Syrien in Trümmern – und was die Medien verschweigen - von Karin Leukefeld
vor 1 Jahr
Der Westen, das ist der Weihnachtsmann, der dem u…
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Der Westen, das ist der Weihnachtsmann, der dem unterentwickelten,
barbarischen Osten Demokratie, Wohlstand und Menschenrechte bringt.
Notfalls mit etwas Nachdruck. Gutes tun und darüber reden. So sieht
er sich selbst, der Westen. Selbstkritik gehört eher nicht zu den
Aushängeschildern der Protagonisten dieser Politik und deren
Verkünder. Warum auch? Wenn Wahrheit und Medienbilder nicht
übereinstimmen, ist das in erster Linie ein Kommunikationsproblem.
Dann muss die Regierungsmeinung in mehr Glanz verpackt werden. Der
Journalist und Islamwissenschaftler Michael Lüders sieht das ein
wenig anders. In seinem Buch „Wer den Wind sät“ schreibt er: „Die
USA haben seit 2001 in sieben mehrheitlich muslimischen Ländern
militärisch interveniert oder sie mit Drohnen angegriffen:
Afghanistan, Irak, Somalia, den Jemen, Pakistan, Libyen, Syrien. In
welchem dieser Staaten haben sich anschließend die
Lebensbedingungen der Bewohner verbessert, zeichnen sich Stabilität
und Sicherheit ab? Gibt es eine einzige militärische Intervention
des Westens, die nicht Chaos, Diktatur, neue Gewalt zur Folge
gehabt hätte?“ Während die westliche Presse das Ende der Regierung
von Präsident Al Assad bejubelt, ist die Stimmung unter den
Menschen in Syrien keineswegs so optimistisch, wie die Medien
glauben machen. Das Land ist zerstört, die politische Macht liegt
in den Händen von Islamisten, die Kämpfe gehen weiter. Eine rosige
Zukunft sieht anders aus. Karin Leukefelds Beitrag „Syrien in
Trümmern – und was die Medien verschweigen“ erschien zunächst auf
der Website Global Bridge:
https://globalbridge.ch/syrien-in-truemmern-und-was-die-medien-verschweigen/
Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: Jfischer / Wallpapersafari / AFP/
al-Furqan Media - Collage: Radio München Radio München
www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen
www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/
twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige
Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen.
GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin
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(BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH):
0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9
barbarischen Osten Demokratie, Wohlstand und Menschenrechte bringt.
Notfalls mit etwas Nachdruck. Gutes tun und darüber reden. So sieht
er sich selbst, der Westen. Selbstkritik gehört eher nicht zu den
Aushängeschildern der Protagonisten dieser Politik und deren
Verkünder. Warum auch? Wenn Wahrheit und Medienbilder nicht
übereinstimmen, ist das in erster Linie ein Kommunikationsproblem.
Dann muss die Regierungsmeinung in mehr Glanz verpackt werden. Der
Journalist und Islamwissenschaftler Michael Lüders sieht das ein
wenig anders. In seinem Buch „Wer den Wind sät“ schreibt er: „Die
USA haben seit 2001 in sieben mehrheitlich muslimischen Ländern
militärisch interveniert oder sie mit Drohnen angegriffen:
Afghanistan, Irak, Somalia, den Jemen, Pakistan, Libyen, Syrien. In
welchem dieser Staaten haben sich anschließend die
Lebensbedingungen der Bewohner verbessert, zeichnen sich Stabilität
und Sicherheit ab? Gibt es eine einzige militärische Intervention
des Westens, die nicht Chaos, Diktatur, neue Gewalt zur Folge
gehabt hätte?“ Während die westliche Presse das Ende der Regierung
von Präsident Al Assad bejubelt, ist die Stimmung unter den
Menschen in Syrien keineswegs so optimistisch, wie die Medien
glauben machen. Das Land ist zerstört, die politische Macht liegt
in den Händen von Islamisten, die Kämpfe gehen weiter. Eine rosige
Zukunft sieht anders aus. Karin Leukefelds Beitrag „Syrien in
Trümmern – und was die Medien verschweigen“ erschien zunächst auf
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