Wissenschaftsradio: Scheitern in der Wissenschaft
vor 4 Jahren
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Aber darf man …
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Aber darf man in der
Wissenschaft noch etwas wagen, ohne die Karriere zu gefährden? Drei
ForscherInnen erzählen. Ille Gebeshuber war 30 Jahre alt und
frischgebackene Doktorin der technischen Wissenschaften, als ihre
Haustiere ihren Forschungsgegenstand gefressen haben. Linksdrehende
Wiener Unterwasserschnecken aus der Lobau mögen Kieselalgen. Doch
anstatt ihre Sachen zu packen und ihren Post-Doc an der Universität
von Santa Barbara, Kalifornien gesenkten Hauptes zu verlassen,
schaute sie noch einmal genauer hin. Ein paar Kieselalgen hatten
ihre Haustiere überlebt. Und diese eigneten sich besser für weitere
Untersuchungen. Es ist seitdem Gebeshubers Motto, dass sich aus
jeder noch so aussichtslosen Situation etwas gewinnen lässt.
Allerdings machen es Impact-Punkte, Publikationsdruck und
Platzmangel an Universitäten schwer "zufällige" Entdeckungen zu
machen oder gar große Risiken einzugehen. Wo ist es möglich? Und wo
darf man trotzdem nicht scheitern? Simulationsforscher Niki Popper,
Physikerin Ille Gebeshuber und INiTS-CEO Irene Fialka erzählen.
Wissenschaft noch etwas wagen, ohne die Karriere zu gefährden? Drei
ForscherInnen erzählen. Ille Gebeshuber war 30 Jahre alt und
frischgebackene Doktorin der technischen Wissenschaften, als ihre
Haustiere ihren Forschungsgegenstand gefressen haben. Linksdrehende
Wiener Unterwasserschnecken aus der Lobau mögen Kieselalgen. Doch
anstatt ihre Sachen zu packen und ihren Post-Doc an der Universität
von Santa Barbara, Kalifornien gesenkten Hauptes zu verlassen,
schaute sie noch einmal genauer hin. Ein paar Kieselalgen hatten
ihre Haustiere überlebt. Und diese eigneten sich besser für weitere
Untersuchungen. Es ist seitdem Gebeshubers Motto, dass sich aus
jeder noch so aussichtslosen Situation etwas gewinnen lässt.
Allerdings machen es Impact-Punkte, Publikationsdruck und
Platzmangel an Universitäten schwer "zufällige" Entdeckungen zu
machen oder gar große Risiken einzugehen. Wo ist es möglich? Und wo
darf man trotzdem nicht scheitern? Simulationsforscher Niki Popper,
Physikerin Ille Gebeshuber und INiTS-CEO Irene Fialka erzählen.
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