Papenburger Fußball im Griff der Nazis

Papenburger Fußball im Griff der Nazis

16 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen

Diese Episode beleuchtet die systematische
politische Instrumentalisierung des Fußballsportes
in Papenburg während der NS-Diktatur. Er beschreibt, wie durch
die staatlich
verordnete „Gleichschaltung“ bestehende
Vereine gewaltsam aufgelöst, zwangsfusioniert oder unter neuem
Namen der nationalsozialistischen Ideologie unterworfen wurden.
Der Podcast analysiert detailliert, wie die Autonomie
bürgerlicher, konfessioneller und arbeiternaher Vereine durch die
Einführung des Führerprinzips sowie
rassistischer Arierparagrafen schrittweise
untergraben wurde. Dabei erwähnt der Podcast das bewegte Leben
von Wilhelm Polak, der als einziger
Holocaust-Überlebender nach dem Zweiten Weltkrieg
in seine Heimatstadt Papenburg zurückkehrte. Die Biografie
beleuchtet den schmerzhaften Kontrast zwischen
seiner systematischen Ausgrenzung und
Deportation durch die Nationalsozialisten und
seinem späteren, jahrzehntelangen Wirken
als tragende Säule des lokalen
Fußballsports. 


Die Darstellung verdeutlicht zudem, wie der Zweite
Weltkrieg durch massiven Spielermangel und die
Zweckentfremdung der Sportstätten zum
völligen Erliegen des
Vereinslebens führte.



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