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Beschreibung
vor 2 Monaten
Der 1991 geborene Zürcher aus Volketswil gehört zu den jüngeren
Stimmen in der Schweizer Sicherheitspolitik. Gleichzeitig bringt
er militärische Erfahrung mit: Als Hauptmann und Bataillons-S1
kennt er die Armee nicht nur aus der politischen Debatte in Bern,
sondern auch aus der Praxis des Milizsystems.
Im Gespräch geht es um die sicherheitspolitische Lage Europas,
die Rolle der Schweizer Armee und die Frage, weshalb viele
Staaten heute sicherheitspolitische Versäumnisse der letzten
Jahre aufholen müssen.
«Man hat viel zu wenig in die Verteidigung investiert, weil man
das nicht mehr für nötig erachtet hat», sagte Fischer. Dies sei
kein rein schweizerisches Problem, sondern ein
gesamteuropäisches.
Auch bei der aktuellen Lage der Schweizer Armee sieht er
strukturelle Herausforderungen: «Wir haben eine desaströse
Situation im Finanzhaushalt. Wir können knapp einen Drittel der
Armee ausrüsten.»
Ein offenes Gespräch über Verantwortung, Realismus in der
Sicherheitspolitik und die Zukunft der Schweizer
Landesverteidigung.
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