Apocalypse und der Rubik's Cube - das Puzzleum in Bochum

Apocalypse und der Rubik's Cube - das Puzzleum in Bochum

27 Minuten

Beschreibung

vor 3 Jahren
BITTE NICHT ANFASSEN #4 – Das PuzzleumSHOW NOTES

200 Gramm in den Händen von Robinson haben sein Leben verändert.
Der professionelle Zauberer aus Bochum hat diesem Gegenstand ein
eigenes Museum gewidmet: das Puzzleum. Es geht aber nicht nur um
diesen einen Gegenstand, sondern um hunderte weitere Spielereien.
Wir reden über einen ungarischen Exportschlager, zersägte
Landkarten und den Untergang der Welt.  
Hilfreiche Links:

Foto von Robinson mit einem Rubikwürfel in der Hand:
https://www.escucha.de/wp-content/uploads/Robinson_puzzleum.jpg
 


Mehr zum Turm von Hanoi:
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrme_von_Hanoi  


Weitere Infos zu Tangram:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tangram  


Weiterführender Link zum Ostomachion:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stomachion  


Diese Seite war hilfreich für die zeitliche Einordnung der
Puzzles:
https://www.siammandalay.com/blogs/puzzles/95858310-chronological-history-of-puzzles-a-timeline  


Infos zum Museum:  


Puzzleum 


Lothringer Straße 36C 


44805 Bochum 


https://www.puzzleum.de/


über BITTE NICHT ANFASSEN!:  


Woran denkst du beim Wort Museum? An weltberühmte
Ausstellungsstücke wie Sarkophage ägyptischer Pharaonen, an
Gemälde von Picasso oder an technische Erfindungen wie das
Automobil? Denkst du an das Deutsche Museum in München, das
Pergamon-Museum in Berlin oder an das Städel in Frankfurt? Wir –
das sind Ralph Würschinger und Lukas Fleischmann – denken beim
Wort Museum an etwas Anderes: an Milbenkäse, Mausefallen, an
Flipper-Automaten, Nummernschilder oder auch an Gartenzwerge.
Denn die schätzungsweise 7.000 Museen in Deutschland haben so
viel mehr zu bieten als das Angebot der großen Häuser. 


 Mit „BITTE NICHT ANFASSEN – Museum mal anders“ begeben wir
uns an kleine Orte, in Seitengassen großer Städte, um die kleinen
und alternativen Ausstellungen zu finden, von denen du vermutlich
noch nie gehört hast. 


Pro Monat erscheint eine Folge, für die einer von uns beiden ein
besonderes Museum besucht und sich mit dem jeweils anderen
darüber austauscht. Dabei kommen Museumsbetreiberinnen und
-betreiber zu Wort, aber auch die Exponate an sich werden hörbar
gemacht. 


Dieser Podcast ist für Museumsliebhaber, für Mitarbeiter aus dem
Museumsbereich und für alle, die sich für Kunst, Kultur und
Technik-Geschichte interessieren und skurrile Stories
mögen. 


BITTE NICHT ANFASSEN! ist eine Produktion von Escucha – Kultur
für's Ohr. 


