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Beschreibung
vor 1 Monat
Diese Podcast-Folge basiert auf einem Fachbeitrag zur
unbeabsichtigten Auswilderung einer ehemaligen Milchviehherde in
der Sperrzone von Tschernobyl. Beschrieben wird, wie sich die
Tiere ohne menschliches Management zu einer stabilen
Wildpopulation mit ausgeprägten Sozialstrukturen und
Raubtierabwehr entwickelt haben. Die Beobachtungen liefern
Hinweise darauf, wie schnell domestizierte Rinder unter
Selektionsdruck wieder robuste, auerochsenähnliche
Verhaltensmuster ausbilden können. Gleichzeitig rücken genetische
Risiken und der deutliche Bestandsrückgang infolge von
Kriegseinwirkungen und möglicher Wilderei in den Fokus.
Diskutiert wird zudem, welche Rolle gezielte Einkreuzungen
robuster Rassen für den langfristigen Erhalt der Population und
für europäische Rewilding-Projekte spielen könnten. Für mehr
Informationen:
https://www.spektrum.de/news/ungeplante-auswilderung-die-wilden-kuehe-von-tschernobyl/2317935
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