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Beschreibung
vor 1 Jahr
Die Progrome im November 1938 markierten den Übergang von der
gesellschaftlichen Ausgrenzung der Juden zu deren systematischer
Vernichtung. Trotz Hitlers unverhohlener Genozid-Rhetorik hatten
viele Juden nicht geglaubt, was auf sie zukommen würde. Zu monströs
klangen seine Pläne, als dass sie Realität werden konnten. Immerhin
lebten die meisten Juden bis zu Hitlers Machtergreifung wie alle
anderen Deutschen und waren – so viel zum Thema „jüdische Rasse“ –
auch nicht von ihnen zu unterscheiden. Andernfalls hätte es keiner
gelben Sterne bedurft, um sie als „Juden“ kenntlich zu machen. In
seinem Essay Wie aus Nachbarn Juden wurden schreibt der 2015
verstorbene Soziologe Ulrich Beck: „Es waren nicht ‘Rassejuden‘
(Nürnberger Gesetze), sondern (jüdische) Nachbarn, die durch
öffentlich geschürten Hass und bürokratische Maßnahmen zu
‘Fremden’, zu ‘Fremdblütigen‘, zu ‘Rassejuden’ gemacht und ‘aus dem
deutschen Volkskörper ausgeschieden’ wurden (so die nichts
verschleiernde Sprache des ‘Gesetzes zum Schutze des deutschen
Blutes’). Unsere Autorin Mónica Simon hat einen sehr persönlichen
Bezug zu dieser Zeit. Hören Sie Ihre Geschichte „Eine Bahnfahrt“ -
gewidmet den Opfern des Holocaust. Gelesen von Mónica Simon. Musik
und Sounddesign: Sami Hammi Bild: Radio München
www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen
www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/
twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige
Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen.
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0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9
gesellschaftlichen Ausgrenzung der Juden zu deren systematischer
Vernichtung. Trotz Hitlers unverhohlener Genozid-Rhetorik hatten
viele Juden nicht geglaubt, was auf sie zukommen würde. Zu monströs
klangen seine Pläne, als dass sie Realität werden konnten. Immerhin
lebten die meisten Juden bis zu Hitlers Machtergreifung wie alle
anderen Deutschen und waren – so viel zum Thema „jüdische Rasse“ –
auch nicht von ihnen zu unterscheiden. Andernfalls hätte es keiner
gelben Sterne bedurft, um sie als „Juden“ kenntlich zu machen. In
seinem Essay Wie aus Nachbarn Juden wurden schreibt der 2015
verstorbene Soziologe Ulrich Beck: „Es waren nicht ‘Rassejuden‘
(Nürnberger Gesetze), sondern (jüdische) Nachbarn, die durch
öffentlich geschürten Hass und bürokratische Maßnahmen zu
‘Fremden’, zu ‘Fremdblütigen‘, zu ‘Rassejuden’ gemacht und ‘aus dem
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verschleiernde Sprache des ‘Gesetzes zum Schutze des deutschen
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