Der Königsweg zur Gelassenheit, Teil 120 Bewusstes, achtsames Essen
9 Minuten
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vor 2 Wochen
Wichtig ist nicht nur was du isst, sondern auch wie du isst. Essen
ist etwas Heiliges, etwas Meditatives. Bewusstes Essen kann zur
Ruhe des Geistes beitragen. Die meisten Menschen machen "Essen
Plus" – und dieses Mal ist das "Plus" nicht gut: Essen plus
Fernsehen, Internet, Email, Radio, Unterhaltung . Deshalb schmeckt
normales Essen nicht – daher braucht es stärkere Geschmacksstoffe,
damit das Essen durch das Andere „Durchdringen“ kann. Empfehlungen:
Setze dich hin zum Essen. Reserviere Zeit für das Essen. Für
Hauptmahlzeiten iss 30 Minuten lang. Stelle alles auf den Tisch,
was du essen willst. Setze dich zum Essen hin. Bleibe sitzen beim
Essen. Sammle dich. Sprich ein Gebet oder Segen. Kaue jeden Bissen
30 Mal. Spüre, schmecke. Schweige beim Essen oder führe Freundliche
Unterhaltungen. Führe keine Auseinandersetzungen beim Essen. Spüre,
was dir gut tut – iss dass was du spürst was dir gut tut. Lass
notfalls etwas liegen. Nach dem Essen: Sammle dich. Iss nicht zu
spät – das kann Albträume verursachen. Es ist nicht notwendig, alle
obigen Ratschläge zu befolgen. Setze einiges um. Bei starker
Unruhe, Gereiztheit, Ängsten, Depression – setze alles davon um.
Ansonsten mindestens einiges davon. 120. Folge des Yoga Vidya
Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter
von Yoga Vidya. *** Bewusstes, achtsames Essen sorgt für
Gelassenheit. Wichtig ist nicht nur, was du isst, sondern auch, wie
du isst. Essen kann etwas Heiliges sein, etwas Meditatives.
Bewusstes Essen kann zur Ruhe des Geistes beitragen. Heutzutage ist
es üblich, dass die meisten Menschen nicht nur essen, sie machen
essen plus. Essen plus fernsehen, essen plus Internet, essen plus
Email, plus Radio, plus Unterhaltung. Und viele Menschen machen
gleich Verschiedenes. Sie essen, der Fernseher ist an, das Internet
ist auch an, ihr Smartphone auch und sie unterhalten sich
gleichzeitig mit ihrem Partner oder ihren Kindern und wundern sich,
dass die Beziehungen darunter leiden. Die meisten Menschen genießen
das Essen deshalb nicht, daher brauchen sie dann stärkere
Geschmacksstoffe, damit das Essen durch all das andere durchdringen
kann. Ich würde dir Folgendes empfehlen: Setze dich hin zum Essen.
Reserviere Zeit für das Essen. Für die beiden Hauptmahlzeiten
dreißig Minuten zum Essen. Stelle alles auf den Tisch, was du essen
willst oder von dem du essen willst. Wobei du nicht alles essen
musst, was du auf den Tisch stellst. Setze dich hin und bleibe
sitzen beim Essen. Wenn du dich hingesetzt hast, dann sammle dich,
sprich ein Gebet oder einen Segen oder gehe einfach in die innere
Stille. Es braucht eine Weile, bis du umschaltest in den Essmodus.
Ein unterschiedlicher Teil des Nervensystems ist verantwortlich für
den Stress des Alltags, da brauchst du Sympathikusaktivität, wenn
du essen willst und das Essen verdauen willst, brauchst du
Parasympathikusaktivität. Und wenn du etwas aufnimmst, Essen
aufnimmst, brauchst du auch eine innere Gelassenheit. Deine
Verdauung wird es dir danken. Dann, wenn du dich gesammelt hast,
eine Minute in der Ruhe, ein Gebet gesprochen hast oder einen Segen
gesprochen hast oder deine Dankbarkeit ausgedrückt hast, dafür dass
die Natur dir dieses Essen gegeben hat, dann kaue jeden Bissen
dreißig Mal. Spüre bewusst, schmecke bewusst, genieße es. Genieße,
wie es schmeckt. Genieße, wie es aussieht. Genieße, wie deine Zähne
kauen. Genieße, wie es ist, zu schlucken. Genieße, wie das Essen im
Bauch ankommt. Spüre bewusst, wie du dich fühlst. Du wirst merken,
jeder Bissen einer gesunden Nahrung kann dir neue Kraft geben, neue
Energie und kann dein Herz öffnen. Es gibt sogar eine indische
Schrift, die Bhagavad Gita, die sagt, dass Essen Gottesdienst ist.
