Barfuß durchs Moor auf der Suche nach Exponaten - das Wurzelmuseum in Tremmersdorf

Barfuß durchs Moor auf der Suche nach Exponaten - das Wurzelmuseum in Tremmersdorf

27 Minuten

Beschreibung

vor 4 Jahren
BITTE NICHT ANFASSEN! #2 – Das Wurzelmuseum

Menschen aus der ganzen Welt fahren ins Museum von Bernd
Donhauser. Bis zu 80 Reisebusse pro Jahr! Denn der 80-Jährige hat
eine Gabe: Er findet Wurzeltiere – als einziger Mensch der Welt.
Wir sprechen über Hochmoore, weiches Wasser und einen Wettstreit
mit allen Ornithologen dieser Welt.
SHOW NOTESFotos:Der Flyer zum Wurzelmuseum:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Flyer.pngMuseumsbesitzer
Bernd Donhauser vor seinen Wurzeltieren:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Bernd-Donhauser.pngVerschiedene
Vogelarten – ein Ausschnitt aus der Sammlung:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Sammlung-scaled.jpgEin
Fasan:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Fasan-scaled.jpgEin
Adler breitet seine Schwingen aus:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Adler-scaled.jpgZwei
Spechte und eine Eule:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Wurzelmuseum-Specht-Adler.jpgInfos
zum Museum:

Wurzelmuseum Tremmersdorf
Hauptstraße 9
92676 Tremmersdorf
https://www.oberpfaelzerwald.de/wurzelmuseum


über BITTE NICHT ANFASSEN!:  


Woran denkst du beim Wort Museum? An weltberühmte
Ausstellungsstücke wie Sarkophage ägyptischer Pharaonen, an
Gemälde von Picasso oder an technische Erfindungen wie das
Automobil? Denkst du an das Deutsche Museum in München, das
Pergamon-Museum in Berlin oder an das Städel in Frankfurt? Wir –
das sind Ralph Würschinger und Lukas Fleischmann – denken beim
Wort Museum an etwas Anderes: an Milbenkäse, Mausefallen, an
Flipper-Automaten, Nummernschilder oder auch an Gartenzwerge.
Denn die schätzungsweise 7.000 Museen in Deutschland haben so
viel mehr zu bieten als das Angebot der großen Häuser. 


 Mit „BITTE NICHT ANFASSEN – Museum mal anders“ begeben wir
uns an kleine Orte, in Seitengassen großer Städte, um die kleinen
und alternativen Ausstellungen zu finden, von denen du vermutlich
noch nie gehört hast. 


Pro Monat erscheint eine Folge, für die einer von uns beiden ein
besonderes Museum besucht und sich mit dem jeweils anderen
darüber austauscht. Dabei kommen Museumsbetreiberinnen und
-betreiber zu Wort, aber auch die Exponate an sich werden hörbar
gemacht. 


Dieser Podcast ist für Museumsliebhaber, für Mitarbeiter aus dem
Museumsbereich und für alle, die sich für Kunst, Kultur und
Technik-Geschichte interessieren und skurrile Stories
mögen. 


BITTE NICHT ANFASSEN! ist eine Produktion von Escucha – Kultur
für's Ohr. 


Mehr Infos auf https://www.escucha.de/bitte-nicht-anfassen/ 


Wenn ihr als Museum darüber nachdenkt, ob Podcasting
etwas für euch ist – hier sind 10 gute Gründe dafür:
https://www.escucha.de/gruende-fuer-museumspodcasts/


Kontakt
Instagram:
https://www.instagram.com/bittenichtanfassen_podcast/
E-Mail: info[at]escucha.de
Podcast-Credits:

Sprecher: Lukas Fleischmann, Ralph Würschinger
Produktion: Escucha GbR
Podcast-Grafik: Tobias Trauth
https://www.instagram.com/don_t_obey/
Intro/Outro: Patrizia Nath (Sprecherin)
https://www.patrizianath.com/, Lukas Fleischmann (Musik)
Transkript:

Lukas 


So Ralph. Heute nimmst du mich mit in ein Museum und ich bin
schon richtig gespannt wohin. 


Ralph 


Also in der heutigen Folge, da geht es um nasse Füße und
Nadelbäume und um etwas, das sich der Wissenschaft
entzieht. 


Lukas 


Klingt sehr esoterisch, bin gespannt? 


Ralph 


Ja, ich war dazu in Tremmersdorf, das ist wirklich auch ein
Dorf mit unter 100 Einwohnern und das liegt in der
Oberpfalz. Rund 90 Kilometer nordöstlich von Nürnberg und
dort gibt es eben auch ein Museum, das ich besucht habe, und
dieses Museum, das sieht von außen sehr unscheinbar aus und gar
nicht nach einem Museum weiß auch ursprünglich nicht als Museum
gebaut worden ist, sondern das war ein Tierstall. 


