#02 | 1. Mose 1-2 | Der Anfang aller Dinge

#02 | 1. Mose 1-2 | Der Anfang aller Dinge

vor 3 Tagen
11 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Tagen

Gott spricht, und es entsteht. Nicht aus vorhandenem Material,
nicht als Zufall, sondern aus dem Nichts, allein durch sein Wort.
Diese Episode nimmt dich mit in die Schöpfungswoche, erklärt das
hebräische Wort bara, das nur Gott als Subjekt kennt, und zeigt,
was es bedeutet, dass der Mensch im Bild Gottes erschaffen wurde.
Warum ist der siebte Tag heilig? Wer sind die uns in der
Schöpfung, die auf die Dreieinigkeit verweisen? Und was hat die
Ordnung der Schöpfung mit dem roten Faden zu tun, der bis zum
Kreuz reicht?





Quellenangaben und Shownotes zu dieser Episode:


Bibelstellen: 1. Mose 1,1-2,25
(Schöpfungsbericht), 1. Mose 2,7 (Einhauchung des Lebensatems),
1. Mose 2,9 (Baum des Lebens und der Erkenntnis), Johannes 1,1-3
(Logos und Schöpfung), Johannes 19,30 (Tetelestai, Es ist
vollbracht), Kolosser 1,16 (Alles durch Christus erschaffen).


Urtext-Begriffe: Tohu wabohu (hebr.: wüst und
leer, formlose Leere), Merachefet (hebr.: schwebend, brütend,
über etwas wachend), Bara (hebr.: erschaffen aus dem Nichts,
ausschließlich Gott vorbehalten), Badal (hebr.: trennen,
absondern, Wurzel von Heiligkeit), Na'aseh (hebr.: Lasst uns
machen, Kohortativ Plural), Betzelem Elohim (hebr.: nach dem Bild
Gottes), Tselem (hebr.: Bild, Repräsentant, Stellvertreter),
Nishmat chajjim (hebr.: Lebensatem Gottes), Shabbat / Shabat
(hebr.: Ruhe, aufhören, rasten), Tetelestai (griech.: Es ist
vollbracht, bezahlt, abgeschlossen).


Historische und kulturelle Einordnung: Bedeutung
von Tselem im altorientalischen Kontext anhand assyrischer und
ägyptischer Königsinschriften, in denen Statuen des Königs als
Repräsentanten seiner Herrschaft in entfernten Gebieten
aufgestellt wurden. Parallelen zur Schöpfungstheologie in
Mesopotamien (Enuma Elish) als Kontrasthintergrund, vor dem die
biblische Einzigartigkeit des würdevollen Menschenbildes umso
klarer hervortritt.


Theologische Querverbindungen: Trinitarische
Spuren in Genesis 1 (Geist Gottes, schöpferisches Wort, Vater) im
Licht von Johannes 1 und Kolosser 1. Sabbat als typologisches
Vorabbild des vollendeten Erlösungswerks Christi (Hebräer
4,9-10). Baum des Lebens in Genesis 2 als Vorabbild des Baumes
des Lebens in der neuen Schöpfung (Offenbarung 22,2).
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