"Und die Freiheit?" Rückkehr in eine offene Gesellschaft - Prof. Dr. Christoph Lütge im #justfuckindoit Frische Sicht Interview Nr. 40
1 Stunde 11 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
In dieser Spezial-Folge spreche ich mit dem
Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Christoph Lütge, der im Februar 2021
aufgrund seiner kritischen Äußerungen zur Corona-Politik von Markus
Söder aus dem bayerischen Ethikrat abberufen wurde.
Lütge ist Inhaber des Peter-Löscher-Stiftungslehrstuhls für
Wirtschaftsethik sowie Direktor des Institute for Ethics in
Artificial Intelligence an der Technischen Universität München.
Bereits im Jahr 2007 hat sich der 1969 in Niedersachsen
geborene Ökonom und Philosoph in seinem Buch mit der Frage
beschäftigt, was eine Gesellschaft im Zeitalter der
Globalisierung aus ethischer Sicht zusammenhält. Nun hat er
zusammen mit Prof. Dr. Michael Esfeld, der bei mir bereits
im Interview war, das Buch „Und die Freiheit? Wie die
Corona-Politik und der Missbrauch der Wissenschaft unsere offene
Gesellschaft bedrohen“ veröffentlicht.
Wir sprechen heute darüber, wie es dazu kam, dass er aus dem
Ethikrat „entfernt“ wurde, welche Perspektive er aus ethischer
Sicht auf die Corona-Politik wirft und welche Rolle sowie
Verantwortung er den Medien und der Politik bei den derzeit
verhärteten Fronten beimisst. Es geht um Gewinner und Verlierer
der Krise, vermeidbare Kollateralschäden, das „Recht haben“,
Staatsversagen und Unverhältnismäßigkeit. Warum die
politisch-mediale Angstrethorik dazu führt, dass Menschen
eigene Interessen zurückstellen und ihre Kommunikation
beschränken lassen, welche psychischen Folgen das hat, wie
einseitige Politikberatung darauf einen maßgeblichen Einfluss hat
und welcher Vergleich sich dabei mit dem Milgram-Experiment
ziehen lässt, das erzählt er in unserem Interview. Warum das
unsere offene Gesellschaft bedroht und wie wir wieder zur
Freiheit zurückkehren können, was das mit
unseren Grundrechten und Vertrauen in die Politik zu tun
hat, welche Verantwortung auch die junge Generation dabei trägt
und wie wichtig dabei eine gesunde Debattenkultur ist, all diese
Fragen klären wir hier.
Wie sich das auch sehr deutlich im Umgang mit der
#allesdichtmachen Kampagne zeigt, darauf sind wir ebenfalls an
mehreren Stellen eingegangen.
Lütges Appell: Demokratie braucht Schranken, Lockdowns sollten
verboten werden und wir müssen endlich lernen mit den Risiken zu
leben. Es sei die Pflicht jeden Bürgers und wichtiger denn je,
sich umfassend in verschiedenen (nicht nur in den
Mainstream) Medien zu informieren, den Dialog zu suchen und
aufrechtzuerhalten sowie selbst aktiv zu werden, um als Lehre der
68er durch die eigene Initiative die Zukunft unserer Gesellschaft
mitzugestalten. Wir müssen wieder zurückkehren in eine
offene Gesellschaft!
Ich bedanke mich für dieses offene und wachrüttelnde Gespräch.
Sein Buch ist hier erhältlich:
https://www.m-vg.de/riva/shop/article/21297-und-die-freiheit/
Hier die Links zu den Studien (bzw. zu den Berichten darüber):
Uni Salzburg: https://salzburg.orf.at/stories/3097975/
Uni Leipzig: https://idw-online.de/de/news764780
Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Christoph Lütge, der im Februar 2021
aufgrund seiner kritischen Äußerungen zur Corona-Politik von Markus
Söder aus dem bayerischen Ethikrat abberufen wurde.
Lütge ist Inhaber des Peter-Löscher-Stiftungslehrstuhls für
Wirtschaftsethik sowie Direktor des Institute for Ethics in
Artificial Intelligence an der Technischen Universität München.
Bereits im Jahr 2007 hat sich der 1969 in Niedersachsen
geborene Ökonom und Philosoph in seinem Buch mit der Frage
beschäftigt, was eine Gesellschaft im Zeitalter der
Globalisierung aus ethischer Sicht zusammenhält. Nun hat er
zusammen mit Prof. Dr. Michael Esfeld, der bei mir bereits
im Interview war, das Buch „Und die Freiheit? Wie die
Corona-Politik und der Missbrauch der Wissenschaft unsere offene
Gesellschaft bedrohen“ veröffentlicht.
Wir sprechen heute darüber, wie es dazu kam, dass er aus dem
Ethikrat „entfernt“ wurde, welche Perspektive er aus ethischer
Sicht auf die Corona-Politik wirft und welche Rolle sowie
Verantwortung er den Medien und der Politik bei den derzeit
verhärteten Fronten beimisst. Es geht um Gewinner und Verlierer
der Krise, vermeidbare Kollateralschäden, das „Recht haben“,
Staatsversagen und Unverhältnismäßigkeit. Warum die
politisch-mediale Angstrethorik dazu führt, dass Menschen
eigene Interessen zurückstellen und ihre Kommunikation
beschränken lassen, welche psychischen Folgen das hat, wie
einseitige Politikberatung darauf einen maßgeblichen Einfluss hat
und welcher Vergleich sich dabei mit dem Milgram-Experiment
ziehen lässt, das erzählt er in unserem Interview. Warum das
unsere offene Gesellschaft bedroht und wie wir wieder zur
Freiheit zurückkehren können, was das mit
unseren Grundrechten und Vertrauen in die Politik zu tun
hat, welche Verantwortung auch die junge Generation dabei trägt
und wie wichtig dabei eine gesunde Debattenkultur ist, all diese
Fragen klären wir hier.
Wie sich das auch sehr deutlich im Umgang mit der
#allesdichtmachen Kampagne zeigt, darauf sind wir ebenfalls an
mehreren Stellen eingegangen.
Lütges Appell: Demokratie braucht Schranken, Lockdowns sollten
verboten werden und wir müssen endlich lernen mit den Risiken zu
leben. Es sei die Pflicht jeden Bürgers und wichtiger denn je,
sich umfassend in verschiedenen (nicht nur in den
Mainstream) Medien zu informieren, den Dialog zu suchen und
aufrechtzuerhalten sowie selbst aktiv zu werden, um als Lehre der
68er durch die eigene Initiative die Zukunft unserer Gesellschaft
mitzugestalten. Wir müssen wieder zurückkehren in eine
offene Gesellschaft!
Ich bedanke mich für dieses offene und wachrüttelnde Gespräch.
Sein Buch ist hier erhältlich:
https://www.m-vg.de/riva/shop/article/21297-und-die-freiheit/
Hier die Links zu den Studien (bzw. zu den Berichten darüber):
Uni Salzburg: https://salzburg.orf.at/stories/3097975/
Uni Leipzig: https://idw-online.de/de/news764780
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