 Lukas 


OK. 


Ralph 


Und eröffnet hat das Museum Bernd Donhauser. Den habe ich ja
dann auch eben kennengelernt, als ich dort war. Der ist 80 Jahre
alt, hat von Beruf Kirchenfenster bemalt und wohnt gleich neben
dem Museum und damit du so einen Eindruck von diesem Mann
bekommst, stellt er sich hier mal kurz vor. 


Bernd Donhauser 


I bin Bernd Donhauser. Ich habe eine Gottesbegabung, die kann man
nicht lernen. Kein Ornithologe auf der Erde würde das öffentlich
sagen. Alle würden zamhalten gegen mich. Und sie hätten
keine Chance nicht.  


Lukas  


Okay, ich seh schon für alle Zuhörenden die des
Bayerischen nicht mächtig sind ja das müsste man
vielleicht overvoicen. Es ist so wie ich das verstanden hab,
hat er gesagt. Er hat eine Gottesgabe und er würde gegen
alle Ornitologen dieser Welt bestehen oder
gewinnen. 


Ralph 


Ja also wenn alle Ornithologen dieser Welt sich
zusammentun zusammenhalten, haben sie keine Chance gegen
ihn. 


Lukas 


Ornithologen sind doch Vogel Wissenschaftler. Geht es um das
deutsche Vogel Wissenschafts Museum
in Tremmersdorf? 


Ralph 


Nee, aber es hat mit Vögeln natürlich zu tun, ja. 


Lukas 


Okay worum geht's? 


Ralph 


Aber vielleicht vielleicht kommst du drauf, wenn ich
dann einfach noch ein bisschen erzähle, was im Museum
überhaupt ausgestellt ist also ich hab den Bernd
Donhauser ja im Dezember besucht, da war also sehr, sehr kalt und
wir sind dann auch reingekommen in den Stall. Dort
gibt es auch keine Heizung, drinnen auch keine Fenster. Das war
also Stock dunkel, bis Herr Donhauser, dann das Licht
angemacht hat und sobald das Licht an war, habe ich gesehen ok,
wir befinden uns in einem 5 * 5 Meter großen Raum sehr
einfacher Raum, in dem eigentlich nichts drin ist außer
ganz, ganz viele Wurzeln in ganz unterschiedlichen Ausprägungen,
also Wurzeln, die so groß sind wie ein Tennisball, aber auch
Wurzeln, die vielleicht so groß sind wie Bierkasten oder noch
grösser. 


Lukas 


Die bayerische Maßeinheit ein Bierkasten. 


Ralph 


Das Spannende an diesem Wurzeln ist,
dass sie alle verschiedene Tiere darstellen, das
kleinste Tier, das der ausgestellt hat, ist ne Maus und
das Größte ein Bär und es gibt dort sowohl exotische als auch
heimische Tiere also man findet zum Beispiel auch im Krokodil
dort aber auch so heimische Tiere wie in Reihe oder ein
Adler. Und der offizielle Name dieses Museums ist auch
Wurzel Museum. 


Lukas 


Verstehe das heißt da liegen Wurzeln rum, die aussehen wie
Tiere? 


Ralph 


Ja, ja liegen rum das klingt jetzt irgendwie ein bisschen falsch
also, der hat die schon extra so drapiert, dass es jetzt so ist
du hast ne Wurzel und wenn das
jetzt nen Vogel darstellt, dann hat er halt noch so 2
Drähte herangemacht die die Beine symbolisieren
sollen. 


Lukas 


hast du diese Tiere auch gesehen? 


Ralph 


Ja, ich hab diese Tiere gesehen und
ich hab sie auch erkannt, ja aber nicht alle erkennen,
dass das jetzt essen später auch noch mal gibt
es ne lustige Anekdote zu. 


Lukas 


Alles gut? Das heißt, das Museum dreht sich um Wurzeln,
die aussehen wie Tiere. 


Ralph 


Dann musst du dir mal einen Eindruck
machen kannst wieso ein Wurzel
Tier aussieht schick ich dir grad
mal eins rüber. Du kannst dir gerade mal ein Foto
angucken und von den Wurzel Tier. 


Lukas 


Aber du sagst nicht welches ich soll quasi okay und ich muss das
jetzt quasi finden. 


Lukas 


Ja, das ist ein Fasan. 


Ralph 


Ja, Du bist ja wie der
Bernd Donauser keine 3 Sekunden. 


Lukas 


Okay, schick mir noch ein anderes rüber. 


Ralph 


Ich schick dir mal noch ein Foto. 


Lukas 


Ja, das ist ein Adler, der mir entgegen fliegt. 


Ralph 


Ja, richtig ist tatsächlich ein Adler. 


Lukas 


Ganz klar ja. 


Lukas 


Als es vorgestellt hast, dachte ich ok, keine Ahnung, aber
das ist finde ich also aber wirklich ganz klar
ein Adler. 