Du bekommst Essen von Gott, du schluckst das Essen und im Bauch
empfängt Gott diese Nahrung und verdaut sie. So wird jeder
Essensakt zu einer heiligen Handlung. Beim Essen unterhalte dich
freundlich oder schweige. Führe keine Auseinandersetzung beim
Essen. Es ist natürlich besser, du sprichst mit deiner Familie, als
du sprichst nicht mit deiner Familie. Und in Deutschland hat sich
in gut funktionierenden Familien eingebürgert, man setzt sich
zusammen hin und unterhält sich. Also, wenn du in einer Familie
lebst, dann ist es sicherlich klug, du unterhältst dich mit deinen
Familienmitgliedern oder auch mit deinem Partner. Aber schwere
Auseinandersetzungen führe nicht während des Essens, diese vertage
auf einen späteren Zeitpunkt. Essen sollte mit Freude verbunden
sein und das Zusammensein beim Essen sollte mit Freude verbunden
sein. Dann wirst du auch nicht die großen Schwierigkeiten haben,
deine Kinder auch in der Teeniezeit zu animieren, mit dir zusammen
zu essen. Wenn das gemeinsame Essen immer mit Freude verbunden ist,
dann machen alle das gerne. Spüre, was dir gut tut. Iss das, was
dir gut tut. Lasse notfalls auch etwas liegen. Nach dem Essen
sammle dich. Das heißt, stehe nicht sofort auf nach dem Essen, eine
Minute gehe in die Stille oder eine Minute spüre nur einfach nach.
Notfalls kannst du dich mit anderen auch nach dem Essen etwas
unterhalten. Aber stehe nicht sofort nach dem letzten Bissen auf,
gib deinem Verdauungssystem ein paar Momente Zeit. Ein weiterer Rat
wäre, iss nicht zu spät, das kann Alpträume bewirken. Gerade wenn
du unter Alpträumen leidest, überlege, ob es dir vielleicht nicht
möglich ist, zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr
zu essen und vielleicht eineinhalb bis zwei Stunden vor dem
Zubettgehen nichts mehr zu trinken oder nicht mehr als 0,1 Liter,
also ein halbes Glas. Nicht alles, was ich oben gesagt habe, ist
für jeden notwendig. Wenn du insgesamt eine ruhige Gemütsverfassung
hast, wenn du gesund bist, keine Verdauungsbeschwerden hast, keine
Allergien und auch nicht unter Heißhungerattacken leidest, dann
hast du vielleicht schon vieles so, wie es für dich gut ist. Aber
wenn du unter Unruhe leidest, Gereiztheit, Ängste, Depression oder
wenn du Verdauungsprobleme hast, psychosomatische Beschwerden, auch
Allergien, Hautprobleme, dann versuche mal zwei Wochen lang, alles
von dem, was ich eben gesagt hatte, umzusetzen. Und danach schaue,
was davon du besonders umsetzen kannst. Also jetzt kannst du
überlegen, was von all dem willst du umsetzen? Das erste war, setze
dich hin zum Essen, statt im Stehen oder Gehen zu essen. Reserviere
Zeit für das Essen, für die Hauptmahlzeiten dreißig Minuten. Stelle
vorher alles auf den Tisch, wovon du essen willst, dass du nicht
ständig hin- und hergehen musst. Setze dich hin und bleibe dann
sitzen zum Essen. Du musst das jetzt nicht sklavisch machen, aber
es ist eine gute Gewohnheit. Bevor du etwas in den Mund steckst,
sammle dich, sprich ein Gebet oder einen Segen. Kaue jeden Bissen
dreißig Mal. Spüre jeden Bissen bewusst, schmecke ihn bewusst und
schaue die Nahrung an, sei dabei freundlich und dankbar. Während
des Essens unterhalte dich freundlich oder wenn du alleine bist,
schweige. Dann spüre, was dir gut tut, iss, was du spürst, was dir
gut tut, notfalls lasse etwas liegen und bevor du aufstehst, sammle
dich. Ich hoffe, der ein oder andere Tipp wird für dich hilfreich
sein.
