DairyTalk 327: „Parlor Drift“ im Fokus: Wie tägliche Entscheidungen die Herdenentwicklung gefährden - by Helmut Demmelhuber
vor 2 Wochen
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vor 2 Wochen
Diese Podcast-Folge basiert auf einem Fachbeitrag, der die
wirtschaftlichen und genetischen Grenzen von
Beef-on-Dairy-Programmen analysiert. Ausgangspunkt ist eine
Untersuchung von Mike Overton, die zeigt, dass nur rund 79 % der
aufgezogenen Färsen tatsächlich als Ersatztiere in die Herde
zurückkehren. Damit reduziert sich der Anteil der Trächtigkeiten,
der sicher für Fleischrinderkreuzungen genutzt werden kann,
deutlich. Der Artikel beschreibt zudem das Risiko der sogenannten
„Parlor Drift“, bei der tägliche Entscheidungen im Melkstand die
langfristige Zuchtplanung unterlaufen. Vor dem Hintergrund
knapper nationaler Bestände und hoher Preise für Ersatzfärsen
wird eine strikt datenbasierte Steuerung der Zuchtstrategie
gefordert. Gleichzeitig betont der Beitrag, dass die Auswahl von
Fleischrinderbullen konsequent an den Qualitätsanforderungen der
Kälberkäufer ausgerichtet werden sollte. Mit Kommentaren zu einem
"The Bullvine"-Fachartikel (March 8th, 2026) von Andrew Hunt:
https://www.thebullvine.com
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