Mehr Infos auf https://www.escucha.de/bitte-nicht-anfassen/ 


Wenn ihr als Museum darüber nachdenkt, ob Podcasting
etwas für euch ist – hier sind 10 gute Gründe dafür:
https://www.escucha.de/gruende-fuer-museumspodcasts/


~~~~~


Kontakt 
Instagram: https://www.instagram.com/bittenichtanfassen_podcast/ 

E-Mail: info[at]escucha.de 


Podcast-Credits: 
 


Sprecher: Lukas Fleischmann, Ralph Würschinger 
Produktion: Escucha GbR 
Podcast-Grafik: Tobias
Trauth https://www.instagram.com/don_t_obey/ 
Intro/Outro: Patrizia Nath
(Sprecherin) https://www.patrizianath.com/, Lukas
Fleischmann (Musik) 


Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert uns und
empfehlt uns weiter. Welches Museum sollen wir unbedingt
vorstellen? Schreibt uns eure Vorschläge! 


Transkript:


Ralph 


Hey, ich bin Ralph. 


Lukas 


Und ich bin Lukas. Und in diesem Podcast nehmen wir euch zu
Museen aus ganz Deutschland und darüber hinaus mit.  


Aber es geht nicht um die großen, berühmten Museen, sondern um
kleine, alternative, skurrile und manchmal auch ganz schön
lustige Museen. 


Ralph 


Wir wollen wissen, was Menschen dazu bringt, Dinge zu sammeln und
in ein Museum zu widmen. 


Lukas 


In jeder Folge stellt einer von uns, dem anderen und euch
natürlich ein Museum vor, das er besucht hat. 


Ralph 


Und jetzt geht's los. 


Intro 


Bitte nicht anfassen. Museum mal anders. Ein Podcast von
Escucha. 


Lukas 


So, Ralph, worum geht es denn heute? 


Ralph 


In der heutigen Folge geht es um Zauberei. Um einen ungarischen
Architekten und ach ja, ich erzähl dir noch, wann die Welt
untergeht. 


Lukas 


Oh ja. Gut. Danke für die Andeutungen. 


Ralph 


Wäre ja gut zu wissen. 


Lukas 


Ja, das stimmt. Wobei sich die Weltuntergangs-Vorhersagen bislang
noch nicht einmal wirklich bewahrheitet haben. 


Ralph 


Na ja, das zeigt sich ja erst, wenn es dann wirklich so weit
ist. 


Lukas 


Also du könntest dir vorstellen, dass es bei dir jetzt anders
ist. 


Ralph 


Durchaus möglich. 


Lukas 


Also gut, ich habe keine Ahnung. Worum es geht. 


Ralph 


Also, ich nehm dich heute mit ins Ruhrgebiet. Und zwar in die
Stadt, in der Herbert Grönemeyer aufgewachsen ist. 


Lukas 


Bochum? 


Ralph 


Genau. Bochum und Bochum war ja früher ein sehr wichtiger
Standort für den Abbau der Steinkohle.  


Es liegt ja mitten im Pott. Und das Ganze ist auch heute noch
sichtbar im Stadtbild. Es gibt ganz viele Denkmäler, zum Beispiel
dazu.  


Es gibt aber auch noch die Zechen, also die Bergwerke. Und ich
war in so einem. 


Lukas 


Das heißt, es geht um Bergwerke und Kohle-Produktion? Das
Deutsche Kohle-Museum in Bochum. 


Ralph 


Das ist alles ein bisschen komplizierter. Es ist ja so, ich war
zwar in einer Zeche aber diese Zeche, die ist seit 50 Jahren
stillgelegt  


und wird inzwischen auch ganz anders verwendet. Das ist
inzwischen ein Kulturzentrum, das sogenannte Kulturmagazin
Lothringen.  


Und darin findet sich eine Yoga Schule, aber auch verschiedene
Ateliers und Theater und das Puzzleum. Hast du eine Ahnung, was
es in diesem Puzzleum geben könnte? 


Lukas 


Der Name würde ja nahelegen, dass es sich um Puzzle
handelt. 


Ralph 


So ist es auch. Es geht auch um Puzzles. Also Puzzleum ist eine
Wortkombination aus Puzzle und Museum. Und ich persönlich dachte
ja, als ich  


zum Ersten Mal von diesem Puzzleum gelesen hatte, dass es sich um
diese Zusammensetzen und Puzzles handelt, wie man jetzt von
Ravensburger zum Beispiel kennt. 


Lukas 


Also du meinst jetzt diese 3.000 € Puzzle, wo dann am Ende ein
Wal drauf ist, der glitzert. Und das rahmt man sich dann ein und
hängt es sich an die Wand. 


Ralph 


Das dachte ich. Aber es ist so, dass dieser Begriff Puzzle
eigentlich viel weiter gefasst ist. Dieses Beispiel, was du jetzt
gebracht hast  


mit dem Walfisch, das ist eigentlich nur ein Jigsaw-Puzzle. Das
heißt so viel wie Laubsägen-Puzzle. Und das hat der
Kartograph  


John Spilsby Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Der hat
Landkarten auf Holz Täfelchen drauf geklebt und dann mit der
Laubsäge entlang der Ländergrenzen ausgesägt. 


