USA bereiten finalen Schlag vor und Israel weitet Krieg aus – Reiche warnt vor Treibstoffknappheit und Spritpreis-Bremse – EU: Schärfer Migrationskurs – Russland weitet Kooperation mit Iran aus
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Aktuelle Nachrichten, 27. März 2026:
Bundesregierung einigt sich auf Spritpreis-Bremse –
Wirtschaftsministerin Reiche warnt vor Treibstoffknappheit:
Die Bundesregierung reagiert auf stark gestiegene Spritpreise mit
einem Maßnahmenpaket. Der Bundestag hat Regelungen beschlossen,
die noch die Zustimmung des Bundesrats benötigen. Künftig dürfen
Tankstellen Preise nur einmal täglich um 12 Uhr erhöhen,
Preissenkungen bleiben jederzeit möglich. Verstöße drohen mit
Bußgeldern bis zu 100.000 Euro. Hintergrund sind die Preise seit
der Eskalation im Iran-Konflikt. Bundeswirtschaftsministerin
Reiche warnte bei einem USA-Besuch vor Treibstoffknappheit ab
Ende April oder Anfang Mai bei längerem Krieg und vor Schäden für
die Konjunktur in Höhe von etwa 40 Milliarden Euro.
Entscheidungen des EU-Parlaments: Verschärfung des
Migrationskurses und Schritt zum Handelsabkommen mit den USA:
Das Europaparlament hat die Rückführungsverordnung verabschiedet
und damit eine Verschärfung der Abschiebe-Regeln ermöglicht.
EU-Mitgliedstaaten können ausreisepflichtige Personen künftig bis
zu 24 Monate in Abschiebehaft nehmen und Rückkehrzentren
außerhalb der Union einrichten. Abgelehnte Asylbewerber könnten
auch in Drittstaaten ohne persönliche Verbindung abgeschoben
werden. Schärfere Maßnahmen gelten für Nicht-Kooperierende oder
Sicherheitsrisiken. Der Entwurf stammt von der konservativen
EVP-Fraktion. Zudem stimmte das Parlament für die vorübergehende
Abschaffung europäischer Zölle auf US-Industrieprodukte – unter
Bedingungen und bis Ende März 2028. Die Maßnahme ist an die
Einhaltung der US-Zusagen geknüpft, wonach Zölle auf EU-Importe
maximal 15 Prozent betragen sollen.
Russland baut militärische Kooperation mit dem Iran aus – Gefahr
für US- und israelische Truppen:
Berichten zufolge vertieft Russland die militärische
Zusammenarbeit mit dem Iran. Moskau liefert demnach
Satellitenbilder, die iranischen Kräften präzisere Angriffe auf
US-Streitkräfte ermöglichen, sowie modifizierte Komponenten für
Shahed-Drohnen. Zudem fließen Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg
zur besseren Nutzung von Drohnenschwärmen. Die Kooperation hat
sich seit dem Ukraine-Krieg beschleunigt; der Iran gilt als
wichtiger Partner Moskaus. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warf
Russland vor, Teheran mit Geheimdienstinformationen zu helfen,
„um Amerikaner ins Visier zu nehmen und zu töten“. Offiziell
weist der Kreml die Vorwürfe zurück.
Krieg gegen das Regime in Teheran: Israel weitet Konflikt auf
Kaspisches Meer aus – USA melden über 10.000 getroffene Ziele und
treiben Diplomatie voran:
Israel hat erstmals Angriffe im Kaspischen Meer durchgeführt und
dabei den Hafen Bandar Anzali getroffen, einen zentralen
Umschlagplatz für russisch-iranische Waffenlieferungen. Ziel
waren mutmaßliche Nachschubkorridore, darunter Marineschiffe und
Werftanlagen. Gleichzeitig verkündete das US-Militär, über 10.000
Ziele im Iran angegriffen zu haben. CENTCOM-Chef Brad Cooper
erklärte, 92 Prozent der größten iranischen Schiffe seien
zerstört, Raketen- und Drohnenfähigkeiten stark eingeschränkt und
mehr als zwei Drittel der Produktionsanlagen beschädigt. Das
Pentagon bereitet Optionen für einen „finalen Schlag“ vor,
darunter mögliche Blockaden oder Luftangriffe auf Atomanlagen.
Parallel laufen diplomatische Bemühungen: Die USA haben einen
15-Punkte-Plan vorgelegt, Teheran reagierte mit einem
Gegenvorschlag. US-Präsident Trump verlängerte ein Ultimatum um
zehn Tage.
Quellen:
WELT, Tagesschau (Thema: Spritpreis-Maßnahmenpaket und
Treibstoffknappheit)
Tagesschau, WELT (Thema: Verschärfung der Abschiebe-Regeln und
Rückführungsverordnung)
Wall Street Journal, Tagesspiegel, Tagesschau (Thema:
Satellitenbilder, Drohnen und Unterstützung für Iran)
Wall Street Journal, Tagesschau, Associated Press, BBC, WELT
(Thema: Angriffe auf Bandar Anzali, US-Militäroperationen und
Verhandlungen mit Iran)
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