120: Feuersteins Nacht 1998
Podcast
Podcaster
Der Retro-Podcast. Popkultur und Persönliches von gestern, vorgestern und vorvorgestern.
Beschreibung
vor 2 Tagen
Am Morgen des 8. September 1997 war Herbert Feuerstein hundemüde
gewesen. Grund war nicht sein Fernsehhund Billy, sondern eine
zwölfstündige Livesendung, für die der Westdeutsche Rundfunk
Himmel, Hölle, Intendanz & Ü-Wagen in Bewegung gesetzt hatte.
Feuerstein war zutiefst unzufrieden aus diesem Experiment
herausgegangen, ein an seinem Fernseh-Waterloo gescheiterter
Napoleon. (Die Rückspultaste berichtete.) Doch was für ein
Unterschied ein Jahr machen kann. Am Abend des 6. September 1998
war Chefhektiker Feuerstein voll des Optimismus wieder am Start
in seiner Dachgeschoßwohnung im Kölner Severinsviertel. Zum
zweiten Mal zwölf lange Stunden vor sich. Diesmal würde alles
(naja, vieles) gelingen und nicht wieder die Hälfte aller
geplanten Aktionen ins Wasser fallen. Seine charmante Nachbarin
Anke war erneut mit von der Partie, ein Stockwerk weiter oben.
Billy sowieso – und diesmal gab es tatkräftige Unterstützung von
Götz Alsmann, Gotthilf Fischer, Dolly Buster, Herrn Fuji, Queen
Elisabeth II., WDR-Intendant Fritz Pleitgen und vom Kölner
Rundfunkorchester. Schalten in ARD-Büros rund um die Welt sollte
es geben. Ein Feierabendkölsch mit Willy Millowitsch, Sticheleien
mit Eva Herman, Lagerfeuergesang mit Beckmann, Gassigehen mit
Ulla Kock am Brink, kretisches Omelett mit Bio, ein sabotierender
Harald Schmidt, Fachsimpeln mit Experten von Handleser bis
Ernährungsberater – und die Weltpremiere der WDR-Hymne. (Du
großer Sender, überstrahlest alle Länder.) Tadderich Simon,
Fazitator Christian & Sebastian widmen sich ein weiteres Mal
ihrem kreativen Vorbild. Herbert Feuerstein will return.
Weitere Episoden
vor 4 Wochen
5 Stunden 1 Minute
vor 2 Monaten
3 Minuten
vor 2 Monaten
In Podcasts werben
Kommentare (0)