Olympische Spiele der Antike - Sport als Gottesdienst

Olympische Spiele der Antike - Sport als Gottesdienst

vor 1 Woche
20 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

Die antiken Olympischen Spiele waren weit mehr als Sport – sie
waren religiöses Fest, politisches Instrument und kulturelles
Zentrum einer ganzen Zivilisation. In dieser Folge reisen wir in
das antike Olympia.


Themen dieser Folge:


Olympia: heiliger Hain des Zeus auf der Peloponnes – keine
Stadt, sondern ein Heiligtum

Zeusstatue des Phidias: über zwölf Meter hoch, aus Elfenbein
und Gold – eines der Sieben Weltwunder

Ursprung 776 v. Chr.: Koroibos, der Koch, als erster
dokumentierter Sieger

Ekecheiria: der heilige Waffenstillstand, der Kriege stoppte
und Reisenden sicheres Geleit gab

Zulassung & Ausschluss: nur freie griechische Männer –
und die Ausnahme Kyniska

Heraia: die eigenen olympischen Spiele der Frauen, zu Ehren
der Göttin Hera

Disziplinen: vom Stadionlauf über Pentathlon und Pankration
bis zum Waffenlauf in voller Rüstung

Zanes & Fairness: Bronzestatuen als ewige Schande für
Regelbrecher

Milon von Kroton: sechsfacher Olympiasieger und Schüler des
Pythagoras

Leonidas von Rhodos: zwölf Kränze in zwölf Jahren – Rekord
bis Michael Phelps 2016

Hekatombe & religiöser Eid: hundert Opferrinder und der
Schwur auf dem Eber vor Zeus

Pindar: Siegesoden als literarische Verewigung – bis heute
erhalten

293 Olympiaden über zwölf Jahrhunderte – beendet durch Kaiser
Theodosius I. 393 n. Chr.

Waldbrände 2021 & 2023 in Olympia: ein Klimasignal aus
dem Heiligen Hain

Ein stiller Appell: Olympias Erbe mahnt zur Ehrfurcht vor
unserer Erde

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