Ralph 


Ja sowas mit einem Krokodil auch und mit dem Affen, der
im Baum hängt. 


Ralph 


Boah, also ok schick mal 1 das finde ich irgendwie ja okay mach
ich einfach mal. Moment also, jetzt kommt ein Bild, das
glaube ich schwieriger zu erkennen ist. 


Lukas 


Isn Specht. 


Ralph 


Es ist ein Specht. 


Lukas 


Ist ganz klar ein Specht, der in den Baum
rein hackt,  


Ralph 


Dass du denen jetzt anerkannt hast, aber okay noch ein
Stück. Da kann ich mir nicht vorstellen,
dass du das erkennst, würd mich jetzt stark
wundern, wenn du das erkennen würdest. 


Lukas 


Ich habe eine Theorie, aber ich muss dazu wissen. Diesmal
ist es kein Vogel, richtig. 


Ralph 


Falsch es ist tatsächlich ein Vogel, ja. Und was hast du
denn erkannt? 


Lukas 


Ich dachte, das ist ein Wildschweinkopf ist auf dem Bild. 


Ralph 


Na komm, jetzt ist doch einfach jetzt weißt du,
dass es ein Vogel ist,  


Lukas 


Das ist eine Taube. 


Ralph 


Genau ne Eule. 


Lukas 


Nee, erkenn ich nicht. 


Ralph 


Ja, aber mir ging's bei ein paar Wurzel Tieren auch so, dass
ich die nicht erkannt habe. Es gab zum Beispiel ein
Stachel Schwein, dass ich nicht als Stachel Schwein erkannt
hab. 


Lukas 


Aber immerhin 3 von 4 ja und vor allem du hast nur dieses Bild
geschickt also ich war nicht vor Ort. 


Ralph 


Ja, stimmt vor Ort das zu erkennen, ist dann
vielleicht nochmal einfacher. Gefunden sind die Tiere alle von
den Bären Donhauser selbst aus der Region, aus der Oberpfalz und
wieder die findet, das erzählt er auch. 


Bernd Donhauser 


Alle Tiere suche ich mit den Füßen. Ich wate durch Flachmoore,
Ich wate da durch bis zur Knietiefe und der
Widerstand der Wurzel ist ja ein Widerstand. Dann leg ich
mich rein. Je nach dem. Über 800 Wurzeltiere sind alle mit den
Händen ausgegraben.“  


Lukas 


Ich versuche nochmal an einer oberpfälzisch hochdeutsch
Interpretation, was er quasi gesagt hat, er watet
durch Moore oder durch Sümpfe oder durch Tümpel da
findet er diese Wurzeln und die nimmt er damit raus. 


Ralph 


Das ist es ja. 


Lukas 


Ok also, das heißt, in seiner Freizeit
geht er dann durch diese Moore und
bleibt dann mit dem Fuß irgendwo hängen, oder? 


Ralph 


Der macht das auch in Turnschuhen, was mich sehr verwundert hat,
der geht da mit Turnschuhen durchs Flachmoor
durch. Wahrscheinlich weil die bisschen sensibler
sind als feste Stiefel und dann merkt er halt okay, er tritt
jetzt auch was drauf und das ist dann diese Wurzel. Dann legt er
sich halt rein und gräbt sie aus und den Bären, die ich
angesprochen habe am Anfang, der ist auch ziemlich groß, der
ist ja – jetzt müsste ichs in Bierkasten
wieder umrechnen – der ist wahrscheinlich
3 bierkasten groß oder so und da hat er
gemeint zum Ausgraben hat er 24 Stunden gebraucht. 


Lukas 


Der bäugt sich dann vornüber, ist dann im Moor
drinnen und gräbt dann aus diesen Monat diese Wurzel raus. Was
ist denn, wenn die Wurzel noch mit Bäumen verbunden sind? 


Ralph 


Das ist nicht der Fall, also sind nur diese Wurzel Stöcke
übrig. 


Lukas 


Ok und warum genau diese Moore? 


Ralph 


Weil sich eben dort diese Wurzel Stöcke so lange halten können.
Also der ist halt generell gerne in der Natur draußen gewesen und
hat früher auch Mineralien gesammelt und verschiedene Pflanzen
und eines Tages, der wollte eigentlich Pilze sammeln, ist dadurch
so ein Flachmoor gewatet und dann auf diese erste
Wurzel gestoßen und dann hat
er die halt ausgegraben als wollte
er sehen wie die aussieht und sie begutachtet von allen
Seiten und dann hat er sofort
erkannt, isn Adler. Und dann hat er, diesen
Adler mitgenommen und hat dann halt weiter, also nach weiteren
Wurzeln gesucht. Ich weiß nicht kennst du den Unterschied
zwischen Flachmoor und Hochmoor, weil ich
kannte ihn nicht? Beide sind halt nach der Eiszeit
entstanden ist natürlich sehr viele geschmolzen, also
war viel Wasser da und so ein Flachmoor, das entsteht
durch die Verlandung auch
von nährstoffreichen Gewässern oder
aus versumpften Mineralböden und dass
das feucht bleibt, also dieses Boden Wasser des speist
sich aus dem Grundwasser und dementsprechend enthält
das halt sehr viele Mineralstoffe aus
dem Boden. Und ein Hochmoor dagegen des speist sich
aus Regenwasser, das einfach nicht abläuft und der
Unterschied ist hierbei, dass das Wasser dann eben sehr
mineralarm ist. Das ändert dann die Konservierung dieser
Wurzeln, sagt Bernd Donhauser. 


