#21 Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming

#21 Was los? Mit Kinderwunsch und Shaming

vor 2 Tagen
In dieser Folge sprechen Maria und Nora darüber, warum die Frage „Kinder bekommen: Ja oder nein?“ nicht nur privat, sondern hochpolitisch ist. Und warum dabei besonders Frauen oft noch immer fremdbestimmt werden.
23 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Ausgangspunkt ist eine Meldung aus Russland: Dort sollen Ärzt:innen
Frauen künftig gezielt fragen, ob sie Kinder wollen. Wenn nicht,
wird ihnen „empfohlen“, psychologische Beratung zu machen, um eine
„positivere Einstellung“ zum Kinderkriegen zu entwickeln.
Kritiker:innen sehen darin massiven Druck und eine Form von
Fortpflanzungszwang. Auch in Österreich sinkt die Geburtenrate: Sie
liegt aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau. Maria und Nora sprechen
darüber, warum viele Menschen Kinder später oder gar nicht
bekommen, von hohen Lebenshaltungskosten über fehlende
Kinderbetreuung bis hin zum Wunsch nach Selbstbestimmung. Dabei
fällt ihnen auch auf, wie technisch und distanziert man über das
Thema spricht. Fast so, als würden Frauen nur als „Brutkästen“
gesehen werden. Ein weiteres Thema ist der gesellschaftliche Druck
auf Frauen, es geht um das Unwort „biologische Uhr“ und warum
Verantwortung für Familienplanung oft immer noch fast
ausschließlich bei ihnen liegt. Außerdem geht es um Social Egg
Freezing, also das Einfrieren von Eizellen aus sozialen Gründen:
Welche Chancen bietet das Verfahren? Und warum wird es auch als
unsoziale oder kommerzielle Lösung kritisiert? Und mal wieder ein
Hot Take: Maria sagt: „Die Leute im Internet sollen sich endlich
mal wieder schämen.“ Anlass ist ein Gewaltkommentar gegen die
Rapperin Ikkimel. Maria spricht darüber, wie normalisiert
Frauenhass und Gewaltfantasien im Netz inzwischen sind.
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