Träume, Trauma & transgenerationale Verstrickung - Natalie Walther im #justfuckindoit Interview #66

Träume, Trauma & transgenerationale Verstrickung - Natalie Walther im #justfuckindoit Interview #66

1 Stunde 35 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

In der 66. Folge des #justfuckindoit Podcasts spreche ich mit der
Traumatherapeutin Natalie Walther über Träume, Trauma und
transgenerationale Verstrickungen sowie kollektive und
interkulturelle Zusammenhänge.


Wir sprechen darüber, wie sich die innere Aufstellungsarbeit
(ICH-Arbeit nach der IoPT von Franz Ruppert) von der
Familienaufstellung nach Bert Hellinger unterscheidet und wir
versuchen zu erklären, wie sie eigentlich funktioniert. Was ist
eigentlich Bindungstrauma, warum trägt jeder Mensch seelische
Wunden in sich und was hat das mit der notwendigen Distanzierung
von den eigenen Eltern zu tun? Natalie erklärt aus ihrer eigenen
Erfahrung, wo die Chancen und Limitierungen des Familienstellens
liegen und welche transgenerationalen Zusammenhänge mit den
Vorfahren und Traumata in unserer Familie bestehen. Auch auf die
Rolle und Verstrickungen verschiedener Kulturen und von Kriegen
im Außen und Innen geht sie ein. Sie beschreibt, welches Geschenk
in dieser Art von Trauma-Arbeit für uns selbst und unsere Kinder
liegt und warum sie ein stabiles Fundament bildet, auf dem sich
alles andere aufbauen lässt. Es geht um das Auflösen von
Schamgrenzen, die mögliche Tiefe der Arbeit und das Vertrauen in
die Methode und den/die RaumhalterIn.


Kann Angst ein Hinderungsgrund sein, sich mit den eigenen
Traumata zu beschäftigen? Und warum braucht es Mut, um sich auf
die Chancen zur Heilung einzulassen? Klassische
Gesprächstherapien können nur so tief gehen, wie bereits im
Bewusstsein ist, was ist aber mit den Dingen, die unter der
Wasseroberfläche im Unbewussen liegen? Wir klären, warum gerade
beim Trauma der Sexualität in klassischen Therapiemethoden durch
das Hierarchiegefälle (weißer Kittel) des Therapeuten meist die
methodischen Grenzen zur Heilung liegen - wer bist du ohne
Trauma? Hier ist das Finden der eigenen Berufung und spirituellen
Identität bereits mit integriert, je nach dem wie groß der Raum
bereits vom Klienten gemacht werden kann.


Dies und vieles mehr erfährst du in unserem tiefgehenden
Gespräch.


Über diese Fragen haben wir dort gesprochen:


02:05 Wie bist du seinerzeit auf diese Arbeit gestoßen?


03:45 Wie würdest du es beschreiben, wie diese Arbeit eigentlich
funktioniert? Und wo ist der Unterschied eigentlich zu dem, was
du jetzt machst bzw. das, was uns dem Traumakontext mit der
Arbeit von Franz verbindet im Vergleich zum Familienstellen?


07:07 Warum darf ich mich mit meinen Bedürfnissen nicht an den
Vordergrund stellen?


08:57 Oder ist das vielleicht auch der Grund, warum so viele
Menschen denken, na ja, Trauma, hab ich ja nix mit am Hut?


12:19 Inwiefern würdest du sagen, ergänzen sich die Methoden? Und
wo würdest du aber auch eine Linie ziehen und sagen, na ja, da
geht das vielleicht eher sogar in Richtung Retraumatisierung? Und
wo geht dann das andere hin?


16:45 Wo würdest du sagen, liegen da Chancen? Wo würdest du
sagen, liegen da Chancen und wo würdest du vielleicht auch sagen,
naja... Ich sollte vielleicht jetzt nicht unbedingt anfangen
gleich im Rucksack bis ganz unten zu kramen, sondern erstmal von
oben nach unten mich vorarbeiten. Und wie können da diese zwei
Schienen, die wir gerade betrachten, helfen?


22:45 Um dieses Bild von dem Rucksack aufzugreifen, würdest du
dann sagen, dass man sich sowieso Schicht für Schicht
runterarbeitet, bis man den Überblick hat, was ist alles in dem
Rucksack drin, und dann zu schauen, wie kann ich das umsortieren,
um manche Sachen loszulassen. Oder auch mal zu wissen, was ist
denn da überhaupt?


24:30 Ich würde sagen als provokante These, wir haben eigentlich
noch gar nicht wirklich gelebt, wenn wir uns mit diesen Päckchen
noch nicht auseinandergesetzt haben, würdest du das
unterschreiben?


30:32 Was würdest du Menschen sagen, die sagen, ja das ist ja
alles ganz spannend und so weiter, aber...

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