Lukas 


Aha. 


Ralph 


Und das hat er dann für den Unterricht von Kindern verwendet.
Kinder konnten so spielerisch lernen, wie die Welt aufgebaut
ist. 


Lukas 


Das heißt, die ersten Puzzle waren zerschnittene
Landkarten. 


Ralph 


Ja. 


Lukas 


Und die sind jetzt im Puzzleum ausgestellt. 


Ralph 


Die sind leider nicht im Puzzleum ausgestellt. Deswegen nur ein
kurzer Exkurs. Im Puzzleum, da ist das ganz anders. Da hast du,
wenn du reingehst, so Vitrinen und  


Regale und auf denen stehen dann so bunte Würfel zum Drehen. Aber
es gibt auch aufeinander gestapelte Holzscheiben, miteinander
verbundene Eisenringe, Nägel.  


Und so weiter, denn der Begriff Puzzle bedeutet eben viel mehr
als nur diese ausgeschnittenen Laubsägen-Puzzle. 


Allgemein ist damit gemeint Geduldspiele oder Rätsel und Knobel
Spiele. Ja und das Puzzleum, das ist eigentlich eine private
Sammlung, die öffentlich gemacht  


wird als ein privates Museum. Und ich habe mich natürlich auch
mit dem Besitzer davon getroffen, mit dem Robinson. Und der hat
mir dann auch schnell erzählt,  


wie viele von diesen Stücken denn eigentlich ausgestellt sind,
weil da waren so viele da. 


Ich konnte das überhaupt nicht einschätzen. 


Robinson 


Also meine Frau hat letztes Mal gezählt, die muss einmal, die
darf einmal im Jahr putzen. Die Vitrinen. Und sie meinte, es sind
jetzt also irgendwo knapp über 1100 Stück. 


Lukas 


Okay, das heißt, der Robinson hat 1100 verschiedene Geduldspiele
aller möglichen Genres in seiner privaten Sammlung und das dann
in einem Raum, was in diesem Kulturtreff ist. 


Ralph 


Genau das ist eine Sammlung, die über viele Jahre gewachsen ist,
muss man sagen. Der hat das Puzzleum schon vor 20 Jahren
eröffnet. Und vorher hatte der ja auch schon
gesammelt.  


Das Puzzleum ist kein abgeschlossenes Museum in dem Sinn, sondern
es befindet sich im Foyer eines Theaters, nämlich dem Theater von
Robinson und seiner Frau Angelika. Die beiden sind nämlich
Zauberer. 


Und obwohl die beiden schon in Rente sein könnten, machen sie
noch regelmäßig Shows und in den Pausen oder auch vor und nach
den Shows machen sie so kleine Führungen durch das  


Puzzleum. Aber auch unabhängig davon kann man das Museum
besuchen. Los ging das natürlich, wie bei jeder Sammlung mit
einem bestimmten Stück. Was das war? Das erzählt Robinson dann
auch mal ganz kurz. 


Robinson 


Als ich angefangen habe zu zaubern. Ich bin von Beruf Zauberer,
seit 1983 hauptberuflich und kurz vor Ende der 70er Jahre kam der
Rubikwürfel raus. Den habe ich mir selbst besorgt.  


Irgendwo gab es dann Werbung in der Zeitung, Fernsehen. Das weiß
ich nicht mehr genau. Und irgendwo hatten dann meine Freunde;
hatte dann jeder ein. Das Tolle an dem Rubiksspiel  


ist ja, dass eigentlich, wenn man in der Hand hat, für jeden
ersichtlich ist, was man damit machen soll. 


Lukas 


Okay, das heißt, das erste Ausstellungsstück war der Rubik
Cube. 


Ralph 


Kennst du den? 


Lukas 


Ja, ich glaube, den kennt ja eigentlich so ziemlich jeder. Na
also dieser Würfel mit den Seiten. Und das Ziel ist ja, dass man
alle Farben so sortiert, dass alle Würfelseiten  


eine zusammenhängende Farbfläche ergeben. Ich glaube, die Farben
sind so rot, blau, grün, gelb. Irgendwie so? Ja? 


Ralph 


Ja, insgesamt sechs Farben, weil es ein sechsseitiger Würfel
ist. 


Lukas 


Ja, und ich weiß noch, dass mit solchen Sachen kann ich mich
wahnsinnig machen. Weil ich nämlich glaube, ich bin für sowas der
ungeduldige Mensch. 


Ralph 


Aber hast du es mal ausprobiert? 


Lukas 


Klar. Aber nie geschafft. Ich habe nur jetzt gelesen, dass es da
so, dass der Weltrekord vom Lösen eines Würfels irgendwie ein
paar Sekunden bloß ist. Und ich habe da mein Video
gesehen.  


Ich finde es total faszinierend, wie die so schnell mit allen
möglichen Fingern an den Würfelseiten drehen, dass man das Gefühl
hat, die sind Maschinen. Es ist total wahnsinnig, was sie da
machen. 


Ralph 


Die haben ja bei diesen Wettkämpfen auch nur eine begrenzte Zeit,
um sich vorher mal die einzelnen Seiten anzugucken. Und dann
