Pater Gereon Goldmann OFM - Der Lumpensammler von Tokio (vollständig)

Pater Gereon Goldmann OFM - Der Lumpensammler von Tokio (vollständig)

Die Macht des Gebetes
41 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

Pater Goldmann war Sohn eines Tierarztes. Seine Mutter starb
schon früh. Er ist studierte Philosophie und Medizin. Er spricht
über sechs Sprachen. Sechs seiner Geschwister wurden Ärzte. Er
trat in den Franziskanerorden ein. Dann wurde er zur Wehrmacht
einberufen und zur Waffen-SS strafversetzt. Er hatte Kontakte zur
Widerstandsgruppe des 20. Juli mit Kurierdiensten nach Frankreich
und Italien. Er hatte eine Audienz bei Papst Pius XII.. Er wurde
auf dem Monte Cassino gefangen genommen und in ein
Kriegsgefangenenlager in Marokko und Algerien eingeliefert. Er
wurde zum Tode verurteilt durch das Kriegsgericht der Alliierten.
Pius XII. erteilte ihm eine Sondervollmacht zur Priesterweihe
ohne Theologiestudium. Er entrann dem Tode durch
Begnadigung.
Goldmann flog Mitte der fünfziger Jahre nach Japan, wo er die
Pfarrei Sankt Elisabeth in Tokio, Itabashi-Ku übernahm. In seiner
Vorstadt-Pfarrei lebten der 500 000 Menschen. Goldmann bereiste
Japan von Nord nach Süd. Er predigte in fast allen Städten. Er
sammelte Lumpen, um verschiedene Projekte zu finanzieren: den Bau
von Kirchen, Heimen, Krankenhäusern, Sozialstationen, Wohnungen.
Er predigte und taufte und baute ein Kirchenmusik-Institut auf,
das St. Gregorius-Institut für Kirchenmusik und Liturgie.
Mitte der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts kehrte er ins
Mutterhaus der Franziskaner auf dem Frauenberg zurück. Es kamen
Besucher aus Japan, die ihn sehen wollten: Beichtkinder,
Täuflinge, Musikergruppen.

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