Folge 39 - Markus Breithaupt - hectas - Starke Wurzeln und Digitalisierung mit Augenmaß
37 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Jahren
Markus Breithaupt ist CEO der hectas Facility Services in
Wuppertal. Seit 1974 am Markt, ist hectas heute mit über 209 Mio.
Euro Umsatz und ca. 8.900 MitarbeiterInnen ein Spezialist für alle
infrastrukturellen Facility Services und liegt damit in den TOP-25
der Lünendonk-Liste 2020. Im Podcast sprechen wir natürlich
zunächst über die Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsalltag und
das Geschäft der hectas. Herr Breithaupt gibt aber auch eine
Einschätzung zum neuen Tarifvertrag für die etwa 700.000
Gebäudereiniger in Deutschland auf den sich Arbeitgeber und die
Gewerkschaft IG BAU vor ein paar Tagen geeinigt haben. Der
Tarifvertrag ist deshalb so relevant, da der Anteil des
Personalaufwands an den Gesamtaufwendungen der Reinigungsbetriebe
mit mehr als drei Vierteln im Bundesvergleich am höchsten ist.
Infrastrukturelle Services werden heute noch immer überwiegend
manuell durchgeführt. Die Gebäudereinigerbranche ist (noch) ein
peoples business. Perspektivisch sind allerdings auch Trends
sichtbar, zumindest monotone und wiederkehrenden Aufgaben zu
automatisieren. Solche Entwicklungen der digitalen Transformation
müssen ihr Versprechen zwar erst außerhalb von pilotierten
Projekten im großen Maßstab des Regelbetriebs einhalten, sie bieten
jedoch ein großes Potential. In der Folge gilt es dann Rezepte
gegen einen qualitativen Fachkräftemangel zu entwickeln, denn auch
neue Kompetenzträger zur Bewältigung der digitalen Transformation
wachsen nicht auf den Bäumen und werden erst recht nicht nach
tariflichen Mindestlöhnen entlohnt. Daneben wurden in der
Podcastfolge auch die Steigerung der Leistungstransparenz und die
Notwendigkeit zur Überarbeitung der Tarif- und Sozialsysteme vor
dem Hintergrund eines erhöhten Flexibilisierungsbedarfs der Kunden
andiskutiert.
Wuppertal. Seit 1974 am Markt, ist hectas heute mit über 209 Mio.
Euro Umsatz und ca. 8.900 MitarbeiterInnen ein Spezialist für alle
infrastrukturellen Facility Services und liegt damit in den TOP-25
der Lünendonk-Liste 2020. Im Podcast sprechen wir natürlich
zunächst über die Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsalltag und
das Geschäft der hectas. Herr Breithaupt gibt aber auch eine
Einschätzung zum neuen Tarifvertrag für die etwa 700.000
Gebäudereiniger in Deutschland auf den sich Arbeitgeber und die
Gewerkschaft IG BAU vor ein paar Tagen geeinigt haben. Der
Tarifvertrag ist deshalb so relevant, da der Anteil des
Personalaufwands an den Gesamtaufwendungen der Reinigungsbetriebe
mit mehr als drei Vierteln im Bundesvergleich am höchsten ist.
Infrastrukturelle Services werden heute noch immer überwiegend
manuell durchgeführt. Die Gebäudereinigerbranche ist (noch) ein
peoples business. Perspektivisch sind allerdings auch Trends
sichtbar, zumindest monotone und wiederkehrenden Aufgaben zu
automatisieren. Solche Entwicklungen der digitalen Transformation
müssen ihr Versprechen zwar erst außerhalb von pilotierten
Projekten im großen Maßstab des Regelbetriebs einhalten, sie bieten
jedoch ein großes Potential. In der Folge gilt es dann Rezepte
gegen einen qualitativen Fachkräftemangel zu entwickeln, denn auch
neue Kompetenzträger zur Bewältigung der digitalen Transformation
wachsen nicht auf den Bäumen und werden erst recht nicht nach
tariflichen Mindestlöhnen entlohnt. Daneben wurden in der
Podcastfolge auch die Steigerung der Leistungstransparenz und die
Notwendigkeit zur Überarbeitung der Tarif- und Sozialsysteme vor
dem Hintergrund eines erhöhten Flexibilisierungsbedarfs der Kunden
andiskutiert.
Weitere Episoden
42 Minuten
vor 4 Tagen
43 Minuten
vor 3 Wochen
42 Minuten
vor 1 Monat
44 Minuten
vor 1 Monat
44 Minuten
vor 2 Monaten
In Podcasts werben
Kommentare (0)