Gendern, die Sakralsprache des Wokeismus - von Gerald Ehegartner

Gendern, die Sakralsprache des Wokeismus - von Gerald Ehegartner

vor 1 Jahr
Ist es wirklich so, dass Gendern für mehr Gleichb…
26 Minuten
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Podcast by Radio München

Beschreibung

vor 1 Jahr
Ist es wirklich so, dass Gendern für mehr Gleichberechtigung sorgt,
für ein friedlicheres Miteinander? Abgesehen von den
grammatikalischen Verirrungen, die sich dabei in die Sprache
schleichen, darf die Frage erlaubt sein, warum ein
Gemeinschaftsgefühl, das „Wir“ in immer kleinere Einheiten, auch
sprachlich geteilt werden soll. Muss ich tatsächlich alle benennen?
Dann wäre das eine Liste von Namen. Verlese ich die nicht, sondern
gendere mit Glottisschlag und allem was dazu gehört, unterteile ich
ja doch in Gruppen. Und Gruppen haben zur Eigenart, dass es
Zugehörigkeiten gibt und ausgeschlossen sein. So beginnt der Kampf.
Zunächst war die Frau minderwertig, jetzt ist der Mann toxisch. Und
was, wann zu wem, wie gesagt werden darf wird zum Spießrutenlauf.
„Misgendern“ ist beispielsweise eine Wortneuschöpfungen, die eine
Incorrectness der Sprache bezeichnet, die bis in die Strafbarkeit
reichen will. Einer, der von dieser rigide anmutenden
Sprach-Religion getriggert wird, ist Gerald Ehegartner. Er ist
Lehrer, Musiker, Theater- und Wildnispädagoge und Autor und nimmt
sich immer wieder dem Gemeingut Sprache an. Heute mit einem Text,
den er mit: „Gendern, die Sakralsprache des Wokeismus“ betitelt
hat. Sprecherin: Sabrina Khalil www.radiomuenchen.net/​
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