Lukas 


Ok also gut, das heißt, diese Wurzeln liegen in
diesen Mooren rum. Und wie alt sind die dann? 


Ralph 


Die sind bestimmt mehrere 1000 Jahre alt, während Donhauser
behauptet, von manchen sogar, dass die 1000000 Jahre alt
sind. Es gibt jetzt aber keine wissenschaftlichen
Forschungen darüber. Es hat noch niemand so analysiert und da hat
das eben mit Mitte 30 angefangen mit 34 Jahren. Das war dann
1975 und hat das genau 30 Jahre lang gemacht. Er ist dann
immer an den Wochenenden mit Turnschuhen durch die Fachjury
gegangen, teilweise 4 – 6 Stunden am Tag. Und hat dein pro
Jahr rund 30 Wurzel Tiere gefunden. 


Lukas 


Also, das heißt, das hat er einmal in der Woche gemacht oder
jeden Tag, weil er war auch berufstätig. 


Ralph 


Der war berufstätig, das heißt hatte es wirklich an den
Wochenenden gemacht. 


Lukas 


Ok also in seiner Freizeit hat er dann gesagt du heut muss ich
wieder Wurzeln suchen und ist dann mit seinen Turnschuhen in
Flachmooren auf der Suche nach Wurzeln gewesen. 


Ralph 


Genau und dann hat er die ausgegraben und hochgehoben und sofort
entdeckt, der konnte sofort sagen, was für
ein Tier das ist, und dann können wir nämlich auch mit
dem Ton dazu anhören. Das hatte mir nämlich auch verraten und wie
schnell das geht. 


Bernd Donhauser 


Dann zähl ich bis drei, zieh in raus schau hinein und der Name
kommt automatisch. Ich kanns net erklären, kann
mir keine Mensch erklären. Kein Professor der Welt hat
eine Chance. Ich hab eine Naturbegabung: Sehen. 


Ralph 


Das müssen wir auch Paraphrasieren weil er ja sehr
schnell spricht und mit starken Dialekt als er sagt
Halt er zählt gar nicht bis 3 dann sieht er schon was
das für ein Tier ist er zieht es raus, dreht es rum, schaut hin
und dann kommt der Name automatisch das ist
so das wovon er sagt, dass es eine Natur
Begabung ist, nämlich dieses Sehen. 


Lukas 


Glaubst du an diese Natur Begabung? 


Ralph 


Er ist ja nicht der Einzige, der diese Vögel dann erkennt. 


Ralph 


In diesen Wurzeln oder diese anderen Tiere und da hat das ja auch
mal einen Wissenschaftlern getestet. Ja, was wir
anfangs schon gehört hatten, dass die Ornithologen ja
keine Chance gegen ihn haben. Es ist nämlich so, dass jedes
Wurzel Tier in diesem Museum die Plakette hat, an
dem dann dran steht was für ein
Tier es ist und dann hat er mal spaßeshalber diese
Plaketten entfernt, als Ornithologen kamen und hat sie dann
gefragt ja, was seht mir dafür Tiere? Und dann konnten die
Tiere halt nicht erkennen. Sobald der Donhauser aber wieder diese
Plaketten angebracht hat an den Tieren haben die
Ornithologen gesagt: Ach ja. Stimmt. Ist tatsächlich ein
Haubentaucher oder ein Zaunkönig?  


Lukas 


Aber war das unabhängig voneinander oder haben wir das als Gruppe
dann entschieden. 


Ralph 


Das hat er nicht genauer genannt. Ich schätze mal als
Gruppe. 


Lukas 


Okay, weil spannend wäre ja gewesen, wenn man jetzt zum Beispiel
gesagt hätte wir mal 2 Extreme Zaunkönig, ein
minikleiner Vogel und dann keine Ahnung Steinadler, also
ein riesen Vogel und wenn man einfach nur quasi eine
Plakette hingemacht hätte auf der Vogel gestanden hätte
und dann hätte man diese Ornithologen unabhängig voneinander
gefragt. Was für eine Art von Vogel seht ihr da? Weil so
wäre ein Schuh draus geworden aus
meiner Sicht weil so schreibst du Zaunkönig hin
und dann hast du die Gruppe der Ornithologen und die
sagen alle ja klar ist ein Zaunkönig. 


