Beatles - A day in the life

Beatles - A day in the life

Über Schlaglöcher, Orchester-Wahnsinn und das längste Songende aller Zeiten!
37 Minuten
Podcast
Podcaster
Was ihr schon immer über Eure Lieblingssongs wissen wolltet

Beschreibung

vor 5 Tagen

A Day in the Life (The Beatles) – 1967, Sgt.
Pepper’s Lonely Hearts Club Band


„I saw a film today, oh boy…“ – und zack sind wir mitten in der
psychedelischen Königsdisziplin. In dieser Folge nehmen wir einen
Song auseinander, der keinen Refrain braucht, um
als Beatles-Meisterwerk durchzugehen: „A
Day in the Life“.


Und jetzt kommt der Twist: Während Fans oft „Hey Jude“ oder
„Yesterday“ nach vorn wählen, sagen viele Musikkritiker ziemlich
trocken: Der beste Beatles-Song? A Day in the
Life.


Rolling Stone hat das Ding 2010 sogar auf Platz
1 ihrer Beatles-Songliste gesetzt.


️ Wie aus zwei Song-Schnipseln ein Monument wird


Der Song besteht eigentlich aus zwei Welten:



John Lennon sammelt Schlagzeilen, Absurditäten
und Katastrophen (Autounfall, Kriegsfilm, Schlagloch-Zählerei)


Paul McCartney liefert den Morgenfilm dazu:
aufstehen, Alltag, losradeln – fast wie ein anderer Song



Und dann stellt sich die Frage: Wie verbindet man
das?


Antwort: nicht mit ’ner Bridge wie normale Menschen… sondern mit
Orchester-Wahnsinn.


Das berühmteste „Wir lassen mal 24 Takte frei“ der
Popgeschichte


Im Studio wird einfach erstmal Platz gelassen – weil die Beatles
Logik lautet:


„Irgendwas fällt uns schon ein. Wir sind ja im Abbey Road
Studio.“


Die Lösung wird dann ein Orchester-Crescendo:


40 Musiker, 24 Takte, von leise bis „Weltuntergang im Samtanzug“.


Und weil Musiker Noten mögen (wer hätte das gedacht), schreibt
George Martin das Ganze tatsächlich für jeden
einzelnen so auf, dass kontrolliertes Chaos entsteht.


Orchester – aber bitte mit Partyhüten


Das Ganze ist nicht nur Aufnahme, sondern Happening:


Freunde, Szeneleute, Party-Vibe, Verkleidungskram für die
Orchestermusiker – weil man’s kann.


Und weil es DIE Beatles 1967 sind.


BBC-Drama: „I’d love to turn you on“


Eine Textzeile reicht, und schon heißt es:
Index!


Die BBC hört „turn you on“ und denkt: „Drogen!“


1967 war eben ein Jahr, in dem man sogar „Sky“ falsch verstehen
konnte.


Der Schlussakkord, der nicht aufhört


Zum Finale wird’s nochmal komplett over the top:


Ein Akkord, gleichzeitig auf mehreren Flügeln
angeschlagen – und der klingt über 40 Sekunden
aus.


Wenn du genau hinhörst, hörst du sogar noch Geräusche im
Raum, weil niemand sich bewegen durfte.


Und dann: der Lennon-Streich zum Schluss – ein Ton, den
Menschen kaum hören, Hunde aber schon.


„Die Hunde sollen ja auch was davon haben.“ Beatles-Logik, Part
2.


Alle erwähnten Songs findet ihr wie immer in
unserer Spotify-Playlist „Wusst ich nich – Songs mit Story“ -


Hört rein und erlebt die Story hinter dem Sound.


#beatles #thebeatles #adayinthelife  #Musikgeschichte
#WusstIchNich #podcast #musik #SongsMitStory 


Ein Podcast von AudiotexTour.


 


Moderation: Christian Heinemann & Matz Kastning


 


wusstichnich@gmx.de


 


Filmliste:


 


„Girl you know it’s true” – Story Milli Vanilli


 


„8 Mile“ – Der Film mit Eminem


 


„We are the world” – Über die Entstehung des Songs


 


“Like a complete unknown” – Bob Dylan Biopic


 


“The day the music died” – Doku zum Song “American pie” von Don
McLean


 


“Freddy Quinn: Wie es wirklich war” – Doku


 


„Vergänglicher Ruhm – Die Monkees Story“ – Film


 


„Get back“ – Beatles Doku über die Aufnahme am Album „Get back“


 


 


 


 


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