Ray Lozano
20 Minuten
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Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade sc...
Beschreibung
vor 10 Monaten
Der japanische Begriff "Kintsugi" bezeichnet, vereinfacht gesagt,
eine Reparaturtechnik, bei der die "schadhaften" Stellen des
betreffenden Gegenstandes nicht kaschiert, sondern stattdessen
vielmehr durch die Beimischung von Gold- oder Silberpigmenten zum
Klebstoff bewusst betont werden und so zu einem wichtigen Teil von
dessen ganz eigenem, besonderen Charakter werden. Sicher nicht
zufällig erinnert es daran, wenn im Zusammenhang mit Ray Lozanos
neuem Album "Silk & Sorrow" von der "simplen Wahrheit" die Rede
ist, die besagt: "In Rissen und Brüchen liegt der eigentliche
Glanz." Dementsprechend ist die in Köln geborene und lebende
deutsch-philippinische Musikerin kaum an oberflächlichem Blendwerk,
an "Politur und Perfektion" interessiert, sondern lässt ihren
gefühlvollen Songs zwischen Pop und Neo-Soul Raum zum Atmen und
sogar für vermeintliche kleine "Fehler", die sich nicht selten als
genau die richtige Entscheidung entpuppen. Mit ihrem 2023
veröffentlichten Debütalbum "Pairing Mode" sorgte sie für einiges
Aufsehen – von einem "Meilenstein der deutsch-asiatischen
(Pop-)Kultur war zu lesen – und wurde zudem mit dem renommieren
Holger-Czukay-Preis ausgezeichnet. Nicht weniger gelungen ist nun
der Nachfolger "Silk & Sorrow", gedacht als tröstlicher
Begleiter für die stillen Stunden der späten Nacht, in denen man
sich manchmal ein wenig verständnisvolle Gesellschaft wünscht.
eine Reparaturtechnik, bei der die "schadhaften" Stellen des
betreffenden Gegenstandes nicht kaschiert, sondern stattdessen
vielmehr durch die Beimischung von Gold- oder Silberpigmenten zum
Klebstoff bewusst betont werden und so zu einem wichtigen Teil von
dessen ganz eigenem, besonderen Charakter werden. Sicher nicht
zufällig erinnert es daran, wenn im Zusammenhang mit Ray Lozanos
neuem Album "Silk & Sorrow" von der "simplen Wahrheit" die Rede
ist, die besagt: "In Rissen und Brüchen liegt der eigentliche
Glanz." Dementsprechend ist die in Köln geborene und lebende
deutsch-philippinische Musikerin kaum an oberflächlichem Blendwerk,
an "Politur und Perfektion" interessiert, sondern lässt ihren
gefühlvollen Songs zwischen Pop und Neo-Soul Raum zum Atmen und
sogar für vermeintliche kleine "Fehler", die sich nicht selten als
genau die richtige Entscheidung entpuppen. Mit ihrem 2023
veröffentlichten Debütalbum "Pairing Mode" sorgte sie für einiges
Aufsehen – von einem "Meilenstein der deutsch-asiatischen
(Pop-)Kultur war zu lesen – und wurde zudem mit dem renommieren
Holger-Czukay-Preis ausgezeichnet. Nicht weniger gelungen ist nun
der Nachfolger "Silk & Sorrow", gedacht als tröstlicher
Begleiter für die stillen Stunden der späten Nacht, in denen man
sich manchmal ein wenig verständnisvolle Gesellschaft wünscht.
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