Ralph 


Ja, das stimmt und seine Sammlung besteht auch tatsächlich
überwiegend aus Vögeln. Er hat ganz, ganz viele
Vögel ganz speziell, die er daneben auch als Haubentaucher,
Zaunkönig, Austernfischer, Seidenreiher, Tölpel, Was
weiß ich was bezeichnet. Ich habe ja noch gar nicht
beschrieben, wie diese Wurzeln aussehen, weil die haben ganz,
ganz spezielles aussehen, die darfst du nicht vorstellen, wie
einfach so Feuer Holz, dass du einschürst ist, sondern
die sind erstens sehr glatt und die schimmern richtig,
die glänzen und sind von dunkelbraun bis rostrot
gefärbt. Und das Rost rote oder diese helleren
Stellen sind stellen, wo früher Harz am Baum war. Es ist
aber an diesen ganzen Wurzeln sonst nichts
verändert worden.Bernd Dohmen Hauser hat da nichts
geschnitzt an diesen Wurzeln hat auch nichts lackiert, geleitet
oder sonst irgendwas gemacht. Außer dass er so ganz kleine
Wurzel Triebe abgehackt hat, aber sonst ist da alles echt, damit
das auch so bestehen bleibt, weil er hat das ja aus dem
nur aus den feuchten Milieu rausgeholt in ein
trockenes Milieu, damit das Bestehen bleibt, musste er auch
anfangs diese Tiere regelmäßig besprühen mit Wasser. Weil
sonst wären die zerbröselt. 


Lukas 


Du sagst anfangs jetzt nicht mehr. 


Ralph 


Nee, weil nach ner Zeit diese Tiere zu Stein geworden
sind, also dieses Holz ist dann versteinert das nimmt gar kein
Wasser mehr an. 


Lukas 


Okay. 


Ralph 


Und da hat er ganz spezielles Wasser dafür, das hat er mir auch
erzählt, welches Wasser er benutzt. 


Bernd Donhauser 


Auf dem Dach da droben hab ich Aluwasser Sonnenschutz,
dass net heiß wird. Da wird’s nur 22 Grad heiß. Und
das Aluwasser ist das reinste Wasser. Nicht mit Kupfer.
Kupfer ist gefährlich. Das ist wahrscheinlich ausschlaggebend
mit. Also das ist nicht bewiesen aber die schätzen mit – das
muss nicht alles bewiesen sein – aber das ist so weich die die
Säure im Moor. Des merkst an den Händen. Die Finger,
die weich das Wasser ist, wie zwart. Alles andere als das
Leitungswasser. Das ist hart und Kalk und tot. Würden sie alle
tot sein. Weil im Flachmoor oder in Sumpfgebieten gibt es keinen
Kaltanteil. Die Säure zerstören den Kalkanteil. Sonst würden
die Wurzeln auch kaputt sein.  


Lukas 


Also gut, was ich jetzt verstanden habe also es geht darum das
Wasser wird auf dem Dach über Aluminium irgendwie
erhitzt, dass das immer so 22 Grad hat und der Vorteil
von dem vor diesem Wasser, wenn das Aluminium irgendwie mit
drin gelöst hat ist, dass es sehr weich ist und
damit so ein bisschen das saure Milieu von so einem Moor
irgendwie nachbildet. Das heißt, dass das Wasser quasi die
Wurzeln nur minimal beeinträchtigt, weil es vom Milieu ist
wie ein Moor. Habe ich das ungefähr richtig
erzählt. 


Ralph 


Das hast du schon richtig verstanden, ne also es ist quasi
Aluminium, dann in diesem Wasser auch drinnen und das ist eben
ganz anders als Leitungswasser, das aus Kalzium oder halt Kalk
hat, weil das einfach einen anderen PH wert hat, also dieser
Kalk, der würde dann tatsächlich diese Wurzeln zersetzen,
selbst wenn man jetzt Hobbygärtner ist und Moorgewächse hat
zuhause vielleicht, dann darf man sie auch nicht mit
Leitungswasser gießen, also das das stimmt schon
so ne. 


Lukas


Ah okay. 


Ja, das sollte ich mal
berücksichtigen, weil ich hab ein paar
Zimmerpflanzen zu Hause, von denen ich weiß, dass die in
sumpfigen Gegenden wachsen und ich achte dabei allerdings nie
drauf und ich glaube, dass deswegen schon einige Pflanzen hier
zugrunde gegangen sind, weil ich Leitungswasser benutzt
hab. 


Ralph 


Hm, gut möglich. Und ein weiterer Faktor dieser
Konservierung ist eben die Dunkelheit, weil Bernd Donhauser eben
sagt, dass die UV-Strahlung dazu beiträgt, dass sich das
schneller zersetzt. 


