Europa antwortet auf Trumps Alleingänge (mit Kaja Kallas)
48 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Tagen
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen
zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke
und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte
und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten
Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter
Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen
starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den
harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr
war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung
erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des
transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die
gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von
US-Präsident Trump.
Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit
der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle
weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist
auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO.
Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die
europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg
gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im
Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt
werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der
Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet
Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um
raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein
Land bisher für den Krieg bezahlt hat.
Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der
Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi,
erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels
im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration
von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das
Mullah-Regime in Teheran protestierten.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner
Sicherheitskonferenz
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html
Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder
http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus
zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke
und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte
und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten
Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter
Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen
starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den
harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr
war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung
erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des
transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die
gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von
US-Präsident Trump.
Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit
der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle
weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist
auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO.
Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die
europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg
gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im
Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt
werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der
Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet
Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um
raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein
Land bisher für den Krieg bezahlt hat.
Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der
Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi,
erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels
im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration
von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das
Mullah-Regime in Teheran protestierten.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner
Sicherheitskonferenz
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html
Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html
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https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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