Quantenmetrologie – mit Atomuhren auf der Spur der Dunklen Materie

Quantenmetrologie – mit Atomuhren auf der Spur der Dunklen Materie

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat
Dunkle Materie gehört zu den größten Rätseln des Universums: Sie
macht den Großteil seiner Masse aus – und doch konnte bislang kein
einziges Teilchen direkt nachgewiesen werden. Sie sendet kein Licht
aus, reflektiert nichts, bleibt unsichtbar. Und trotzdem ist sie
da. Ihre Existenz verrät sich nur indirekt: durch ihre Gravitation.
Sterne in Galaxien bewegen sich schneller um ihr Zentrum, als es
nach den bekannten Gesetzen der Physik möglich wäre. Etwas
Unsichtbares muss sie zusätzlich antreiben. Bei der Suche nach
dieser geheimnisvollen Substanz setzen Forschende des
Exzellenzclusters QuantumFrontiers auf extreme Präzision. Ihr
Werkzeug: optische Atomuhren – die genauesten Messinstrumente, die
je gebaut wurden. Sie sind so präzise, dass sie seit dem Urknall
weniger als eine Sekunde Abweichung hätten. Mit ihnen fahnden die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach minimalsten Störungen
im Gefüge der Natur – winzigen Hinweisen auf bislang unbekannte
Teilchen oder sogar eine fünfte Grundkraft.

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