Die Wrestling-Demokratie - Ein Kommentar von Jonny Rieder
vor 10 Monaten
Wenn sich die Spieler nach einem hart umkämpften …
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Beschreibung
vor 10 Monaten
Wenn sich die Spieler nach einem hart umkämpften Fußballmatch die
Hand reichen oder einander abklatschen, zeugt das von Sportsgeist.
Das heißt: Wir haben uns im Spiel zwar nichts geschenkt, aber wir
respektieren einander und als Verlierer erkennen wir an, dass die
andere Mannschaft besser gespielt hat und unsere Niederlage in
Ordnung geht. Und auch die Gewinner zollen dem Gegner Respekt,
verhöhnen ihn nicht. Selbstverständlich sollte gegenseitiger
Respekt auch in der Politik gelten. Man sollte einander zuhören und
argumentieren, anstatt Kollegen schon deshalb zu verachten, weil
sie einer anderen Partei angehören. Aber: Wenn ein Politiker eine
andere Partei massiv kritisiert und ihrem Antrag anschließend
trotzdem zustimmt, zeigt er damit nicht Respekt vor dem politischen
Gegner, sondern Verachtung für den Wähler. Was der Deutsche
Bundestag im März 2025 demonstrierte, also in der Übergangsphase
vom alten Bundestag und dem noch nicht einberufenen neu gewählten
Parlament, war genau das: angewandte Wählerverachtung. Etwas
zuzustimmen, das ich eben noch vehement verdammt habe, zeugt nicht
von Demokratieverständnis oder von politischem Sportsgeist, sondern
von dessen fundamentaler Ablehnung. Erst recht, wenn die Zustimmung
für alle ersichtlich erkauft wurde. Hören Sie Jonny Rieders
Kommentar „Die Wrestling-Demokratie“. Sprecher: Karsten Troyke
Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München
www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen
www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/
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Hand reichen oder einander abklatschen, zeugt das von Sportsgeist.
Das heißt: Wir haben uns im Spiel zwar nichts geschenkt, aber wir
respektieren einander und als Verlierer erkennen wir an, dass die
andere Mannschaft besser gespielt hat und unsere Niederlage in
Ordnung geht. Und auch die Gewinner zollen dem Gegner Respekt,
verhöhnen ihn nicht. Selbstverständlich sollte gegenseitiger
Respekt auch in der Politik gelten. Man sollte einander zuhören und
argumentieren, anstatt Kollegen schon deshalb zu verachten, weil
sie einer anderen Partei angehören. Aber: Wenn ein Politiker eine
andere Partei massiv kritisiert und ihrem Antrag anschließend
trotzdem zustimmt, zeigt er damit nicht Respekt vor dem politischen
Gegner, sondern Verachtung für den Wähler. Was der Deutsche
Bundestag im März 2025 demonstrierte, also in der Übergangsphase
vom alten Bundestag und dem noch nicht einberufenen neu gewählten
Parlament, war genau das: angewandte Wählerverachtung. Etwas
zuzustimmen, das ich eben noch vehement verdammt habe, zeugt nicht
von Demokratieverständnis oder von politischem Sportsgeist, sondern
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