müssen die ja eigentlich innerhalb weniger Sekunden  


schon wissen, wie machen sie es jetzt. Denn dann wird eben dieser
Countdown gezählt drei, zwei, eins und dann geht es los mit dem
Lösen. Und der Weltrekord, der liegt aktuell bei 4,22
Sekunden. 


Lukas 


Irre. Na also gut. Das heißt, das erste Ausstellungsstück war der
Rubik Cube. 


Ralph 


Der Cube, der wurde auch erfunden, um das räumliche Denken zu
verbessern. 


Lukas 


Wie Puzzle, die sozusagen als Geografie-Übung für Kinder
entwickelt worden sind, wurde der Cube entwickelt, um das
räumliche Denken von Kindern zu stärken, willst du das damit
sagen? 


Ralph 


Besser gesagt von Studenten und Studentinnen. Denn es ist so,
dass diese Rubik Würfel von einem ungarischen Bauingenieur und
Architekten erfunden worden ist, nämlich von dem Erno
Rubik.  


Daher auch der Name. Anfangs wurde der auch gar nicht Rubik
Würfel genannt, sondern Zauberwürfel und der Erno Rubik, der war
eben Professor an einer Universität in Budapest und hat
gemerkt,  


dass seine Studentinnen so gar kein gutes räumliches Denkvermögen
haben. 


Und dann kam der eben auf diese Idee mit dem Würfel. So ganz
konkret lässt sich das leider gar nicht mehr nachverfolgen, wie
er das gemacht hat. Es gibt aber auch noch eine andere
Version,  


die besagt, dass der Rubik sich einfach allgemein mal Gedanken
gemacht hat, wie kann er einen Mechanismus schaffen, wie es bei
diesem Würfel mit den kleinen Mini Würfeln ist; ein
Mechanismus,  


der sich verändern lässt oder unabhängig voneinander bewegen
lässt, ohne dass der Würfel auseinanderfällt und dass der dann
daraus eben diesen Rubik Würfel gemacht hat. 


Also wirklich als Geduldsspiel, das ist ihm erst später gekommen,
als er ihn selber in die Ursprungslage zurückdrehen wollte. Das
hat er nämlich gar nicht so leicht geschafft.  


Und dann kam der eben drauf. Okay, da kann man ja ein Spiel draus
machen. 1975 hat er das patentieren lassen, hat dann auch eine
Spielzeug Firma in Ungarn gefunden, die das vertrieben hat. 


Aber der wirkliche Durchbruch international, der kam dann erst
1979 und 1980 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. 


Lukas 


Okay. 


Ralph 


Und in den ersten Jahren dieses Rubik Würfel auf dem
International Markt haben sich schätzungsweise 200 Millionen
Exemplare verkauft. 


Lukas 


Boah, der muss dadurch steinreich geworden sein. 


Ralph 


Das weiß ich gar nicht welchen Deal der hatte mit der Spielzeug
Firma. Aber für die Firma war es natürlich super und es war auch
nicht das einzige Produkt, was Rubik dann rausgebracht
hat.  


Der hat dann ganz andere Sachen auch noch gemacht. 


Lukas 


Also vom naturwissenschaftlichen Professor zum professionellen
Game Designer geworden und hat dann aus mit Geduld- und
Knobelspielen seinen wahrscheinlich sehr guten Lebensunterhalt
verdient. 


Ralph 


Ja und er lebt ja auch immer noch. 


Lukas 


Der lebt noch? 


Ralph 


Ja, ja, der lebt noch. 


Lukas 


Okay, das heißt, Robinson ist dann so fasziniert von diesem Rubik
Cube gewesen, dass er sich gedacht hat, er macht halt eine
Sammlung von den Dingern? 


Ralph 


Ja, also Robinson war auf jeden Fall begeistert davon. Er hatte
auch im ersten Ton schon erzählt, dass er Zauberer ist und er
konnte dann diesen Rubik Würfel eben auch für seinen Beruf
einsetzen. 


Robinson 


Es gibt einen Zaubertrick, da ist ein normaler Würfel, der hat
eine Kantenlänge von zehn mal zehn Zentimetern, ist schwarz mit
weißen Punkten und es gibt einen Kasten dazu, der hat vier
Türen,  


zwei vorne, zwei hinten, man steckt den Würfel rein und der
verschwindet da. Und dann habe ich die Punkte eben abgemacht von
dem Würfel, hab die Farben vom Würfel draus gemacht  


und ich dann gesagt, ich kann den zwar nicht lösen, aber dafür
kann ich ihn verschwinden lassen. 


Also das war schon mal eine Kombination aus aus Zaubern und Rubik
Würfel so. 


Lukas 


Das heißt, er hat sich sozusagen von dem System inspirieren
lassen. Hat er dir den Zaubertrick mal vorgeführt? 


Ralph 


Ne, aber er hat mir seine Sammlung vorgeführt und die ist
wirklich sehr umfangreich also gerade was diese Rubik Würfel
