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Beschreibung
vor 1 Woche
"Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid
kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die
davon Betroffenen oft unsichtbar. Was Frauen in toxischen
Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben
hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina
Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar. In FASSADEN
erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer
langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem
politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut.
Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken
und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt. Die Erzählung wurde
aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet,
um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich
tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Ein Tanzpaar
erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch,
physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und
Komplexität solch einer Beziehung. Die Manipulation der Frau wird
mittels Animation zunehmend sichtbar gemacht, indem einzelne Frames
auf Papier ausgedruckt, bearbeitet und wieder in den Realfilm
eingefügt werden. Den klassisch dokumentarischen Rahmen bilden
Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und
Beziehungsstrukturen einordnen. FASSADEN ist kein einfach
konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die
Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen
Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch. FASSADEN spiegelt
all das in seiner Form wider, ist radikal und eigensinnig."
kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die
davon Betroffenen oft unsichtbar. Was Frauen in toxischen
Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben
hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina
Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar. In FASSADEN
erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer
langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem
politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut.
Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken
und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt. Die Erzählung wurde
aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet,
um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich
tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Ein Tanzpaar
erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch,
physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und
Komplexität solch einer Beziehung. Die Manipulation der Frau wird
mittels Animation zunehmend sichtbar gemacht, indem einzelne Frames
auf Papier ausgedruckt, bearbeitet und wieder in den Realfilm
eingefügt werden. Den klassisch dokumentarischen Rahmen bilden
Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und
Beziehungsstrukturen einordnen. FASSADEN ist kein einfach
konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die
Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen
Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch. FASSADEN spiegelt
all das in seiner Form wider, ist radikal und eigensinnig."
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