Lukas 


Daher ist es so dunkel in dem Museum als ihr reingegangen
seid? 


Ralph 


Ja, und jetzt ist es ja so, dass diese Wurzeln alle aus der
Region Oberpfalz sind, gehören auch ganz bestimmten Baumarten an.
Hast du eine Vermutung, welche Baumarten das sein könnten? 


Lukas 


Hm, Oberpfalz ist jetzt kein Hochgebirge, aber da gibt es ja
schon ein bisschen höhere Lagen. Deswegen keine Ahnung. Ich
könnte mir gut vorstellen, dass das
vielleicht Buchen sind. 


Ralph 


Fichten sind schon näher dran. Es sind Kiefern, Kiefern,
ja. 


Lukas 


OK. 


Also Nadel Baum. 


Ralph 


Ja, aber ist wirklich speziell Kiefern? Es sind wirklich zu 90%,
wenn nicht sogar mehr nur Kiefern Wurzeln. Es gibt noch ein paar
Eiben Wurzeln, aber Eiben und Kiefern, die gehören
beide zur selben Ordnung zu den Kiefernartigen und warum
Bernd Donhauser nur Kiefern und ein paar Eiben gefunden
hat, dazu gibt es auch eine Theorie von ihm. 


Bernd Donhauser 


Die Kiefer ist der einzige Stock, der sich darin halten
kann. Fichten und alles zersetzt sich in Harz. Und die Säuren
sind da drin zu schwach, um den Wurzelstock abzulösen. Das
kann nur praktisch die Luft. 


Lukas 


Okay, das musst Du mir nochmal kurz
erklären. 


Ralph 


Ja, also er sagt die Kiefern sind die einzigen Bäume, die sie
erhalten können, weil sie Hartz haben und dieses
Harz bewahrt die Wurzeln halt vor dem Zerfall, schützt vor
den Säuren, die es sonst zersetzen würde. Solange die jetzt
wirklich dort unten liegen und
diese Harz-Schicht haben sind die sicher, aber
sobald die dann mit Sauerstoff in Kontakt kommen, würden die sich
auch zersetzen. Jetzt hat aber Herr Donhauser auch
gesagt, dass Fichten kein Harz Eugen. Was mich sehr
verwundert hat. Denn Fichten haben auch
Harz, deswegen muss man diesen Ton auch vielleicht mit
Vorsicht genießen. Aber es ist durchaus möglich, dass das
Harz eine Rolle spielt. Jetzt war es ja so, dass Bernd Don
Hauser pro Jahr, so 30 Wurzeln mit nach Hause gebracht
hat und dann hat er dir am Anfang halt schön im Wohnzimmer
aufgestellt, aber irgendwann war halt kein Platz
mehr und dann kam er eben auf die Idee, Museum draus zu
machen, angeregt durchs Fernsehen durch ein Fernsehteam, das sie
mal besucht hatte, weil er dann schon irgendwie eine
regional Berühmtheit war durch das Sammeln dieser Wurzel
Tiere und dann kam er tatsächlich auf die Idee und hat
gesagt okay, ich habe ja noch aus den frühen Tagen der
Landwirtschaft diese Tierställe. Die stehen eh da und dann
bau ich die halt um. 


Lukas 


Und das hat er selbst gemacht. 


Ralph 


Das hat er selbst gemacht und das sind jetzt insgesamt 4 Räume,
in denen diese Wurzel Tiere zu sehen sind und seit den 80er
Jahren kann man das besuchen. 


Lukas 


Und wie viele Menschen haben das schon besucht? 


Ralph 


Also vor der Corona Pandemie waren es laut Bernd Donhauser so 60
– 80 Busse voller Besucherinnen pro Jahr und seit der
Pandemie ist es deutlich weniger geworden, er zählt das
jetzt nicht. Deswegen konnte da nix zu sagen, aber er hat auch
als Beweis ganz, ganz viele Gäste Bücher, die voll
geschrieben sind. Das glaubt man gar nicht, weil es ja
ebenso unscheinbar aussieht von außen noch so klein
ist. Aber das hat halt internationale Besucher von überall
auf der Welt kommen hier. In 2 Räumen seines
Museums sind die Wände auch voll mit Postkarten und Dankes
Briefen. Israel, Vatikan, Brasilien, überall das sind alles
Leute, die schon mal in dem Museum waren und sich danach nochmal
bei ihnen bedanken wollten, wie toll das war. 


Lukas 


Es scheint ja ganz schön zu inspirieren und er hat ja
dann irgendwelche Mitarbeitende oder macht er das ganz
alleine? 


Ralph 


Nee, mach das ganz alleine. 


Lukas 


Mit über 80? 


Ralph 


Er ist jetzt genau 80. 


Lukas 


Okay, das heißt Bernd Donhauser macht das ganz alleine und hat
vor Corona 60 – 80 Busse empfangen hat er da überhaupt noch Zeit,
nach Wurzeln zu sammeln oder ist die Sammlung jetzt
vollständig? 


