und schätzt die Selbsterfüllung, die der Beruf ihr
bietet. Micaela ist überzeugt, dass Authentizität und ein
wertschätzendes Miteinander der Schlüssel sind. Ihre Seminare
fördern Offenheit und kritisches Denken – etwa bei Diskussionen
über das politische System Chiles.
In ihrer Forschung widmet sie sich dem politischen Populismus und
beleuchtet, wie das subjektive Klassenbewusstsein und die
Wahrnehmung sozialer Ungleichheit das politische Verhalten
stärker prägen können als objektive Faktoren. Hierbei gibt
Micaela auch einen Einblick in die Herausforderungen des
Wissenschaftszeitvertragsgesetzes: Zeitdruck und befristete
Verträge sind ein ständiger Begleiter, die die Attraktivität
einer akademischen Laufbahn mindern. Deshalb ihr Appell an die
Studierenden: Sagt was im Seminar! – alles ist besser als nichts,
denn Lehre ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Abseits der Wissenschaft genießt die Halb-Peruanerin die Vorzüge
ihrer Wahlheimat Berlin, besonders das kulinarische und
kulturelle Angebot. Mit einem Augenzwinkern stellt sie fest, dass
man in den Clubs der Hauptstadt wirklich rund um die Uhr tanzen
kann – eben auch „altersfreundlich“ am Samstagnachmittag!
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erreicht uns unter podcast.sowiso@uni-bamberg.de oder auf
Instagram: @sowiso_podcast.
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