Wie einem durch Fasten das Herz aufgeht - Predigt von Bischof Stefan Oster an Aschermittwoch 2026
Im Aschermittwochsgottesdienst im Passauer Dom ha…
12 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Im Aschermittwochsgottesdienst im Passauer Dom hat Stefan Oster die
Gläubigen zu einer „Einübung des Herzens“ in der Fastenzeit
aufgerufen. In seiner Predigt stellte er die Begegnung mit einem
lange nicht gesehenen, geliebten Menschen ins Zentrum – ein Moment,
„in dem einem das Herz aufgeht“. Solche Erfahrungen, so der
Bischof, seien ein Bild für das, was Gott im Innersten des Menschen
wirken wolle. Das Herz sei „Lieblingsort Gottes“, zugleich aber
auch der am meisten umkämpfte Ort im geistlichen Leben. Im Alltag
bleibe der Mensch oft an der Oberfläche. Die Fastenzeit lade
deshalb dazu ein, durch Verzicht, Gebet und Almosen tiefer zu gehen
– nicht um des Verzichts willen, sondern um frei zu werden für die
Begegnung mit Gott. Beten bedeute, sich in der Stille dem Blick
Gottes auszusetzen; Almosengeben mache das Herz weit und führe aus
der Selbstbezogenheit heraus. Ziel aller Übungen sei es, so Oster,
dass „der, der schon da ist, in uns aufgehen kann“ – im Idealfall
an Ostern. Christlicher Glaube erschöpfe sich nicht im Tun aus
Tradition, sondern lebe aus der persönlichen Beziehung zu Jesus
Christus, „der in dir und mir lebendig werden will“.
Gläubigen zu einer „Einübung des Herzens“ in der Fastenzeit
aufgerufen. In seiner Predigt stellte er die Begegnung mit einem
lange nicht gesehenen, geliebten Menschen ins Zentrum – ein Moment,
„in dem einem das Herz aufgeht“. Solche Erfahrungen, so der
Bischof, seien ein Bild für das, was Gott im Innersten des Menschen
wirken wolle. Das Herz sei „Lieblingsort Gottes“, zugleich aber
auch der am meisten umkämpfte Ort im geistlichen Leben. Im Alltag
bleibe der Mensch oft an der Oberfläche. Die Fastenzeit lade
deshalb dazu ein, durch Verzicht, Gebet und Almosen tiefer zu gehen
– nicht um des Verzichts willen, sondern um frei zu werden für die
Begegnung mit Gott. Beten bedeute, sich in der Stille dem Blick
Gottes auszusetzen; Almosengeben mache das Herz weit und führe aus
der Selbstbezogenheit heraus. Ziel aller Übungen sei es, so Oster,
dass „der, der schon da ist, in uns aufgehen kann“ – im Idealfall
an Ostern. Christlicher Glaube erschöpfe sich nicht im Tun aus
Tradition, sondern lebe aus der persönlichen Beziehung zu Jesus
Christus, „der in dir und mir lebendig werden will“.
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