betrifft, weil da ist im Jahr 2011 das Patent ausgelaufen und
da  


konnten natürlich alle möglichen Firmen das jetzt benutzen und
auch für Werbezwecke in Cornflakes Packungen oder so gab es dann
kleine Abarten von Rubik Würfeln oder als
Schlüsselanhänger.  


Und so weiter. Und das macht eben in seiner Sammlung einen
Großteil aus. 


Es gibt dann so thematische Würfel, die aussehen wie Star Wars
Figuren zum Beispiel oder Helden aus dem Marvel Universum. Oder
es gibt runde Würfel oder Würfel mit viel mehr  


kleinen Würfeln als Original und auch in ganz unterschiedlichen
Farben. Aber im Puzzleum, da erfährt man auch noch was über die
Geschichte der Spiele. Der Rubik Würfel, der ist natürlich
relativ neu. 


Die Jigsaw Puzzles, die ich anfangs kurz erwähnt habe, die sind
im 19 Jahrhundert aufgetaucht, und im 19 Jahrhundert da gab es
dann auch noch andere Geduldsspiele.  


Da gab es einen regelrechten Boom darauf. Und eines dieser
Geduldspiele ist zum Beispiel der Turm von Hanoi. Der ist
natürlich auch in der Sammlung von Robinson  


und der erklärte hier kurz mal, worum es beim Turm von Hanoi
geht. 


Robinson 


Da sind drei Stäbe, auf einem sind Scheiben drauf, die immer
kleiner werden und man muss die umsortieren auf den anderen Stab.
Es darf aber immer nur eine kleine Scheibe  


auf einer großen drauflegen. Im Handel sind solche Sachen mit
acht oder zehn Scheiben. Die Geschichte dazu ist, dass irgendwo
im Himalaya ein Kloster ist.  


Da gibt es 64 goldene Scheiben und diese acht oder zehn Scheiben
kriegt man in zehn Minuten hin. 


Bei 20 Scheiben sind es schon zwei Tage und bei den 64 goldenen
Scheiben, bis die geordnet sind, ist das Ende der Welt da, so die
Geschichte. 


Lukas 


Ah jetzt sind wir auch beim Weltuntergangs-Thema. Wie weit sind
Sie denn jetzt schon da im Himalaya, weißt du das noch? 


Ralph 


Nicht weit, denn jemand hat es auch ausgerechnet, wie lange es
dauert, wenn man pro Sekunde eine Scheibe wechseln würde und den
schnellsten Weg wählen würde, dann wird es 500 Milliarden Jahre
dauern. 


Lukas 


Echt jetzt? Also es ist ja quasi unmöglich. 


Ralph 


Na ja, es ist eine lange Zeit bis dahin. Sagen wir mal so. 


Lukas 


Wenn das sozusagen das Kriterium ist für den Weltuntergang, dann
würde ich sogar sagen, das kann stimmen. Ja, ich glaube, so lang
scheint ja nicht mal mehr die Sonne.  


Also von daher, da ist die Welt save untergegangen. Okay,
verstehe. Ich glaube aber, das habe ich schon mal gespielt. Und
als Kinderspiel kenne ich das,  


dass du diese drei Holzstäbchen hast und dann hast du so
Holzscheiben und die musste dann so sortieren. 


Aber ich wusste gar nicht, dass es Turm von Hanoi heißt. 


Ralph 


Dieses Geduldsspiel – Türme von Hanoi das ist erfunden worden von
einem Mathematiker. Also der wusste schon ganz genau, dass das
sehr lange dauert, je mehr Ringe man hat.  


Und das war ein Franzose, der einen, wie du wahrscheinlich finden
wirst dass er einen sehr charmanten Namen trägt, nämlich Francois
Eduard Lucas. Und im selben Jahrhundert  


gab es dann noch ein anderes populäres Geduldsspiel
Tangram. 


Hast du davon schon mal gehört? 


Lukas 


Nee, noch nie. 


Ralph 


Also Tangram ist ein Legespiel mit sieben unterschiedlich großen
und unterschiedlich geformten Holz Plättchen. Also ein bisschen
wie ein Puzzle, nur dass  


die einzelnen Plättchen entweder aus Dreiecken bestehen, oder aus
einem Parallelogramm oder aus einem Quadrat. Und am Anfang sind
die so zusammengesetzt, dass  


das ein Quadrat ergibt, ein großes. Und das Ziel dieses Spiels
ist es, mit diesen Plättchen Figuren zu legen, also Tiere oder
Menschen oder auch Gegenstände; und deutlich älter als dieses
Spiel. 


aber wahrscheinlich als Vorbild auch gedacht war das Ostomachion
oder Stomachion von Archimedes. 


Lukas 


Also altes Griechenland. 


Ralph 


Sind wir in der Antike. Und dieses Geduldsspiel besteht eben auch
aus verschiedenen Plättchen. Aber es sind nicht sieben, sondern
14, und die bestehen eben auch aus Dreiecken.  


Und aus Vierecken in ganz unterschiedlichen Formen und Größen.