Ralph 


Die Sammlung ist für ihn auf jeden Fall vollständig, also der hat
dann irgendwann den Punkt erreicht, dass er gesagt hat, nee
mach ich nicht mehr, mir reicht's also
ich hab auch keinen Platz mehr. Es gab aber viele
interessierte Besucher innen, die wissen wollten, wie es macht,
die vielleicht ist, auch selber ausprobieren wollten und anfangs
hat er dann noch ein großes Geheimnis daraus gemacht und er
wollte das sogar mit ins Grab nehmen und dann hat er sich aber
dann doch im Laufe der Zeit anders überlegt hat das alles auch
niedergeschrieben und den Leuten erzählt, wie es geht und die
haben ihn dann auch angekündigt, dass sie selber Wurzel
Tiere suchen wollen. Allerdings ist nicht so viel bei
rumgekommen, hat er mir erzählt.  


Bernd Donhauser 


Chancenlos, die haben alle aufgegeben. Nicht ein Wurzel.
Nicht ein einziger hat eine Wurzel gebracht.
Die habens nicht nachmachen können. Sinnlos. Professor
hat gesagt, sie sind der erste und der letzte Mensch der
Welt. Die Natur lässt mich das sehen. Ich hab die
Begabung mit 34 Jahren entdeckt. Wahrscheinlich hat mich die
Natur gern. Darum hab ich ihr ein Museum gebaut. 


Lukas 


Also das heißt, wenn ich das richtig verstanden habe, um es
wieder zu interpretieren. Es sind viele gekommen, aber keiner hat
eine Wurzel gefunden nur er hat diese Begabung. Er weiß
auch nicht woher es kommt aber es kommt
wahrscheinlich, weil er eine besondere Verbindung zur
Natur hat. 


 Ralph 


Deswegen hat er der Natur auch als Dank dieses Museum gebaut und
macht das hat allen Menschen zugänglich. Wir können aber auch in
die Shownotes mal ein Foto rein
packen, weil ich habe auch Fotos gemacht und dann kann
jeder sich davon überzeugen, ob er jetzt darin ein Tier erkennt
oder nicht. 


Lukas 


Das heißt die grundlegende Motivation von Bernd Donhauser, das zu
tun abseits von der Tatsache, dass es so ein Hobby geworden ist,
ist, dass er so in der Nähe zu der Natur damit demonstrieren
will. 


Ralph 


Bernd Donhauser möchte einfach zeigen zu was die Natur
imstande ist und dass die Natur eigentlich der größte Künstler
auf der ganzen Welt ist. Dass die Natur, da
paraphrasiere ich jetzt tatsächlich was er mir erzählt
hat, die Natur hat ja keine Augen und ihr habt keine Hand
und so aber trotzdem bringt sie es halt
seiner Meinung nach fertig sowas tolles wie diese Wurzel
Tiere zu gestalten. Dass man quasi in der Natur, das
findet, das ist für ihn einfach ein Wunder. 


Lukas 


Aber glaubt er daran, dass das zufällig ist, dass das jetzt ein
Krokodil ist, oder glaubt er, dass das keine Ahnung und tieferen
Sinn hat, dass da jetzt diese Tiere zu sehen sind? 


Ralph 


Nee, nen tieferen Sinn hat das nicht, das ist eher so
Schönheit der Natur. 


Lukas 


Weil er am Anfang gesagt hat, dass er so eine göttliche Gabe hat,
also das bezieht sich wirklich nur darauf, die Dinge zu
erkennen. 


Ralph 


Ja genau er sieht sich dann eher als Seher, dass er so
Sachen halt erkennt oder sieht die andere nicht
sehen. 


Lukas 


Weißt du, wo ich mal bewusst beziehungsweise ich glaube du
kennst das auch wenn du im Sommer irgendwo in den
Park liegst und du guckst dir zum Beispiel die
Wolken an. Dann kennst du das bestimmt auch, dass
man dann bestimmt irgendwann mal in seinem Leben
gesagt hat was siehst du denn dieser Wolke oder siehst
du eigentlich auch in dieser Wolke ein Schiff oder ein Fisch oder
was auch immer. Und das ist so ein bisschen so wie
Donhauser Idee in den Wurzeln Tiere zu erkennen, finde
ich. 


Ralph 


Ja, ich finde, da hast du recht, weil es ja auch von der Natur
gegeben diese Wolken.  


