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Beschreibung
vor 3 Tagen
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am Ostermontag, 6. April 2026!
Der Wal liegt im Sterben und ganz Deutschland fiebert mit. In
Wismar ist sogar eine Demo gewesen: „Laut und entschlossen für den
Wal“ wollte man da auf die Straße gehen. Mit dem Blick auf den -
ständig in allen Medien sichtbaren - Wal wollen die Menschen - ja,
was eigentlich genau - ihre übrig gebliebene Portion Humanismus
beweisen? Dem für die Rettung verantwortlichen Minister wird mit
dem Tod gedroht. Wegen unterlassener Hilfeleistung wird er
angezeigt. Das ist alles so absurd. Diese Menschen verdrängen dabei
gekonnt die totale Abschottung an der gesamten Peripherie der EU,
in Marokko, Algerien, Libyen, der Türkei, die von unseren
Steuergeldern bezahlt wird. Im Mittelmeer sterben im Jahr etwa 5
bis 6 Menschen pro Tag. Es ist die tödlichste Fluchtroute der Welt.
Erst letzte Woche brachte eine Randnotiz der Tagesschau zutage,
dass 19 Geflüchtete an einem Tag starben. Im Vollbetrieb bzw. laut
Unternehmensangaben werden bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück etwa
20.000–25.000 Schweine täglich geschlachtet. Das sind 800 bis 1000
Schweine pro Stunde oder anders gesagt, alle 3 bis 4 Sekunden wird
dort ein Tier getötet. Tönnies ist wohl der tödlichste
Schweineschlachtbetrieb Deutschlands. Insgesamt sterben in
Deutschland pro Jahr 150.000 Schweine qualvoll. Sie werden vergast
oder per Bolzenschuss getötet. Wale, Schweine, Menschen - am
meisten Empathie bekommt der einzelne, sichtbare, emotional
inszenierte Wal. Die Schweine und toten Geflüchteten liegen
gleichauf. Sie sind Randnotizen. Denkt mal drüber nach. Das sind
unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ BUND klagt gegen die A20
im Steinburger Abschnitt 7 +++ Mobilität für alle sichern: Deutsche
Umwelthilfe fordert vergünstigtes 29-Euro-Ticket und lehnt jegliche
Spritsubvention ab +++ Schreibwerkstatt für Frauen Musik: The NØ
(Hamburg) Skinhead (New York/USA) Gentilesky (Italien) DEATHxSQUAD
(Frankreich) Normahl (Winnenden)
Der Wal liegt im Sterben und ganz Deutschland fiebert mit. In
Wismar ist sogar eine Demo gewesen: „Laut und entschlossen für den
Wal“ wollte man da auf die Straße gehen. Mit dem Blick auf den -
ständig in allen Medien sichtbaren - Wal wollen die Menschen - ja,
was eigentlich genau - ihre übrig gebliebene Portion Humanismus
beweisen? Dem für die Rettung verantwortlichen Minister wird mit
dem Tod gedroht. Wegen unterlassener Hilfeleistung wird er
angezeigt. Das ist alles so absurd. Diese Menschen verdrängen dabei
gekonnt die totale Abschottung an der gesamten Peripherie der EU,
in Marokko, Algerien, Libyen, der Türkei, die von unseren
Steuergeldern bezahlt wird. Im Mittelmeer sterben im Jahr etwa 5
bis 6 Menschen pro Tag. Es ist die tödlichste Fluchtroute der Welt.
Erst letzte Woche brachte eine Randnotiz der Tagesschau zutage,
dass 19 Geflüchtete an einem Tag starben. Im Vollbetrieb bzw. laut
Unternehmensangaben werden bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück etwa
20.000–25.000 Schweine täglich geschlachtet. Das sind 800 bis 1000
Schweine pro Stunde oder anders gesagt, alle 3 bis 4 Sekunden wird
dort ein Tier getötet. Tönnies ist wohl der tödlichste
Schweineschlachtbetrieb Deutschlands. Insgesamt sterben in
Deutschland pro Jahr 150.000 Schweine qualvoll. Sie werden vergast
oder per Bolzenschuss getötet. Wale, Schweine, Menschen - am
meisten Empathie bekommt der einzelne, sichtbare, emotional
inszenierte Wal. Die Schweine und toten Geflüchteten liegen
gleichauf. Sie sind Randnotizen. Denkt mal drüber nach. Das sind
unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ BUND klagt gegen die A20
im Steinburger Abschnitt 7 +++ Mobilität für alle sichern: Deutsche
Umwelthilfe fordert vergünstigtes 29-Euro-Ticket und lehnt jegliche
Spritsubvention ab +++ Schreibwerkstatt für Frauen Musik: The NØ
(Hamburg) Skinhead (New York/USA) Gentilesky (Italien) DEATHxSQUAD
(Frankreich) Normahl (Winnenden)
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