Ahrtal: Phantombilder für die Identifikation von Toten
37 Minuten
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Was war der prägendste Einsatz deiner bisherigen Karriere? Und was passiert, wenn die, die helfen wollen, selbst Hilfe brauchen?
Polizisten und Polizistinnen erzählen Podcast-Host Joost Schmidt von den Fällen, die bei ihnen lange nachgewirkt haben. Ei...
Beschreibung
vor 1 Tag
Eine Naturkatastrophe, hunderte Vermisste, viele Tote. Nach der
Flut im Ahrtal im Juli 2021 wird Kriminalhauptkommissar Uwe vom
Landeskriminalamt Mainz in die Leichensammelstelle entsandt.
Normalerweise erstellt er Phantombilder von Tatverdächtigen. Im
Ahrtal rekonstruiert er die Gesichter von Verstorbenen, damit
Angehörige sie identifizieren können, ohne mit den harten Bildern
des Todes konfrontiert zu werden. Fünf Tage lang arbeitet er im
Hangar auf dem Flugplatz Bad Neuenahr-Ahrweiler, unter Zeitdruck
und inmitten einer improvisierten Einsatzstruktur. Er entwickelt
einen klaren Ablauf, um professionell und würdevoll zu arbeiten.
Doch Wochen später zeigen sich die Folgen: Flashbacks,
Panikattacken, Schlaflosigkeit, schließlich die Diagnose einer
posttraumatischen Belastungsstörung. Der Psychotherapeut und
Trauma-Experte Knut Latscha ordnet ein,welche Warnsignale es dafür
gibt und warum und wie extreme Einsätze nachwirken. Eine Folge über
eine wenig sichtbare Seite der Polizeiarbeit und über die Frage,
was Extremsituationen mit denen machen, die helfen. Unser
Podcast-Tipp: „Versuchslabor Kinderheim“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/dlf-doku-serien/urn:ard:show:007b772dd3c1292e/
Flut im Ahrtal im Juli 2021 wird Kriminalhauptkommissar Uwe vom
Landeskriminalamt Mainz in die Leichensammelstelle entsandt.
Normalerweise erstellt er Phantombilder von Tatverdächtigen. Im
Ahrtal rekonstruiert er die Gesichter von Verstorbenen, damit
Angehörige sie identifizieren können, ohne mit den harten Bildern
des Todes konfrontiert zu werden. Fünf Tage lang arbeitet er im
Hangar auf dem Flugplatz Bad Neuenahr-Ahrweiler, unter Zeitdruck
und inmitten einer improvisierten Einsatzstruktur. Er entwickelt
einen klaren Ablauf, um professionell und würdevoll zu arbeiten.
Doch Wochen später zeigen sich die Folgen: Flashbacks,
Panikattacken, Schlaflosigkeit, schließlich die Diagnose einer
posttraumatischen Belastungsstörung. Der Psychotherapeut und
Trauma-Experte Knut Latscha ordnet ein,welche Warnsignale es dafür
gibt und warum und wie extreme Einsätze nachwirken. Eine Folge über
eine wenig sichtbare Seite der Polizeiarbeit und über die Frage,
was Extremsituationen mit denen machen, die helfen. Unser
Podcast-Tipp: „Versuchslabor Kinderheim“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/dlf-doku-serien/urn:ard:show:007b772dd3c1292e/
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