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Beschreibung
vor 1 Jahr
Die neue Regierung ist noch nicht im Amt, hat sich durch die
milliardenschweren Schuldenpakete aber schon ein nie da gewesenes
finanzielles Polster geschaffen. Aber löst das viele Geld auch
Deutschlands Probleme? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge
mit dem Ökonomen Jens Südekum. Er ist Professor für Internationale
Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
und einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Er ist auch
einer der vier "Architekten" des jüngst beschlossenen
Schuldenpakets, das sich auf über eine Billion Euro summieren
könnte. Denn von deren Vorschlägen hat die künftige Regierung die
meisten Punkte übernommen - und ist in Teilen sogar darüber
hinausgegangen. Das hätte er nicht für möglich gehalten, sagt
Südekum. Dennoch wird es jetzt in den Koalitionsverhandlungen
kompliziert für SPD und Union. Denn während des Wahlkampfs hatte
vor allem Letztere etwa weitreichende Entlastungen für Bürger und
Unternehmen versprochen. Laut Ökonom Südekum sind die aber nicht
umzusetzen. Denn die künftige Regierung hat zwar deutlich mehr Geld
zur Verfügung, aber nur für Verteidigung und Infrastruktur.
Wahlkampfversprechen wie zum Beispiel Steuersenkungen könnten damit
nicht abgedeckt werden: "Da kommt ein riesiges Loch von 100
Milliarden auf uns zu, wenn wir diese Steuersenkungen mal ebenso
machen. Da ist einfach kein Geld für da." Deshalb sei es nicht die
SPD, die die Wahlversprechen in den Koalitionsverhandlungen der
Union kippe, sondern die Realität. Wie das Milliardenpaket zustande
kam und welche Maßnahmen die Politik nun treffen muss, damit mit
dem Geld auch wirklich vieles besser wird - darüber spricht Anne
Will mit Jens Südekum in dieser Folge. Außerdem stellen sie
Gedankenspiele an, was man wohl für 500 Milliarden Euro alles
kaufen könnte und klären, was es mit dem Wort "Verschiebebahnhof"
auf sich hat. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag,
25. März 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE:
https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Handelsblatt,
Die Schulden-Ökonomen? Wo die Grenzen der Politikberatung liegen,
19.03.2025 SZ, Wer den historischen Schuldendeal wirklich erfunden
hat, 19.03.2025 FAZ, So gibt die SPD in der Wirtschaftspolitik den
Ton an, 25.03.2025 Die Zeit, Zu viel versprochen, 24.03.2025
Spiegel, Die Angst der Union vor den [eckigen Klammern], 24.03.2025
SZ, Was bekommt man für 500 Milliarden Euro?, 20.03.2025
Stellungnahme von Veronika Grimm zu den Grundgesetzänderungen,
12.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Melisa Gürleyen
Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas
Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH
Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad
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milliardenschweren Schuldenpakete aber schon ein nie da gewesenes
finanzielles Polster geschaffen. Aber löst das viele Geld auch
Deutschlands Probleme? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge
mit dem Ökonomen Jens Südekum. Er ist Professor für Internationale
Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
und einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Er ist auch
einer der vier "Architekten" des jüngst beschlossenen
Schuldenpakets, das sich auf über eine Billion Euro summieren
könnte. Denn von deren Vorschlägen hat die künftige Regierung die
meisten Punkte übernommen - und ist in Teilen sogar darüber
hinausgegangen. Das hätte er nicht für möglich gehalten, sagt
Südekum. Dennoch wird es jetzt in den Koalitionsverhandlungen
kompliziert für SPD und Union. Denn während des Wahlkampfs hatte
vor allem Letztere etwa weitreichende Entlastungen für Bürger und
Unternehmen versprochen. Laut Ökonom Südekum sind die aber nicht
umzusetzen. Denn die künftige Regierung hat zwar deutlich mehr Geld
zur Verfügung, aber nur für Verteidigung und Infrastruktur.
Wahlkampfversprechen wie zum Beispiel Steuersenkungen könnten damit
nicht abgedeckt werden: "Da kommt ein riesiges Loch von 100
Milliarden auf uns zu, wenn wir diese Steuersenkungen mal ebenso
machen. Da ist einfach kein Geld für da." Deshalb sei es nicht die
SPD, die die Wahlversprechen in den Koalitionsverhandlungen der
Union kippe, sondern die Realität. Wie das Milliardenpaket zustande
kam und welche Maßnahmen die Politik nun treffen muss, damit mit
dem Geld auch wirklich vieles besser wird - darüber spricht Anne
Will mit Jens Südekum in dieser Folge. Außerdem stellen sie
Gedankenspiele an, was man wohl für 500 Milliarden Euro alles
kaufen könnte und klären, was es mit dem Wort "Verschiebebahnhof"
auf sich hat. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag,
25. März 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE:
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Die Schulden-Ökonomen? Wo die Grenzen der Politikberatung liegen,
19.03.2025 SZ, Wer den historischen Schuldendeal wirklich erfunden
hat, 19.03.2025 FAZ, So gibt die SPD in der Wirtschaftspolitik den
Ton an, 25.03.2025 Die Zeit, Zu viel versprochen, 24.03.2025
Spiegel, Die Angst der Union vor den [eckigen Klammern], 24.03.2025
SZ, Was bekommt man für 500 Milliarden Euro?, 20.03.2025
Stellungnahme von Veronika Grimm zu den Grundgesetzänderungen,
12.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Melisa Gürleyen
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