Bilillee Machbuba (Cottbus)

Bilillee Machbuba (Cottbus)

vor 2 Wochen
16 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Sie war Oromo, Tochter und Schwester. Schülerin, Freundin und
Heilerin. Verschleppte, Versklavte, Vorgeführte. Ahnin und
Vorfahrin. Gewalt- und Suizidüberlebende.


Geboren ungefähr 1825 in Abessinien, im heutigen Äthiopien. Etwa
1836 wurden ihre Eltern ermordet. Bilillee wurde gefangen
genommen, versklavt und verschleppt. Verkauft im Februar 1837,
auf einem Versklavtenmarkt in Kairo oder Khartum. An Herrmann von
Pückler-Muskau war 52 Jahre alt. Der Fürst hatte seinen Sitz in
Muskau und Branitz und war zu diesem Zeitpunkt auf einer
mehrjährigen Reise. Er kaufte mehrere Kinder, darunter Bilillee.


Lange Zeit wurde nur seine Sichtweise überliefert, denn er lebte
von seinen Reiseberichten.


Bilillee. Gestorben 1840 in Muskau.


Wer war Bilillee? Was wissen wir heute über sie? Welche Fragen
müssen wir stellen? Welche werden wohl nie beantwortet werden?
Der FrauenOrte-Hörspaziergang unternimmt den Versuch, sich in
Bilillees Perspektive hineinzuversetzen und diese Fragen zu
stellen.





Interview: Abnet Mengesha Bekele


Gedicht & Illustration: Patricia Vester


Produktion: studio lärm


Weitere Informationen und einen kurzen Film zur Bedeutung
Bilillees findet ihr auf unserer FrauenOrte-Webseite.


Die FrauenOrte sind ein Projekt des Frauenpolitischen Rats Land
Brandenburg.


Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft,
Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
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