Was vom Schutzversprechen bleibt

Was vom Schutzversprechen bleibt

vor 2 Monaten
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Podcast
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Spannende Geschichten von hier & aus aller Welt – vielschichtig & klangvoll erzählt – jedes Mal eine neue & unerwartete Entdeckung

Beschreibung

vor 2 Monaten
Eine jesidische Familie zwischen Hoffnung und Abschiebung Im Sommer
2014 überfällt der sogenannte Islamische Staat den Nordirak.
Tausende Jesidinnen und Jesiden werden ermordet, entführt und
versklavt. Familie Qasim überlebt den Völkermord nur knapp. Jahre
später findet sie Schutz in Deutschland – wo der Bundestag den
Jesiden öffentlich Sicherheit zugesagt hatte. Doch plötzlich droht
der sechsköpfigen Familie die Abschiebung. Sie seien
Wirtschaftsflüchtlinge, heißt es, ihre Heimat sei mittlerweile
wieder sicher. Die Familie beschließt, gegen den Ablehnungsbescheid
zu klagen. Während in Deutschland die rechtlichen Verfahren laufen,
reisen die Autorinnen in den Nordirak. Sie besuchen das während des
Kriegs zerstörte Haus der Familie Qasim, sprechen mit Angehörigen
und fragen: Wie sicher ist die Region heute wirklich für Jesidinnen
und Jesiden? Und welche Perspektiven haben Rückkehrerinnen und
Rückkehrer? Am 22. Juli 2025 eskaliert der Fall Qasim: Mitten in
der Nacht wird die Familie aus ihrer Unterkunft in Lychen geholt
und in den Irak abgeschoben – obwohl ein Urteil noch unmittelbar
bevorsteht. Johanna Sagmeister und Maria C. Wölfle begleiten die
dramatischen Stunden zwischen Eilanträgen, widersprüchlichen
Behördenaussagen und politischen Versprechen. Erst durch die
Berichterstattung der Autorinnen für den rbb wird der Fall
bundesweit bekannt. Medien, Politik und Öffentlichkeit reagieren,
der brandenburgische Innenminister schaltet sich ein und kündigt
an, die Familie zurückholen zu wollen. Am Ende entscheiden elf
Minuten über das Schicksal der Familie. Autorinnen: Maria Caroline
Wölfle & Johanna Sagmeister Regie: Giuseppe Maio Redaktion:
Gabriela Hermer Produktion: rbb 2026
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