FLECKENHÖRER vom 13.04.2026

FLECKENHÖRER vom 13.04.2026

vor 2 Tagen
Nachrichten aus Neumünster und Umgebung
27 Minuten
Podcast
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Aktuelle Berichte & Sendungen zum Nachhören

Beschreibung

vor 2 Tagen
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 13. April 2026! Drei
Städte, drei klare Signale: In Nortorf, Flensburg und Kiel sind am
Wochenende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen
Veranstaltungen der AfD zu demonstrieren. Es waren keine
Randerscheinungen, sondern sichtbare Zeichen einer aktiven
Zivilgesellschaft. Allein in Flensburg kamen mehrere hundert
Menschen zusammen, um Haltung zu zeigen. Diese Proteste stehen
jedoch nicht im luftleeren Raum. Sie fallen in eine Zeit, in der
die politische Auseinandersetzung in Schleswig-Holstein eine neue,
besorgniserregende Schärfe erreicht hat. Am Osterwochenende wurden
in Flensburg und Kiel mehrere Parteibüros Ziel von Angriffen – mit
rechtsextremen Symbolen, eingeschlagenen Scheiben und sogar
Rückständen von Molotowcocktails. Das ist eine Eskalation, die über
den politischen Streit hinausgeht. Wer Brandsätze einsetzt oder
Parteibüros angreift, greift nicht nur Parteien an – sondern die
demokratische Grundordnung selbst. Gerade vor diesem Hintergrund
bekommen die Gegendemonstrationen eine zusätzliche Bedeutung. Sie
sind mehr als Protest gegen eine Partei. Sie sind ein öffentliches
Bekenntnis: zur Demokratie, zur Vielfalt und zur klaren Abgrenzung
gegenüber politischer Gewalt von rechts. Die Botschaft dieses
Wochenendes ist deshalb eindeutig: Schleswig-Holstein streitet –
aber es lässt sich nicht einschüchtern. Das sind unsere Themen im
Fleckenhörer heute: +++ „Betriebsräte sind wie die Superzahl beim
Lotto: 49 Prozent der Unternehmen in Neumünster können
dazugewinnen“ +++ Vom Nager zum Klimaschützer: Der Biber kehrt
zurück - und wird zum Schlüssel für Klimaschutz und resiliente
Flüsse +++ Von Hugenberg bis Musk: Die Verantwortung von Medien in
Zeiten von Demokratie und autoritärer Herrschaft
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