RKI - Protokolle in einfacher Sprache - von Jürgen Müller
vor 1 Jahr
Es ist ein Menschenrecht, am gesellschaftlichen L…
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Es ist ein Menschenrecht, am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu
können. Barrierefreiheit soll also möglichst auf allen Gebieten des
Lebens gewährleistet sein. Auffahrtsrampen für Menschen mit
Bewegungseinschränkungen, geriffelte Gehwegbegrenzungen für Blinde
oder zum Beispiel Nachrichten in einfacher Sprache für die etwa 17
Millionen Erwachsenen in Deutschland, die Probleme haben, komplexe
Texte zu verstehen. Vermutlich zählt die ARD darunter nicht nur
Menschen mit kognitiven Einschränkungen, sondern auch Menschen, die
der deutschen Sprache nicht oder noch nicht ausreichend mächtig
sind, um ihre Nachrichten zu verfolgen. So bietet sie seit Juni
diesen Jahres Nachrichten in einfacher Sprache an. Ein schmaler
Grad: Obwohl sich die Sprecherin Susanne Holst sichtlich bemüht,
ist ihr pädagogischer Auftrag nicht zu überhören. Wie sollen sich
erwachsene Menschen nicht wie Kinder behandelt fühlen, was einer
Diskriminierung gleich käme, wenn sie im Duktus Armin Maiwalds von
Sendung mit der Maus angesprochen werden? Das Dilemma der
Informationsauswahl und Reduzierung von Komplexität im Journalismus
findet dagegen lediglich ein neues Niveau. Die Frage bleibt welcher
Zweck hier welche Mittel heiligt. Der Münchner Rechtsanwalt Jürgen
Müller ist als einer, der sich auch in seinem Beruf bemüht,
Verständlichkeit herzustellen, jedenfalls mehrfach irritiert.
Zunächst findet er keine Informationen in einfacher Sprache über
die RKI-Files, also die Sitzungsprotokolle des
Robert-Koch-Instituts zur sogenannten Corona-Pandemie. Andererseits
sieht er auch in der gesamten Gesellschaft wenig Interesse an einer
Aufarbeitung dieser größten Menschenrechtseinschränkungen in der
Geschichte der Bundesrepublik. Mit seinem Clip: Die RKI-Files in
einfacher Sprache – will er zu Transparenz beitragen.
können. Barrierefreiheit soll also möglichst auf allen Gebieten des
Lebens gewährleistet sein. Auffahrtsrampen für Menschen mit
Bewegungseinschränkungen, geriffelte Gehwegbegrenzungen für Blinde
oder zum Beispiel Nachrichten in einfacher Sprache für die etwa 17
Millionen Erwachsenen in Deutschland, die Probleme haben, komplexe
Texte zu verstehen. Vermutlich zählt die ARD darunter nicht nur
Menschen mit kognitiven Einschränkungen, sondern auch Menschen, die
der deutschen Sprache nicht oder noch nicht ausreichend mächtig
sind, um ihre Nachrichten zu verfolgen. So bietet sie seit Juni
diesen Jahres Nachrichten in einfacher Sprache an. Ein schmaler
Grad: Obwohl sich die Sprecherin Susanne Holst sichtlich bemüht,
ist ihr pädagogischer Auftrag nicht zu überhören. Wie sollen sich
erwachsene Menschen nicht wie Kinder behandelt fühlen, was einer
Diskriminierung gleich käme, wenn sie im Duktus Armin Maiwalds von
Sendung mit der Maus angesprochen werden? Das Dilemma der
Informationsauswahl und Reduzierung von Komplexität im Journalismus
findet dagegen lediglich ein neues Niveau. Die Frage bleibt welcher
Zweck hier welche Mittel heiligt. Der Münchner Rechtsanwalt Jürgen
Müller ist als einer, der sich auch in seinem Beruf bemüht,
Verständlichkeit herzustellen, jedenfalls mehrfach irritiert.
Zunächst findet er keine Informationen in einfacher Sprache über
die RKI-Files, also die Sitzungsprotokolle des
Robert-Koch-Instituts zur sogenannten Corona-Pandemie. Andererseits
sieht er auch in der gesamten Gesellschaft wenig Interesse an einer
Aufarbeitung dieser größten Menschenrechtseinschränkungen in der
Geschichte der Bundesrepublik. Mit seinem Clip: Die RKI-Files in
einfacher Sprache – will er zu Transparenz beitragen.
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