Digitales Herz – wie virtuelle Modelle die Medizin verändern

Digitales Herz – wie virtuelle Modelle die Medizin verändern

31 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen

Ob Herzklopfen, Stress oder sportliche Belastung – unser Herz
reagiert pausenlos auf das, was wir erleben. Doch im Alltag
merken wir davon meist wenig. Gleichzeitig gehört das Herz zu den
Organen, die am schwersten untersucht werden können, weil
Eingriffe oft riskant oder gar nicht möglich sind. Wie können wir
also verstehen, was im Inneren unseres wichtigsten Muskels
wirklich passiert? Und was bringt es, das Herz nicht im Körper,
sondern am Computer zu beobachten?


In dieser Folge von „Nachgefragt – wissen, wie’s läuft“, dem
Podcast der Kommunikationsabteilung des KIT, spricht Moderatorin
Gabi Zachmann mit Joshua Steyer vom Institut für Biomedizinische
Technik. Der Forscher entwickelt virtuelle Modelle des Herzens,
die elektrische Signale, Gewebeverhalten und komplexe Abläufe im
Herzmuskel realitätsnah nachbilden. Er erklärt, wie solche
Simulationen entstehen, warum sie die medizinische Forschung
enorm voranbringen – und weshalb sie Einblicke ermöglichen, die
man am echten Herzen kaum gewinnen könnte.


Wir sprechen über Fragen wie: Wieso ist das Herz elektrisch – und
was kann dabei eigentlich schiefgehen? Wie realistisch kann ein
virtuelles Organ sein? Welche Rolle spielt maschinelles Lernen
bei der Analyse von Herzsignalen? Und wie hilft eine Simulation
dabei, Krankheiten früher zu erkennen oder Behandlungen gezielter
zu planen? Joshua Steyer zeigt, wie digitale Modelle neue
Perspektiven eröffnen – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und
mit überraschender Detailtiefe.


Jetzt reinhören – und wissen, wie’s läuft.

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