Das Spielziel hier ist ein anderes. Man muss nämlich nicht
verschiedene Figuren legen,  


sondern nur eine Figur nämlich wieder ein Quadrat, in dem das
auch zusammengesetzt ist am Anfang und um so ein Quadrat zu
legen, da gibt es nicht nur eine Möglichkeit, sondern insgesamt
536. 


Lukas 


Und auch das ist bei Robinson in der Sammlung? 


Ralph 


Auch dass es bei Robinson in der Sammlung ja. 


Und wenn wir noch weiter zurückgehen in der Zeit der
Geduldspiele, dann stoßen wir auch irgendwann auf Rätsel. Die
sind wahrscheinlich auch sehr, sehr alt. In der Antike da gab
es  


ja so ein ganz, ganz bekanntes Rätsel. Ich weiß nicht, ob du das
kennst, das Rätsel der Sphinx, das ist ja dieses mythologische
Wesen, das halb Löwe, halb Mensch ist. 


Lukas 


Ah, ich habe davon mal gehört. Ich glaube, wenn du das Rätsel
nicht lösen kannst, dann tötet dich die Sphinx zumindest nicht.
In alten Überlieferungen war es so. 


Lukas 


Das war so, dass die Sphinx damals vor langer, langer Zeit die
Stadt Theben belagert hatte. Und die wollte dann auch nicht
weggehen, bis jemand dieses Rätsel löst.  


Und dann kam eines Tages eben der Ödipus der ist ja auch so ein
tragischer Held der Antike. Da gibt es ja diesen Ödipuskomplex,
weil er seinen Vater ja dann erschlagen hat und seine Mutter
geheiratet hat. 


Und der konnte das eben lösen. Und vielleicht kannst du das
Rätsel ja auch lösen, wenn ich dich jetzt mal danach
frage.  


Das Rätsel lautet, welches Wesen geht morgens auf vier, mittags
auf zwei und abends auf drei Beinen? 


Lukas 


Das kenn ich schon das Rätsel. Aber ich wusste nicht, dass es das
Rätsel der Sphinx ist. Das ist der Mensch, der na ja, morgens,
also quasi als Baby krabbelt,  


dann mittags steht, weil er auf zwei Beinen steht und abends auf
drei, weil er dann den Krückstock hat oder den Gehstock hat, wenn
er ein alter Mensch ist. 


Ralph 


Na also, du hättest auch Theben gerettet. Und wenn wir noch
weiter zurückgehen in der Zeit, und zwar bei 2300 vor Christus,
dann haben wir es da mit einem Geduldsspiel zu tun,  


das sehr populär war in der Gegend um Griechenland, aber auch um
Ägypten rum, nämlich Labyrinthe. Das waren gezeichnete
Labyrinthe, und die Aufgabe war es, den richtigen Weg raus aus
dem Labyrinth zu finden. 


Das gibt es ja heute auch noch, das gibt es ja oftmals in
Zeitungen oder auch für Kinder in irgendwelchen
Zeitschriften,  


die dann mit dem Stift eben den Weg aus dem Labyrinth heraus
zeichnen. Also du siehst, es gibt ganz viele unterschiedliche
Puzzles und die sind auch wirklich sehr,  


sehr alt und haben sich auch lange gehalten, muss man sagen.
Robinson hat eben eine ganz, ganz große Auswahl. 


Davon hat er ganz viel angesammelt in seinen jüngeren
Zauberjahren und irgendwann war zu Hause kein Platz mehr. Und
dann musste er umdenken. 


Robinson 


Ja, meine Intention ist einfach gewesen, dass ich dann so viele
Sachen hatte und gemerkt habe, dass es viele Leute gibt, die sich
dafür interessieren, dass ich mir gedacht habe,  


ich kann das auch mit der Allgemeinheit teilen. 


Lukas 


Okay, es ist dann aus seiner Faszination der Wunsch entwachsen,
dass das andere dann auch teilen können, sozusagen. 


Ralph 


Also es kann jeder in das Puzzleum kommen, jederzeit, aber nach
Absprache, was eben privat ist. Und er ist ja mit seiner Frau die
einzige Ansprechperson.  


Das ist also geöffnet vor allem für Schulklassen, sehr beliebt,
aber auch alt und jung und natürlich auch viele Gäste kommen da
rein, die ja sowieso die Zaubershow besuchen. 


Lukas 


Wie ist das jetzt im digitalen Zeitalter? Ich meine, es gibt doch
bestimmt auch Computerspiele, die irgendwie Geduldspiele sind.
Widmet sich der Robinson auch dieser Gattung? 


Ralph 


Nein, dieser Gattung widmet er sich nicht. Also wir haben hier
wirklich nur haptische Geduldspiele wie jetzt Rubik Würfel oder
Tangram und so. 


Lukas 


Da hast du auch mal welche ausprobiert? 


Ralph 


Ja, ich habe zum Beispiel den Rubik Würfel angedreht, sage ich
mal aber da bin ich chancenlos. Ich habe das früher auch schon
mal versucht und musste dann irgendwann aufgeben.  