ist etwas Heiliges, etwas Meditatives. Bewusstes Essen kann zur
Ruhe des Geistes beitragen. Die meisten Menschen machen "Essen
Plus" – und dieses Mal ist das "Plus" nicht gut: Essen plus
Fernsehen, Internet, Email, Radio, Unterhaltung . Deshalb schmeckt
normales Essen nicht – daher braucht es stärkere Geschmacksstoffe,
damit das Essen durch das Andere „Durchdringen“ kann. Empfehlungen:
Setze dich hin zum Essen. Reserviere Zeit für das Essen. Für
Hauptmahlzeiten iss 30 Minuten lang. Stelle alles auf den Tisch,
was du essen willst. Setze dich zum Essen hin. Bleibe sitzen beim
Essen. Sammle dich. Sprich ein Gebet oder Segen. Kaue jeden Bissen
30 Mal. Spüre, schmecke. Schweige beim Essen oder führe Freundliche
Unterhaltungen. Führe keine Auseinandersetzungen beim Essen. Spüre,
was dir gut tut – iss dass was du spürst was dir gut tut. Lass
notfalls etwas liegen. Nach dem Essen: Sammle dich. Iss nicht zu
spät – das kann Albträume verursachen. Es ist nicht notwendig, alle
obigen Ratschläge zu befolgen. Setze einiges um. Bei starker
Unruhe, Gereiztheit, Ängsten, Depression – setze alles davon um.
Ansonsten mindestens einiges davon. 120. Folge des Yoga Vidya
Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter
von Yoga Vidya. *** Bewusstes, achtsames Essen sorgt für
Gelassenheit. Wichtig ist nicht nur, was du isst, sondern auch, wie
du isst. Essen kann etwas Heiliges sein, etwas Meditatives.
Bewusstes Essen kann zur Ruhe des Geistes beitragen. Heutzutage ist
es üblich, dass die meisten Menschen nicht nur essen, sie machen
essen plus. Essen plus fernsehen, essen plus Internet, essen plus
Email, plus Radio, plus Unterhaltung. Und viele Menschen machen
gleich Verschiedenes. Sie essen, der Fernseher ist an, das Internet
ist auch an, ihr Smartphone auch und sie unterhalten sich
gleichzeitig mit ihrem Partner oder ihren Kindern und wundern sich,
dass die Beziehungen darunter leiden. Die meisten Menschen genießen
das Essen deshalb nicht, daher brauchen sie dann stärkere
Geschmacksstoffe, damit das Essen durch all das andere durchdringen
kann. Ich würde dir Folgendes empfehlen: Setze dich hin zum Essen.
Reserviere Zeit für das Essen. Für die beiden Hauptmahlzeiten
dreißig Minuten zum Essen. Stelle alles auf den Tisch, was du essen
willst oder von dem du essen willst. Wobei du nicht alles essen
musst, was du auf den Tisch stellst. Setze dich hin und bleibe
sitzen beim Essen. Wenn du dich hingesetzt hast, dann sammle dich,
sprich ein Gebet oder einen Segen oder gehe einfach in die innere
Stille. Es braucht eine Weile, bis du umschaltest in den Essmodus.
Ein unterschiedlicher Teil des Nervensystems ist verantwortlich für
den Stress des Alltags, da brauchst du Sympathikusaktivität, wenn
du essen willst und das Essen verdauen willst, brauchst du
Parasympathikusaktivität. Und wenn du etwas aufnimmst, Essen
aufnimmst, brauchst du auch eine innere Gelassenheit. Deine
Verdauung wird es dir danken. Dann, wenn du dich gesammelt hast,
eine Minute in der Ruhe, ein Gebet gesprochen hast oder einen Segen
gesprochen hast oder deine Dankbarkeit ausgedrückt hast, dafür dass
die Natur dir dieses Essen gegeben hat, dann kaue jeden Bissen
dreißig Mal. Spüre bewusst, schmecke bewusst, genieße es. Genieße,
wie es schmeckt. Genieße, wie es aussieht. Genieße, wie deine Zähne
kauen. Genieße, wie es ist, zu schlucken. Genieße, wie das Essen im
Bauch ankommt. Spüre bewusst, wie du dich fühlst. Du wirst merken,
jeder Bissen einer gesunden Nahrung kann dir neue Kraft geben, neue
Energie und kann dein Herz öffnen. Es gibt sogar eine indische
Schrift, die Bhagavad Gita, die sagt, dass Essen Gottesdienst ist.
