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Beschreibung
vor 1 Monat
Am 11. September 2001 wurden die USA zum Ziel von islamistischen
Terroranschlägen, bei denen rund 3000 Menschen starben. Innen-
und Außenpolitik sowie die kulturelle Landschaft veränderten sich
dadurch grundlegend. Unmittelbar nach den Attentaten wurde der
Song "Only Time" der irischen New-Age-Musikerin Enya besonders
häufig zur Bilduntermalung in Fernsehsendern eingesetzt, während
der Opfer gedacht werden sollte. Gerade in den USA und alliierten
Ländern wie Kanada, Deutschland, Polen, aber auch der neutralen
Schweiz und Österreich konnte sich "Only Time" sehr oft
verkaufen. Die Kritiken waren dabei vernichtend. 20 Jahre später
hat sich die Bewertung dieser Musikerin gedreht. "Enya ist
überall", titelte ein weitschweifender Essay in einer
tonangebenden Musikzeitschrift über ihren Einfluss in der
elektronischen Musik.
Diese Folge des Ö1 Podcasts "100 Songs - Geschichte wird gemacht"
wurde in Ö1 am 11. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und
zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1.
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