Und da war ich jetzt auch keine fünf Stunden oder selbst dann
hätte ich es wahrscheinlich nicht lösen können. Aber was es dort
noch gab ein Geduldsspiel, das Robinson selbst gebaut hat. 


Da hat man es mit einem Holzkreuz zu tun, das aus zwei Balken
besteht und in der Mitte befindet sich ein ein metallener Knopf.
Und Ziel dieses Geduldsspiel ist es,  


die Balken auseinander zu bringen. Und ich habe dran gezogen. Und
so weiter. Und es ging alles nicht. 


Lukas 


Hat er dir gezeigt, wie es geht? 


Ralph 


Ja, ja, das hat er mir gezeigt. Das war auch so ein Aha Moment,
der ganz cool war. In dem Sinn, dass ich dann gecheckt habe Ja,
so geht das, dass ich da nicht drauf gekommen bin,  


aber gleichzeitig so ein Aha Moment, wo du denkst Mann, bist du
doof. 


Lukas 


Wie gingst du dann? 


Ralph 


Okay, Spoiler Alert hier. Also dieser Knopf war nicht umsonst
dran, sondern man muss dann dieses Kreuz umdrehen, so dass der
Knopf unten liegt. Der schaut ein bisschen raus aus
diesem  


Balken und dann dreht man das Kreuz und durch die
Zentrifugalkraft die Kraft, die dann durch die Drehung nach außen
wirkt, bewegen sich so Stifte, die sich in diesen Balken
bewegen,  


nach außen und dann kann man einen Balken herausheben. 


Vorher sind diese Stifte sonst eben so verzahnt, dass das nicht
möglich ist. 


Lukas 


Ich glaube, wir packen einfach mal ein Bild von diesem
Geduldsspiel in die Show Notes, dann kann man sich das vielleicht
besser vorstellen, wie das dann genau gemeint ist. Okay, das
heißt,  


du hast jetzt gerade gesagt, dass der Robinson ganz schön viele
Puzzle hat. Ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, 1100
Geduldsspiele alle, die da jetzt über die Jahre angesammelt
sind  


und du sagst ja, dass das in einem ganz großen Raum in Vitrinen
so ausgestellt ist, kommt da eigentlich noch was dazu oder ist
man jetzt so weit, dass quasi die Reihe der haptischen physischen
Geduldsspiele sozusagen beendet ist? 


Ralph 


Also es gibt schon noch Stücke, die Robinson gerne hätte, aber er
ist jetzt deutlich wählerischer geworden. Also alle möglichen
Varianten von Rubik Würfeln hat er jetzt inzwischen.  


Es gibt aber so Einzelstücke, von denen er geschwärmt hat, als
ich da war, die in Japan gefertigt werden. So Kästchen sind das
also, die man nicht normal öffnen kann,  


sondern wo man so ein bisschen rumdrücken und -ziehen muss an den
Seiten und unten und oben und überall, bis man die erst öffnen
kann. 


Und die sind eben handgefertigt und schön lackiert dann auch und
alles, die wünscht er sich schon noch für seine Sammlung, aber
die sind dann auch entsprechend teuer und dafür  


muss er noch ein bisschen sparen, hat er gemeint. 


Lukas 


Das heißt, diese Geduldspiele gibt es auch auf der ganzen Welt.
Da gibt es auch so eine Szene, die geht wahrscheinlich über das
Puzzleum hinaus. 


Ralph 


Ja, die ist international unterwegs und Robinson fährt auch öfter
in die Niederlande, zum Beispiel, um dort bei Sammlern
dabeizusein und zu gucken, ob es nicht vielleicht
noch  


das ein oder andere Stück für seine Sammlung gibt. 


Lukas 


Glaubst du, dass man dem Robinson überhaupt noch was vormachen
kann? Bei Geduldspielen? 


Ralph 


Ja, das auf jeden Fall. Er hat auch zu mir gemeint, er hat noch
einige Geduldspiele bei sich zu Hause rumliegen, die er noch
nicht gelöst hat und die Geduldspiele,  


die auf den Tischen liegen, die man ausprobieren kann, die hat er
natürlich alle schon gelöst, damit die Leute, wenn die jetzt da
das verstellen, dass er das dann wieder  


in den Ursprungszustand zurückversetzen kann oder umgekehrt oder
in den gelösten Zustand. 


Aber der hat da noch nicht ausgelernt. Jetzt hast du ja ein
bisschen gehört, was es da so gibt und hast auch was über die
Geschichte der Puzzles erfahren. Wäre das denn was für
dich,  


so ein Besuch in dem Museum? 


Lukas 


Also ich müsste ganz ehrlich sagen, ich hasse Geduldspiele, weil
ich einfach ein ungeduldiger Mensch bin. Und wahrscheinlich
zeigen mir diese Spiele einfach, wie ungeduldig ich
bin.  


