Iran: Ende Verhandlungen, Zweiter Flugzeugträger verlässt Kreta, Studentenproteste – Russlands Schattenkrieg Europa – Kuba tötet 4 Menschen Schnellboot „terroristische Absichten“ - Heizungsgesetz

Iran: Ende Verhandlungen, Zweiter Flugzeugträger verlässt Kreta, Studentenproteste – Russlands Schattenkrieg Europa – Kuba tötet 4 Menschen Schnellboot „terroristische Absichten“ - Heizungsgesetz

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vor 4 Tagen

Aktuelle Nachrichten, 27. Februar 2026:





GEG-Reform: Union und SPD kippen 65-Prozent-Quote für neue
Heizungen:


Union und SPD haben sich auf eine grundlegende Reform des
Gebäudeenergiegesetzes geeinigt: Die Pflicht, neue Heizungen zu
mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben,
wird reformiert. Reine Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt, ab
2029 greift jedoch eine „Bio-Treppe“ mit steigenden Anteilen
klimafreundlicher Brennstoffe (Start 10 Prozent).
Energieversorger müssen ab 2028 eine Grüngas-Quote erfüllen (ab 1
Prozent). Die Förderung für Wärmepumpen (bis 70 Prozent, maximal
21.000 Euro) läuft mindestens bis 2029 weiter. Mieterschutz vor
hohen Kosten ist angekündigt, Details fehlen noch.





Russlands Schattenkrieg: Trojanische Immobilien nahe
NATO-Stützpunkten in Europa:


Westliche Dienste warnen vor russischen Käufen sensibler
Liegenschaften in mehr als zwölf EU-Staaten als potenzielle
Sabotage-Basen (etwa für Drohnen oder Sprengstoff). Betroffen
sind Standorte nahe Militärbasen, Energienetzen und
Unterseekabeln. Seit 2022 soll die Strategie auf kleine,
verteilte Objekte umgestellt worden sein. Beispiele: Finnland
2018, Norwegen (Bardufoss), orthodoxe Kirchen in Schweden und
Norwegen, Griechenland beziehungsweise Sizilien sowie
Großbritannien. Die Zahl mutmaßlicher Sabotageakte ist seit
Beginn des Ukraine-Kriegs gestiegen. Der Chef des britischen
Auslandsgeheimdienstes MI6 sprach von einem Zustand „zwischen
Frieden und Krieg“.





Kuba: Vier Tote bei Schusswechsel mit US-registriertem
Schnellboot:


Kubanische Grenzschützer töteten vier Personen und verletzten
sechs auf einem in Florida registrierten Schnellboot nahe Cayo
Falcones (Provinz Villa Clara). Havanna spricht von bewaffneten
Eindringlingen mit Waffen und Sprengsätzen sowie „terroristischen
Absichten“ und erklärt, das Feuer sei auf eine Patrouille
eröffnet worden. Die USA, darunter Außenminister Rubio, nannten
den Vorfall „sehr ungewöhnlich“ und betonten, nicht beteiligt zu
sein. Florida prüft Zweifel an der Darstellung. Ein Unterstützer
wurde festgenommen, die Ermittlungen laufen. Hintergrund sind
verschärfte US-Sanktionen und angespannte Beziehungen seit 1959.





Iran: Studentenproteste trotz Massaker, Atomgespräche in Genf und
USS Gerald R. Ford Richtung Nahost:


Neue Campus-Proteste seit Semesterstart mit Gedenken an mehr als
7.000 Tote bei der Niederschlagung im Januar. Parolen richten
sich gegen Khamenei, es kam zu Flaggenverbrennungen und
Zusammenstößen mit der Basij-Miliz in Teheran und weiteren
Städten. Teilweise werden ideologische Forderungen wie eine
Rückkehr zur Monarchie laut.Bei Atomgesprächen in Genf am 26.
Februar vermittelte Oman. Irans Chefdiplomat Araghchi und Omans
Außenminister al-Busaidi sprachen von „signifikanten
Fortschritten“, technische Gespräche in Wien sollen kommende
Woche folgen. Die US-Seite zeigt sich unzufrieden.Der
US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford verließ Kreta in Richtung
Mittelmeer beziehungsweise Nahost – Beobachter werten das als
Signal erhöhten Drucks.





Quellen:


Tagesschau, ZDF, WELT (Thema: GEG-Reform Union SPD)


The Telegraph, BBC News, Reuters, The Guardian (Thema: Russlands
Schattenkrieg / Trojanische Immobilien)


AP News, BBC News, Reuters, Al Jazeera (Thema: Kuba
Schnellboot-Vorfall Cayo Falcones)


BBC News, Al Jazeera, Reuters, NBC, Tagesschau, WELT, ZEIT
(Thema: Iran Studentenproteste, Atomgespräche Genf, USS Gerald R.
Ford)

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