Lukas 


Was mich jetzt aber interessieren würde: man müsste jetzt
mal in einem fiktiven Experiment irgendwie 10 Leute 20 Leute
zusammenbringen und alle werden am selben Platz und würden von
der ähnlichen Perspektive diese Wolken angucken und man würde
allen Menschen einen Stift und einen Zettel in die Hand geben und
sie sollten eine Liste schreiben, was sie bei verschiedenen
Wolken sehen und dann würde mich mal interessieren, was da am
Ende bei rum kommt, also ob es da Übereinstimmungen gibt oder ob
jeder was komplett anderes sieht, weil ich stell mir trotzdem die
Frage jetzt auch analog zum Wurzel Museum. Siehst du das
Krokodil, weil da Krokodil auf der Plakette steht und
dann such dein Gehirn ja bewusst nach Mustern nach Pattern,
die irgendwie ein Krokodil für dich entstehen lassen
oder aber hättest du das auch so gesehen, wenn diese
Plakette nicht dran gestanden wäre?  


Ralph 


Ja, daher spielt der Kontext eine wichtige Rolle. Also ich
glaube, wenn ich jetzt diese Ausstellung gesehen hätte, mit den
ganzen Tieren und paar Tiere hätten Plaketten und
andere Tiere nicht, dann hätte ich das Krokodil auch erkannt,
weil ich ja wusste, dass dieses Wurzel Stück repräsentiert
irgendein Tier und dann hätte ich halt aus meinem
Wissen geguckt welches Tier könnte auf diese Wurzel Form
passen? Und ich glaube auch, weil es wirklich beim Krokodil sehr
eindeutig war, dass ich das dann
auch erkannt hätte. Wenn das jetzt einfach in
der abstrakten Kunst Ausstellungen gewesen wäre, diese Wurzel,
dann weiß ich nicht, ob ich das
als Krokodil identifiziert hätte.  


Lukas


Also du meinst wenn die Wurzel des
Gegenstimmen in der Galerie wäre und dann eben Stunden
irgendwelche Bilder und das wäre dann quasi eine Skulptur
du würdest jetzt nicht vorbei
laufen und dir denken boa krass, dass
sieht aus wie ein Krokodil. Würdest du das Museum empfehlen
für alle Leute da mal hinzugehen oder würdest du sagen, dass du
das schon ziemlich Irgendwie abgespaced is. 


Ralph 


Ich würde sagen, dass Bernd Donhauser
ziemlich abgespaced ist und der macht ja auch die
Führungen durch das Museum. Ich würde das Museum empfehlen
für Familien mit kleinen Kindern, weil ich glaube, dass kleine
Kinder da schon was mitnehmen können und es ist halt einfach
schön anzuschauen. Das ist im Gegensatz zu anderen Museen
vielleicht auch weniger anspruchsvoll und dementsprechend auch
weniger anstrengend. Aber man darf jetzt nicht erwarten,
dass man viel über Wurzeln erfährt, so über die Biologie und so
weiter. Ich würde es auf jeden Fall mit dem Prädikat skurril
versehen. 


Lukas 


Also gut. Abgesehen davon ob man jetzt an eine
göttliche Gabe da glaubt oder nicht ich meine, das ist ein
schönes Projekt und ich glaube, wenn du die eigene
Fantasie anregst, ist doch cool 


Ralph 


Ja finde ich auch also es ist wirklich sehr
außergewöhnlich, muss man sagen. 


Lukas 


Danke dir für die Vorstellung war sehr schön. 


Ralph 


Ja gerne doch. 


Ralph 


Ich freu mich auch, dass du so begeistert
davon warst.  


Lukas 


Ich finde das faszinierend ja, wenn ihr jetzt also
auch genauso fasziniert von der Folge seid oder
aber von dem Format fasziniert Zeit, dann würden wir uns
natürlich freuen, wenn ihr uns dazu Feedback schickt oder aber
wenn ihr diesen Podcast teilt, bewertet weiterleitet
in eurem Freundes- und Bekanntenkreis verteilt
usw. oder super für uns danke euch. 


Ralph 


Machs gut und bis zum nächsten Mal 
über BITTE NICHT ANFASSEN!:

Schätzungsweise 7.000 Museen gibt es in Deutschland. Und klar,
die Großen sind bekannt. Aber was ist eigentlich mit den
Kleinen und Alternativen? Diejenigen, die sich um
Milbenkäse, Mausefallen und Wurzeln drehen? Genau für die gibt
es BITTE NICHT ANFASSEN! mit
Ralph Würschinger und Lukas Fleischmann. Dieser
Podcast ist für Museumsliebhaber und Kulturinteressierte und
für alle, die skurrile Geschichten mögen. Pro
Monat erscheint eine Folge, für die einer der beiden
ein besonderes Museum besucht hat und sich
mit dem jeweils anderen darüber austauscht.
Dabei kommen auch die Museumsbetreiber zu Wort. BITTE NICHT
ANFASSEN! ist eine Produktion von Escucha –
Kultur für's Ohr. 
Weitere Infos auf https://www.escucha.de/



Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert uns und
empfehlt uns weiter.


Der Beitrag Das Wurzelmuseum erschien zuerst auf Escucha.


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