Folge 74- Neujahrsvorsätze à la carte
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Beschreibung
vor 11 Stunden
Willkommen zu einer neuen, taufrischen, vielleicht leicht
nebligen Folge von „Schisslaweng & Gedöns“ – dem Podcast, der
große Lebensfragen mit derselben Ernsthaftigkeit behandelt wie
angebrannten Milchreis.
Es ist Februar, die guten Vorsätze haben noch kein offizielles
Verfallsdatum – und Inga und Renate ziehen eine erste Bilanz.
Inga hat sich vorgenommen, nicht mehr negativ über sich selbst zu
sprechen. Und siehe da: Die innere Kritikerin wurde offenbar in
unbezahlten Urlaub geschickt. Statt „Das war wieder typisch ich“
heißt es jetzt: „Interessanter individueller Lösungsansatz!“ Wir
sind stolz. Wirklich. Also ernsthaft.
Renate hingegen wollte einfach nur „zufriedener sein“. Ein
herrlich bescheidener Vorsatz – wäre da nicht dieses
meteorologische Detail. Denn bei Nebel sinkt die Zufriedenheit
rapide Richtung Nullpunkt. Sichtweite 30 Meter, Laune 3 Prozent.
Aber! Und das ist die eigentliche Sensation: Renate ist zufrieden
mit ihrer Zufriedenheit. Das muss man erstmal schaffen. Selbst
dann, wenn sie neuerdings den Kochlöffel schwingt wie andere den
Zauberstab. Aus der bekennenden Kochverweigerin wird plötzlich
eine Frau, die Saucen reduziert und Gewürze diskutiert. Steht uns
hier die nächste große Food-Bloggerin ins Haus? „Nebelsuppe &
Seelenwärmer by Renate“ – wir würden abonnieren.
Außerdem klären wir heute die wirklich drängenden Fragen des
neuen Jahres: Ab wann ist ein Mensch käuflich? Reicht ein Stück
Kuchen? Eine Gehaltserhöhung? Oder doch ein gut gewürztes
Risotto? Und wenn wir ganz ehrlich sind – sind wir am Ende nicht
alle ein bisschen rabattfähig?
Lehnt euch zurück, zieht die Nebelschwaden aus dem Kopf und freut
euch auf eine Folge zwischen Selbstliebe, Sättigungsbeilage und
Sinnsuche. Das ist „Schisslaweng & Gedöns“ – mit einer Prise
Realität und einer ordentlichen Portion Gedöns.
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