Feuchtigkeit & schlechtes Raumklima: Woran es liegt & was hilft!

Feuchtigkeit & schlechtes Raumklima: Woran es liegt & was hilft!

vor 1 Woche
15 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 1 Woche

Viele kennen das: Die Heizung läuft – und trotzdem fühlt sich der
Raum irgendwie kalt an. Woran liegt das? In dieser Folge des
RENEWA Sanierungsnavigators sprechen wir mit Florian
Pehlke darüber, warum Wärme nicht gleich Behaglichkeit ist –
und welche Rolle Wände, Feuchtigkeit und typische Alltagsfehler
dabei spielen.
Darum geht’s in dieser Folge

Warum sich Räume kalt anfühlen können, obwohl die Heizung
voll läuft

Was „Behaglichkeit“ wirklich bedeutet (Spoiler:
Lufttemperatur ist nur ein Teil davon)

Welche Rolle kalte Wände für dein Wärmeempfinden
spielen

Was physikalisch passiert, wenn warme Luft auf kalte Bauteile
trifft

Warum Altbauten oft „unbehaglicher“ wirken als Neubauten

Wie Feuchtigkeit im Alltag entsteht – und warum sie oft
unterschätzt wird

Richtig lüften: Was funktioniert wirklich (und was nicht)

Warum Dauer-Kipp mehr schadet als hilft

Unterschiede im Lüftungsverhalten zwischen Altbau und Neubau

Woran du erkennst, ob das Problem am Lüften oder an der
Bausubstanz liegt

Welche baulichen Maßnahmen langfristig für besseres Raumklima
sorgen

Die wichtigsten Erkenntnisse

Wärme ist nicht gleich Wohlgefühl
Dein Körper reagiert nicht nur auf Lufttemperatur, sondern auch
auf Strahlungswärme, Luftbewegung und Feuchtigkeit. Kalte Wände
„ziehen“ Wärme aus deinem Körper – deshalb fühlst du dich unwohl,
obwohl es objektiv warm ist.


Kalte Wände = unterschätztes Problem
Gerade in unsanierten Altbauten sind Außenwände oft deutlich
kälter als die Raumluft. Das verschlechtert die sogenannte
Strahlungstemperatur – ein zentraler Faktor für Behaglichkeit.


Feuchtigkeit entsteht schneller als gedacht
Kochen, Duschen, Atmen, Wäsche trocknen – all das bringt
Feuchtigkeit in den Raum. Wird sie nicht richtig abgeführt,
verschlechtert sich das Raumklima und das Schimmelrisiko steigt.


Lüften ist kein Selbstläufer
Stoßlüften schlägt Dauer-Kipp – immer. Gekippte Fenster kühlen
Bauteile aus, ohne die Luft effizient auszutauschen.


Nicht alles ist ein Lüftungsproblem
Wenn trotz richtigem Lüften Probleme bleiben, liegt es oft an der
Bausubstanz: schlechte Dämmung, Wärmebrücken oder kalte
Oberflächen.
️ Typische Alltagsfehler

Fenster dauerhaft auf Kipp lassen

Zu selten oder zu kurz lüften

Feuchtigkeitsquellen unterschätzen (z. B. Wäsche in der
Wohnung)

Nur auf die Heizung setzen statt auf ganzheitliches Raumklima

Probleme ausschließlich dem eigenen Verhalten zuschreiben

Was wirklich hilft


Stoßlüften statt Dauerlüften (mehrmals täglich, kurz und
intensiv)


Oberflächentemperaturen verbessern (z. B. durch Dämmung)


Wärmebrücken identifizieren und beheben


Ganzheitlich denken: Heizung + Gebäudehülle + Nutzung

Frühzeitig prüfen, ob bauliche Maßnahmen sinnvoll sind

Du willst wissen, wie dein Gebäude wirklich „tickt“?

Wir schauen uns bei RENEWA genau an, wo Wärme verloren geht,
wie sich dein Raumklima verbessern lässt und welche Maßnahmen
sich wirklich lohnen – technisch und wirtschaftlich.
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