Schwarmspeicher statt Großspeicher: Wie Aurivolt mit dezentralen Batterien das Netz bis 2030 stabilisiert

Schwarmspeicher statt Großspeicher: Wie Aurivolt mit dezentralen Batterien das Netz bis 2030 stabilisiert

55 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen
Zentrale Großspeicher sind oft genehmigungsintensiv, langsam am
Netz – und stecken im Anschluss-Stau. Markus Baumann, Gründer und
Geschäftsführer von Aurivolt, setzt deshalb auf einen anderen
Hebel: Schwarmspeicher. Viele kleine Batteriespeicher (typisch 25
kW / ~280–290 kWh) werden im Niederspannungsnetz verteilt an Trafos
in Gewerbegebieten angebunden – schnell, standardisiert und
skalierbar. Im Gespräch mit Claus Hartmann erklärt Markus, warum
genau dieser Ansatz Netzbetreibern Luft verschaffen kann, wie
Aurivolt Flächen in Gewerbeparks findet („tote Ecken“), warum
eigene Netzanschlüsse oft der pragmatischste Weg sind – und wieso
Arbitrage im Spot- und Intraday-Handel aktuell attraktiver ist als
Regelenergie. Außerdem sprechen wir über Sommer-/Wintereffekte,
Batterie-Lebensdauer, Zyklen, Degradation und die Vision, bis 2030
ein virtuelles Großkraftwerk aus 20.000 Speichern aufzubauen. Plus:
Warum Netzausbau „investierbar“ werden kann – und was Investoren
dabei wirklich treibt.

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