Großangelegter Betrug Einbürgerungen – Nukleargespräche nach nur 4h beendet und Teheran schließt Teil Straße von Hormus – Ukraine gewinnt so viel Gebiet zurück wie seit 2023 nicht - Proteste Venezuela
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Aktuelle Nachrichten, 18. Februar 2026:
Einbürgerungszahlen in Deutschland steigen stark –
Betrugsermittlungen sorgen für politische Debatte:
Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland hat 2024 einen
Höchststand von über 290.000 erreicht, mit einem Anstieg um mehr
als 90.000 gegenüber 2023. Syrer bilden mit rund 83.000 die
größte Gruppe, gefolgt von Türken, Irakern, Russen und Afghanen.
In Berlin wurden 2025 bereits etwa 39.000 Einbürgerungen
registriert – fast doppelt so viele wie 2024 und viermal so viele
wie 2023. Parallel laufen bundesweite Ermittlungen gegen ein
Netzwerk, das Sprach- und Einbürgerungstests manipuliert:
Stellvertreter legten Prüfungen für Migranten ab, gegen Zahlungen
von 2.500 bis 6.000 Euro pro Test. Festnahmen erfolgten in
Nürnberg und anderswo. Politiker der Union fordern Konsequenzen,
darunter Aussetzung von Verfahren und Überprüfung von
Zertifikaten. Die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts
(verkürzte Wartezeit auf fünf Jahre) trägt zum Anstieg bei,
während die beschleunigte Variante nach drei Jahren wieder
abgeschafft wurde.
Ukraine erobert Territorium zurück – Zusammenhang mit
Starlink-Sperrung für russische Armee:
Die ukrainische Armee hat in wenigen Tagen etwa 201
Quadratkilometer Gebiet von russischen Truppen zurückerobert, der
größte Geländegewinn seit Mitte 2023. Laut Analyse des Institute
for the Study of War (ISW) konzentriert sich dies auf ein Gebiet
östlich von Saporischschja. Der Erfolg wird mit der Sperrung
russischen Zugangs zu Starlink in Verbindung gebracht, was
Kommunikation und Gefechtsführung der russischen Seite stark
einschränkt. Russische Militärblogger berichten von erheblichen
Problemen. Elon Musk hatte Maßnahmen angekündigt, um
unrechtmäßige Nutzung durch Russland zu unterbinden. Trotz
anhaltender Kämpfe (z. B. 655 russische Angriffe in
Saporischschja binnen 24 Stunden) laufen diplomatische Bemühungen
in Genf weiter, mit Fokus auf mögliche Gebietsabtretungen.
Russland kontrolliert derzeit etwa 19,5 Prozent ukrainischen
Territoriums.
US-Streitkräfte stoppen weiteren Öltanker und Proteste in
Caracas:
US-Streitkräfte haben im Indischen Ozean den Tanker „Veronica 3“
geentert, der sanktioniertes Öl aus Venezuela transportierte. Das
Schiff war am 3. Januar ausgelaufen und Teil der Schattenflotte,
die venezolanisches, iranisches und russisches Öl transportiert.
Der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle; das Pentagon betont die
Durchsetzung von Sanktionen. Es handelt sich um die zweite solche
Aktion in kurzer Zeit. In Venezuela kam es zu ersten größeren
Protesten seit Maduros Absetzung und Überstellung nach New York
(Vorwurf: Narcoterrorismus). Hunderte, vor allem Studenten,
forderten Freilassung politischer Gefangener. Das Parlament
diskutiert eine Massenamnestie. Übergangspräsidentin Delcy
Rodríguez führt Gespräche mit Washington über Ölsektor und
Reformen.
Zweite US-Iran-Gesprächsrunde in Genf endet schnell – Teheran
schließt Teile der Straße von Hormus:
Die zweite Runde indirekter Verhandlungen zwischen USA und Iran
über das Atomprogramm in Genf dauerte nur etwa vier Stunden.
Irans Außenminister Abbas Arakchi sprach von Fortschritten und
Einigung auf „Grundprinzipien“, die Atmosphäre sei konstruktiver
gewesen. Beide Seiten wollen nun Entwurfstexte erarbeiten. Von
US-Seite gab es keine offizielle Stellungnahme, anonyme Quellen
bestätigten jedoch Fortschritte. Grundlegende Differenzen bleiben
selbstverständlich bei Urananreicherung, Raketenprogramm und
regionalen Aktivitäten. Parallel führte die Islamische
Revolutionsgarde Schießübungen durch und schloss Teile der Straße
von Hormus vorübergehend – ein Signal militärischer Stärke.
Quellen:
Tagesschau, WELT (Thema: Einbürgerungszahlen und Reform in
Deutschland)
ZDF, Tagesschau (Thema: Ukraine Rückeroberungen und
Starlink-Sperrung)
Al Jazeera, BBC, Reuters, Department of War (Thema:
US-Interception Tanker Veronica 3 und Venezuela-Proteste)
Reuters, AP News, The New York Times, NBC News (Thema:
US-Iran-Gespräche)
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