Resident Evil Rhodes Hill Care Center Story Victor Gideo und die Patienten in Requiem erklärt

Resident Evil Rhodes Hill Care Center Story Victor Gideo und die Patienten in Requiem erklärt

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen

In dieser Spotify-Episode geht’s um eine der wichtigsten neuen
Lore-Locations aus Resident Evil 9: Requiem: das
Rhodes Hill Chronic Care Center. Von außen wirkt
Rhodes Hill wie ein altes, ehrwürdiges Pflegezentrum – aber in
Wahrheit ist es ein jahrzehntelang vorbereitetes Verbrechen,
gebaut aus Akten, Blut und geopferten Menschenleben. Und
mittendrin steht Victor Gideon: nicht als
Nebenfigur, sondern als der Mann, der Rhodes Hill zu dem gemacht
hat, was es wirklich ist.


Der Kern dieser Folge ist deshalb Victor Gideon selbst. Er ist
nicht einfach nur ein Wissenschaftler, der nach Umbrellas Ende
irgendwo untertaucht. Berichte machen klar, dass er schon vor den
Ereignissen rund um Raccoon City am T-Virus
gearbeitet hat und Oswell E. Spencer fast schon
verehrt. Gideon will nicht „forschen“, um zu verstehen – er will
beweisen, dass er Spencers Werk vollenden kann. Seine
Tagebucheinträge aus 2004 zeigen, wie früh diese Besessenheit
Form annimmt: Er spricht davon, dass ein bestimmtes Kind das
letzte fehlende Stück sei. Dieses Kind ist Grace
Ashcroft. Kurz darauf bekommt Gideon vollständige
Krankenunterlagen und genetische Daten – und spätestens da ist
klar: Rhodes Hill soll der Ort werden, an dem er mit Blut,
Kindern und geklonten Körpern nach Spencers letzter Vision
greift.


Nach außen bleibt Rhodes Hill trotzdem eine „geordnete
Einrichtung“. Broschüren nennen Gideon als Direktor und listen
Personal wie Mitchell Bennet, Anthony
Richardson, Luke Clark als
Sicherheitsleiter, dazu Ärzte, Schwestern und sogar einen eigenen
Piloten. Aber Dokumente zeigen die innere Kälte: Mitarbeiter
werden hochgestuft oder „verarbeitet“ – und du weißt genau, was
damit gemeint ist. Akten zur Blutmischung beschreiben
Spezialgeräte zur Blutgewinnung, Wachberichte sprechen von
Subjekten, die bereits zu Blut reduziert wurden, und davon, den
Durchsatz durch Lieferungen zu steigern. Spätestens hier ist
klar: Rhodes Hill ist kein Krankenhaus, sondern eine
Produktionsanlage für Experimente.


Dann kommen die Patientenakten – und die machen den Horror
greifbar. Da ist Martin Case, der nach einer
Überdosis von einem Versuchsstoff unter Hörhalluzinationen leidet
und bei lauten Geräuschen völlig ausrastet. Da sind Fälle wie
Eile und Celina, die in diesem
System zu „Auftritten“ und Entstellungen gedrängt werden.
Besonders brutal sind die Jackson-Brüder: In
ihren Akten steht, wie das Sättigungszentrum operativ unterdrückt
wird, bis Hunger zur Krankheit und schließlich zur Gewalt wird –
inklusive Fixierung auf Menschenfleisch.


Der grausamste Kern sind aber Emily und Marie.
Zwei Kinder, isoliert, überwacht, als Subjekte geführt – und
beide künstlich erschaffen als Klone derselben Spenderin. Emily
wird blind und lebt hinter Glas, beschäftigt mit Blindenschrift,
während sie gleichzeitig nur ein Gefäß bleibt. Marie wird mit
einem Extrakt behandelt, der aus hunderten Litern Blut und über
hundert Infizierten gewonnen wurde. Das Ergebnis ist mehr
körperliche Widerstandskraft, aber geistiger Zerfall – sie bricht
buchstäblich aus dem System aus, während das Personal versucht,
sie mit UV-Licht zu kontrollieren. Rhodes Hill zeigt dir damit:
Diese „Monster“ sind nicht zufällig entstanden. Ihre Zerstörung
hat lange vorher begonnen – geplant, überwacht, dokumentiert.


Jetzt du: Glaubst du, Gideon war „nur“ ein Fanatiker – oder Teil
einer größeren Struktur, die Rhodes Hill von Anfang an als
Werkzeug geplant hat?
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