Und dann das macht man dann glaube ich nicht, wenn man sich mit
seiner eigenen Ungeduld konfrontiert sieht. Von daher weiß ich
nicht, ob ich jetzt da hinfahren würde.  


Ich finde aber die Geschichte dahinter und die Art und Weise, wie
facettenreich das ist, absolut faszinierend. 


Und was ich auch krass finde, ist, wie man aus scheinbar ganz
einfachen Mechanismen Rätsel machen kann, an denen die Menschen
Stunden oder Tage irgendwie sitzen.  


Man merkt einfach, wie einfache Dinge kompliziert sein können und
wie kompliziert, aber auch einfache Dinge sein können. Und das
finde ich irgendwie eine schöne Message von diesem
Museum.  


Und wenn es da Leute gibt, die sich dafür interessieren und die
sagen, sie knobeln gerne in ihrer Freizeit und sie haben dann
Lust und Spaß dran, glaube ich, ist das eine tolle
Geschichte. 


Robinson wirkt doch für mich wie jemand, dem es auch Spaß macht,
die Begeisterung mit anderen Menschen zu teilen. 


Ralph 


Der wirkte auf mich auch wirklich wie ein sehr ruhiger und auch
geduldiger Mensch. Zu dem glaube ich, passt das ganz gut. 


Lukas 


Ich dachte, so Zauberer sind die Rampensäue, die dann, keine
Ahnung, viel reden und die Menschen ablenken, weil die Illusion
funktioniert ja meistens dann, wenn die Menschen auf irgendwas
anderes fokussiert sind.  


Und quasi das Wichtige nämlich da wo der Trick passiert, wo die
Illusion passiert, dass sie da nicht dahinter kommen. Er ist
eigentlich Meister der Ablenkung und Geduldsspiele sind ja
eigentlich für Meister der Konzentration. 


Ralph 


Ja, meinst du nicht, man kann beides sein? 


Lukas 


Beides ist wahrscheinlich, dass man Geschicklichkeit braucht.
Aber ich finde, dass die Zauberei eigentlich das Gegenteil von
dem ist, was Geduldsspiel ist, wenn man das so sagen kann. 


Ralph 


Ich finde, dass Geduldspiele und Zauberei sehr, sehr gut
zusammenpassen. Also wenn man sich jetzt diese Ringe da
vorstellt, die die Zauberer dann zusammenfügen,  


die eigentlich in sich geschlossen sind, das sind ja auch
eigentlich nur Rätsel. Zauberer, die machen oftmals das, was
unmöglich erscheint, das machen die möglich. Und das ist bei den
Puzzles ja irgendwie auch so,  


wie zum Beispiel bei diesem Kreuz, das ich vorher kurz erzählt
habe, glaube ich doch, das geht doch gar nicht. 


Aber wenn du den Trick weißt, dann geht es. Und bei Zauberern ist
das ja auch oft so, bei Zaubertricks. Wenn du den Trick weißt, du
weißt, wo du hingucken musst oder was du machen
musst,  


dann ist das meistens doch irgendwie recht einfach. 


Lukas 


Also ich sehe schon, du bist auf jeden Fall da eher der Typ für
Geduldsspiel und Zauberei. Vielen Dank jedenfalls, dass du mich
damit hin mitgenommen hast. 


Ralph 


Und ich hoffe auch, dass ihr, die ihr uns zuhört, vielleicht ein
bisschen schlauer geworden seid oder auch neugierig auf das
Puzzleum geworden seid. Wir verlinken auf jeden Fall die Seite
vom Puzzleum.  


Wir freuen uns über Feedback und wenn es euch gefällt, was wir
machen oder jemanden kennt, der damals auch den Rubik Würfel
hatte, dann schickt ihm oder ihr doch einfach mal den Podcast zum
Anhören. 


Lukas 


So Ralph. In der nächsten Folge bin ich ja wieder dran. Ich kann
nicht sagen, wohin ich dich mitnehmen werde. Aber es geht nach
Süddeutschland, nach Baden Württemberg und in ein
Museum,  


wo das Objekt zum Ortsnamen auf eine absurde Weise so zueinander
passt, dass ich mich totgelacht habe, als ich das das erste Mal
gehört habe. 


Ralph 


Jetzt bin ich aber gespannt. 


Lukas 


Du hörst es beim nächsten Mal. 


Ralph 


Dann ist es so, dann entlässt du mich eben mit diesen nagenden
Gedanken was es sein könnte. 


Lukas 


Ist ein Rätsel. Du musst herausfinden, worum es geht, aufgrund
der Hinweise, die ich jetzt gegeben habe.  


Es liegt in Süddeutschland, und das Objekt des Museums und der
Ortsname machen eine Kombination, die extrem witzig ist. 


Ralph 


Also gut, dann mache ich mich mal dran dieses Rätsel zu
lösen. 


Lukas 


Bis dann. 


Ralph 


Bis dann. 


Der Beitrag Das Puzzleum erschien zuerst auf Escucha.


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