Du bekommst Essen von Gott, du schluckst das Essen und im Bauch
empfängt Gott diese Nahrung und verdaut sie. So wird jeder
Essensakt zu einer heiligen Handlung. Beim Essen unterhalte dich
freundlich oder schweige. Führe keine Auseinandersetzung beim
Essen. Es ist natürlich besser, du sprichst mit deiner Familie, als
du sprichst nicht mit deiner Familie. Und in Deutschland hat sich
in gut funktionierenden Familien eingebürgert, man setzt sich
zusammen hin und unterhält sich. Also, wenn du in einer Familie
lebst, dann ist es sicherlich klug, du unterhältst dich mit deinen
Familienmitgliedern oder auch mit deinem Partner. Aber schwere
Auseinandersetzungen führe nicht während des Essens, diese vertage
auf einen späteren Zeitpunkt. Essen sollte mit Freude verbunden
sein und das Zusammensein beim Essen sollte mit Freude verbunden
sein. Dann wirst du auch nicht die großen Schwierigkeiten haben,
deine Kinder auch in der Teeniezeit zu animieren, mit dir zusammen
zu essen. Wenn das gemeinsame Essen immer mit Freude verbunden ist,
dann machen alle das gerne. Spüre, was dir gut tut. Iss das, was
dir gut tut. Lasse notfalls auch etwas liegen. Nach dem Essen
sammle dich. Das heißt, stehe nicht sofort auf nach dem Essen, eine
Minute gehe in die Stille oder eine Minute spüre nur einfach nach.
Notfalls kannst du dich mit anderen auch nach dem Essen etwas
unterhalten. Aber stehe nicht sofort nach dem letzten Bissen auf,
gib deinem Verdauungssystem ein paar Momente Zeit. Ein weiterer Rat
wäre, iss nicht zu spät, das kann Alpträume bewirken. Gerade wenn
du unter Alpträumen leidest, überlege, ob es dir vielleicht nicht
möglich ist, zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr
zu essen und vielleicht eineinhalb bis zwei Stunden vor dem
Zubettgehen nichts mehr zu trinken oder nicht mehr als 0,1 Liter,
also ein halbes Glas. Nicht alles, was ich oben gesagt habe, ist
für jeden notwendig. Wenn du insgesamt eine ruhige Gemütsverfassung
hast, wenn du gesund bist, keine Verdauungsbeschwerden hast, keine
Allergien und auch nicht unter Heißhungerattacken leidest, dann
hast du vielleicht schon vieles so, wie es für dich gut ist. Aber
wenn du unter Unruhe leidest, Gereiztheit, Ängste, Depression oder
wenn du Verdauungsprobleme hast, psychosomatische Beschwerden, auch
Allergien, Hautprobleme, dann versuche mal zwei Wochen lang, alles
von dem, was ich eben gesagt hatte, umzusetzen. Und danach schaue,
was davon du besonders umsetzen kannst. Also jetzt kannst du
überlegen, was von all dem willst du umsetzen? Das erste war, setze
dich hin zum Essen, statt im Stehen oder Gehen zu essen. Reserviere
Zeit für das Essen, für die Hauptmahlzeiten dreißig Minuten. Stelle
vorher alles auf den Tisch, wovon du essen willst, dass du nicht
ständig hin- und hergehen musst. Setze dich hin und bleibe dann
sitzen zum Essen. Du musst das jetzt nicht sklavisch machen, aber
es ist eine gute Gewohnheit. Bevor du etwas in den Mund steckst,
sammle dich, sprich ein Gebet oder einen Segen. Kaue jeden Bissen
dreißig Mal. Spüre jeden Bissen bewusst, schmecke ihn bewusst und
schaue die Nahrung an, sei dabei freundlich und dankbar. Während
des Essens unterhalte dich freundlich oder wenn du alleine bist,
schweige. Dann spüre, was dir gut tut, iss, was du spürst, was dir
gut tut, notfalls lasse etwas liegen und bevor du aufstehst, sammle
dich. Ich hoffe, der ein oder andere Tipp wird für dich hilfreich
sein.
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