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ArchivWare vom 04.10.2022 - Wie man mir verbot, über Karl
Lauterbach zu schreiben Die Irrungen und Wirrungen des Karl
Lauterbach. Ob auf Twitter oder in Talkshows – was der deutsche
Bundesgesundheitsminister von sich gibt, ruft regelmäßig Kritik in
der nationalen und internationalen Fachwelt hervor. Ein Beispiel:
Mitte August verwies er twitternd auf 1700 ausgewertete Studien,
die den großen Nutzen von Masken belegen würden. Bei genauerer
Betrachtung stellte sich heraus: Für die Analyse relevant waren nur
13. Damit blieben lediglich 243 Patienten übrig – eine für
wissenschaftliche Arbeiten nicht sehr belastbare Anzahl. Zudem
handelte es sich um Pre-Print-Studien, also um solche, die noch
nicht von Fachleuten bewertet wurden. Mehrere Experten waren daher
entsetzt über den Lauterbach-Tweet. Auch sein jüngster Tweet löste
einen Sturm der Empörung aus: "Lieber 4. Impfung als 2. Infektion.
Jede Infektion bringt erneut die Long Covid Gefahr.“ Was zurecht
als Falschmeldung kritisiert wird, denn sie suggeriert, dass man
durch eine Impfung eine Infektion verhindern könnte – was
mitnichten der Fall ist. Inzwischen ist Lauterbachs Stern – und man
fragt sich, warum er überhaupt aufgehen konnte - am Sinken. Der
einstige Corona-Papst stürzt in Umfragen ab – und neuerdings haben
auch die Mainstreammedien entdeckt, dass Lauterbach nicht
sakrosankt ist. Die Zeit etwa sprach von „Wissenschaftlichem
Freestyling“. Nun, es braucht nicht viel Mut, jemanden ins Visier
zu nehmen, der ohnehin auf dem absteigenden Ast ist. Die Kritik an
Katastrophen-Karl hätte deutlich früher kommen müssen. Seine
chaotische Kommunikation, die vielen Widersprüche und
Falschaussagen sind kein neues Phänomen. Nur berichtete damals kaum
einer darüber. Und wer es tun wollte, wurde verhindert. Das hat
unsere Redakteurin Sylvie-Sophie Schindler, ehemalige
stern-Autorin, erleben müssen und verfasste darüber den Text: „Wie
man mir verbot, über Karl Lauterbach zu schreiben.“ Er war zunächst
in der Weltwoche erschienen.
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„ArchivWare vom 04.10.2022 - Wie man mir verbot, über Karl Lauterbach zu schreiben“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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