Femizide: Wann werden Frauen endlich geschützt? Mit Julia Friedrichs
vor 4 Monaten
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Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem
Partner oder Ex-Partner getötet. 104 waren es im letzten Jahr. Die
Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs hat mit ihrem Team zu
den Fällen recherchiert, mit Freundinnen und Angehörigen der Opfer
gesprochen, mit Kriminologen und Politikern - immer mit der Frage:
Wie kann es sein, dass Frauen in Deutschland immer noch nicht
ausreichend geschützt werden? In der ZDF-Dokumentation “Weil du mir
gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” zeigt Friedrichs die
Schicksale von ermordeten Frauen auf. “Mir ist ganz selten eine
Recherche so nahegegangen”, sagt die Journalistin im Gespräch mit
Anne Will. Warum gibt es immer noch so viele Morde an Frauen in
Deutschland? Andere Länder kämpfen seit vielen Jahren gegen
Femizide an - und das mit großem Erfolg. In Spanien etwa gibt es
eigene Gerichte und Staatsanwaltschaften, die sich nur mit Gewalt
an Frauen befassen. In Deutschland wiederum würden Behördenwirrwarr
und Bürokratie den effektiven Schutz von Frauen oft behindern, sagt
Filmemacherin Friedrichs im Gespräch mit Anne Will . Ein weiteres
in Spanien bewährtes Mittel soll nun auch in Deutschland eingeführt
werden: Die elektronische Fußfessel. Sie soll potentielle Täter
davon abhalten, ihren Opfern zu nahe zu kommen. In Deutschland
sollen allerdings nur wenige Hochrisikofälle dazu verpflichtet
werden, das Ortungsgerät zu tragen. Das sei sinnbildlich für die
Vorgehensweise in Deutschland, sagt Julia Friedrichs. Die
Freiheitsrechte der Täter stünden immer noch höher als der Schutz
ihrer Opfer. In dieser Folge spricht Anne Will mit Julia Friedrichs
außerdem über veränderte Männlichkeitsbilder und darüber, ob es
überhaupt Sinn macht, die Täter verstehen zu wollen.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 19.11.2025, 17 Uhr.
WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten
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an: dirk@mitvergnuegen.com WICHTIGE QUELLEN: Die ZDF- Dokumentation
“Weil du mir gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” läuft am
Dienstag, 25.11.2025, um 20:15 Uhr im ZDF. Bereits ab 6 Uhr ist sie
in der ZDF-Mediathek abrufbar. Spiegel, Neue Femizid-Studie:
Besitzdenken und Eifersucht ist häufiges Tätermotiv, 20.11.2025 Die
Zeit, Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster,
10.04.2025 LTO, Elektronische Fußfessel für Gewalttäter auf
den Weg gebracht, 19.11.2025 Die Zeit, Femizide: Eine Fessel, die
Frauen rettet, 24.10.2025 BKA Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen
Frauen gerichtete Straftaten“, 19.11.2024 Hilfe bekommt ihr unter
der Telefonnummer 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de.
EMPFEHLUNGEN: ZDF-Schwerpunkt “Alle Augen auf! Gegen Gewalt an
Frauen” IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert
Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach,
Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen
GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad
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Partner oder Ex-Partner getötet. 104 waren es im letzten Jahr. Die
Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs hat mit ihrem Team zu
den Fällen recherchiert, mit Freundinnen und Angehörigen der Opfer
gesprochen, mit Kriminologen und Politikern - immer mit der Frage:
Wie kann es sein, dass Frauen in Deutschland immer noch nicht
ausreichend geschützt werden? In der ZDF-Dokumentation “Weil du mir
gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” zeigt Friedrichs die
Schicksale von ermordeten Frauen auf. “Mir ist ganz selten eine
Recherche so nahegegangen”, sagt die Journalistin im Gespräch mit
Anne Will. Warum gibt es immer noch so viele Morde an Frauen in
Deutschland? Andere Länder kämpfen seit vielen Jahren gegen
Femizide an - und das mit großem Erfolg. In Spanien etwa gibt es
eigene Gerichte und Staatsanwaltschaften, die sich nur mit Gewalt
an Frauen befassen. In Deutschland wiederum würden Behördenwirrwarr
und Bürokratie den effektiven Schutz von Frauen oft behindern, sagt
Filmemacherin Friedrichs im Gespräch mit Anne Will . Ein weiteres
in Spanien bewährtes Mittel soll nun auch in Deutschland eingeführt
werden: Die elektronische Fußfessel. Sie soll potentielle Täter
davon abhalten, ihren Opfern zu nahe zu kommen. In Deutschland
sollen allerdings nur wenige Hochrisikofälle dazu verpflichtet
werden, das Ortungsgerät zu tragen. Das sei sinnbildlich für die
Vorgehensweise in Deutschland, sagt Julia Friedrichs. Die
Freiheitsrechte der Täter stünden immer noch höher als der Schutz
ihrer Opfer. In dieser Folge spricht Anne Will mit Julia Friedrichs
außerdem über veränderte Männlichkeitsbilder und darüber, ob es
überhaupt Sinn macht, die Täter verstehen zu wollen.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 19.11.2025, 17 Uhr.
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Besitzdenken und Eifersucht ist häufiges Tätermotiv, 20.11.2025 Die
Zeit, Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster,
10.04.2025 LTO, Elektronische Fußfessel für Gewalttäter auf
den Weg gebracht, 19.11.2025 Die Zeit, Femizide: Eine Fessel, die
Frauen rettet, 24.10.2025 BKA Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen
Frauen gerichtete Straftaten“, 19.11.2024 Hilfe bekommt ihr unter
der Telefonnummer 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de.
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Frauen” IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert
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