#2: Die Wiedervernässung von Mooren – Was Grabenstau und Schöpfwerk bewirken
vor 3 Tagen
Beschreibung
vor 3 Tagen
Warum ist die Wiedervernässung von Mooren so komplex? Warum
braucht es Stauwerke, teils sogar Schöpfwerke – und jede Menge
Abstimmung mit Gemeinden, landwirtschaftlichen Betrieben und
Behörden, um ein Moor wiederzuvernässen? Wie lassen sich
Wasserstände so steuern, dass Moore auch nach der
Wiedervernässung noch bewirtschaftet werden können? Und warum
gibt es keine Lösung „von der Stange“?
Im Fokus dieser Folge:
• Anke Nordt und Johannes Limberg vom Pilotprojekt Paludi-MV
zeigen am Beispiel des Polders Bargischow Süd in
Mecklenburg-Vorpommern, wie Wiedervernässung technisch
umgesetzt wird – mit Staubauwerken, Schöpfwerken und
klar definierten Zielwasserständen.
• Projektleiter Andreas Stauss vom Pilotprojekt „MoorWert“ in
Bayern erklärt, warum Wiedervernässung in Auen- und Niedermooren
besonders komplex ist und welche Zielkonflikte
es beispielsweise zwischen Klimaschutz, Artenschutz und
landwirtschaftlichen Interessen geben kann.
• Wiebke Schuster vom Pilotprojekt „Klimafarm“ in
Schleswig-Holstein berichtet, wie die Wiedervernässung
auf den Projektflächen geplant wird, wie Wasserstände
gemessen werden und welcher Wasserstand für den Klimaschutz
ist.
• Almut Mrotzek von der MoorAgentur MV gibt Einblicke in
Beratungsangebote rund um Wiedervernässung,
Förderung und Paludikultur – und zeigt, warum Transparenz,
Vertrauen und Begleitung zentrale Erfolgsfaktoren sind.
Kontakt & Website:
Mehr zu den Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz findet ihr auf den
Kanälen der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG):
www.z-u-g.org/moorpiloten
Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns an: moorpiloten@z-u-g.org
Weiterführende Links:
• MoorAgentur MV: https://www.mooragentur-mv.de/
• ANK-Regionalbüros:
https://www.kompetenzzentrum-nk.de/ank-in-ihrer-naehe/
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