Folge 31 - Mehr Meinung wagen

Folge 31 - Mehr Meinung wagen

45 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 6 Tagen

Zur Freiheit das Falsche zu sagen (und zu
tolerieren)


 


Über diese Folge:


Im Namen der Meinungsfreiheit die Freiheit beschränken - geht
das? Nicht nur in Berlin wird es leider versucht. Da rufen wir
doch glatt: Mehr Meinung wagen! Denn nichts ist so demokratisch
wie ein derber Streit…





Texte in dieser Folge:


- Unsäglich: Eine spezielle Kulturoperation? Für ein Festival der
Meinungen von Moritz Holfelder


- Lasst uns munter streiten! Aus "Am Volk vorbei" von Jörg
Baberowski / Sprecher Benedikt Paulun


- Sagbar? Vom Beschweigen, unter den Teppich Kehren und
Herausschreien von Ulrich Trebbin





Über den Podcast:


Alles ist politisch. Allemal in "Jazz&Politik im
Pathos", dem politischen Feuilleton. Politik ist eben
überall. Ein neuer Podcast, nur fast vertraut. Alle zwei Wochen
lassen wir das Gute und Schöne auf die Politik los. Polemik,
Essay, Abschweifung, Satire, heiliger Ernst. Und mehr. Mit Lukas
Hammerstein and friends. 





Über die Beteiligten dieser Folge: 





Lukas Hammerstein,


geboren 1958 in Freiburg im Breisgau, Studium der
Rechtswissenschaft (und Philosophie), beide juristische
Staatsexamen…Etliche Jahre in Rom und Wien, lebt heute in
München.Schriftsteller und Journalist.20 Jahre Moderation des
politischen Feuilletons „Jazz&Politik“ jeden Samstag auf
Bayern2.Literarische Publikationen zuletzt „Video" oder „Wo wirst
du sein“, Romane, S. Fischer, und „Die Guten und das Böse, ein
Deutschlandessay“, Matthes & Seitz Berlin. Theaterstücke,
jüngst „Natur, eine grüne Komödie“. Im März 2025 wird
„Geschwister Eichmann“ am Theater Oberhausen uraufgeführt.
⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠www.lukashammerstein.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠





Moritz Holfelder, geboren 1958, hat Publizistik
und Kunstgeschichte in München studiert. Seit 1984 arbeitet er
als Kulturjournalist für den Bayerischen Rundfunk. Er ist zudem
Autor verschiedener Bücher, etwa einer „Kulturgeschichte des
Motorradfahrens“ (im Dialog mit John Berger), eines Bildbandes
über den Ostberliner „Palast der Republik“, einer Biographie des
Regisseurs „Werner Herzog“ sowie zuletzt des Sachbuchs „Unser
Raubgut. Eine Streitschrift zur kolonialen Debatte“.


Gemeinsam mit den Berliner Verlegern von DOM Publishers
entwickelte Holfelder 2011 eine Reihe mit Audiobüchern über
Architektur. Dafür gab es 2012 den Deutschen Hörbuchpreis.


Im November 2021 sprach ihm das Kuratorium des Bayerischen
Architekturpreises eine Anerkennung für seine journalistische
Arbeit aus, weil er „mit seiner einprägsamen Berichterstattung
zur Architektur und Baukultur einem breiten Publikum den Zugang
zu diesen Themen ermöglicht.“


Für seine Projekte arbeitet Holfelder auch als Fotograf. Seit
2018 hat er Einzelausstellungen in Museen/Galerien in Frankreich,
Deutschland und Italien.





Ulrich Trebbin ist Radio- und
Onlinejournalist beim Bayerischen Rundfunk. Am Herzen liegt ihm
u.a. die Erinnerung ans Dritte Reich. So hat er 2014 aufgedeckt,
dass der Freistaat Bayern seit Jahrzehnten das Fallbeil versteckt
hält, mit dem das Naziregime 1.200 Menschen hat hinrichten
lassen. Sein zweites Standbein ist seit 2010 eine
psychotherapeutische Praxis.





Die Reihe wird gefördert durch die Edith und Werner Rieder
Stiftung.


 


Moderation & Redaktion: Lukas Hammerstein | Sprecherinnen:
Ulrich Trebbin, Benedikt Paulun, Moritz Holfelder | Jingle: Cico
Beck | Schnitt: Lionel Dante Dzaack | Grafik: Rose Pistola &
Lionel Dante Dzaack


Musik: Peter Somuah ed al: "Walking Distance" - ACT März 2026 /
Right Lane (!) - Crossroad (2:33) - Roundabout (ca 2:30) - Voyage
(ca 2:30)


Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen
Demokratie, München, 2026, C.H.Beck Verlag


 


Termin: jeden zweiten Freitag


ab 19:00 Uhr
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